
Klima-Wahn frisst Gotteshäuser: Kölner Kirche reißt zwei Kirchen ab – für die Treibhausgasneutralität

Es ist ein Vorgang, der symbolischer kaum sein könnte für den geistigen Zustand unseres Landes: In Köln werden zwei Kirchen aufgegeben, mindestens eine davon soll dem Abrissbagger zum Opfer fallen – und als einer der Gründe wird allen Ernstes der Klimaschutz angeführt. Wo einst gebetet, getauft und getröstet wurde, sollen künftig Treibhausgase eingespart werden. Willkommen in der Evangelischen Kirche im Jahr 2026, wo der Gott der Klimabilanz offenbar einen höheren Stellenwert genießt als der Gott des Evangeliums.
Wenn die Kirche ihre eigenen Häuser schleift
Das Presbyterium der Evangelischen Gemeinde Köln habe Ende Mai beschlossen, gleich zwei ihrer bisher fünf Kirchen aufzugeben: die Lutherkirche in der Südstadt und die Thomaskirche im Agnesviertel. Künftig sollen sich die Gottesdienste auf nur noch drei Standorte konzentrieren – die Antoniter-, die Christus- und die Kartäuserkirche. Für die Thomaskirche, so heißt es im Protokoll einer Gemeindeversammlung nüchtern, sei der Abriss vorgesehen. Die Kita bleibe erhalten, „die Kirche und weitere Gebäude werden abgerissen“.
An ihrer Stelle sollen drei neue Häuser entstehen: betreute Wohngruppen, Mietwohnungen sowie Räume für Verwaltung und therapeutische Angebote. Auch die Lutherkirche verliert ihren Status als Gotteshaus. Ob sie umgebaut oder teilweise abgerissen werde, sei noch nicht entschieden – immerhin soll der denkmalgeschützte Turm erhalten bleiben. Ein steinernes Mahnmal also, das künftig über einem Areal thront, das mit Kirche nichts mehr zu tun hat.
Das Klima als willkommene Ausrede
Natürlich verweist die Gemeinde zunächst auf sinkende Mitgliederzahlen und rückläufige Kirchensteuereinnahmen. Doch dann kommt der eigentliche Knackpunkt. Auf der Homepage der Lutherkirche heißt es unverblümt, hinzu komme der Beschluss der Landeskirche, dass sämtliche Kirchengemeinden ihre Gebäude ab 2035 treibhausgasneutral betreiben müssten – ein Gesichtspunkt, unter dem man die eigenen Liegenschaften „sorgfältig geprüft“ habe.
Alle Gebäude werden treibhausgasneutral betrieben, d. h., ihr Betrieb verursacht netto null Treibhausgasemissionen.
So lautet der Beschluss der Landessynode unter dem klangvollen Titel „Klima.Gerecht.2035“. Schon 2022 habe man festgelegt, dass die kirchlichen Körperschaften bis spätestens 2027 zu entscheiden hätten, welche Gebäude sie langfristig benötigen und finanzieren könnten. Was nicht in das ökologische Korsett passt, wird „verwertet“ – ein hübsches Wort für: weg damit.
Wenn der Glaube zur Klimasekte wird
Man muss sich diese Prioritätensetzung auf der Zunge zergehen lassen. Eine Institution, die einst für Jahrhunderte Bestand stand, deren Türme das Stadtbild prägten und deren Glocken Generationen begleiteten, opfert ihre Substanz auf dem Altar einer politischen Mode. Wer einmal beobachtet hat, wie evangelische Kirchentage zu grünen Parteitagen mutierten, der wundert sich über nichts mehr. Statt vom Kreuz wird vom CO₂-Fußabdruck gepredigt, statt vom Heiligen Geist vom Geist der Energiewende.
Und das Bittere daran: Während die Mitglieder scharenweise davonlaufen – wer möchte schon einer ideologisch verwässerten Organisation seine Kirchensteuer überlassen? –, sucht man die Schuld lieber im Klima als im eigenen Versagen. Es ist bequemer, eine Kirche abzureißen, als sich die Frage zu stellen, warum die Bänke leer bleiben. Die spirituelle Austrocknung der evangelischen Kirche wird hier in Beton gegossen, oder besser gesagt: in Schutt verwandelt.
Ein Symptom des größeren Niedergangs
Was sich in Köln abspielt, ist kein Einzelfall, sondern ein Spiegelbild dessen, was in diesem Land schiefläuft. Eine Gesellschaft, die ihre kulturellen und religiösen Wurzeln kappt, die ihre Gotteshäuser als bloße Immobilien mit schlechter Klimabilanz betrachtet, hat das Gespür für das Bewahrenswerte verloren. Traditionelle Werte, gewachsene Identität, das kulturelle Erbe – all das zählt offenbar weniger als die Erfüllung selbstgesteckter ideologischer Vorgaben.
Der Klimawahn, der längst auch in die Politik der Bundesregierung eingezogen ist und mit Milliarden-Sondervermögen und im Grundgesetz verankerter Klimaneutralität ganze Generationen zur Kasse bittet, macht eben auch vor den Kirchenmauern nicht halt. Wenn schon die Institutionen, die eigentlich für das Beständige und Ewige stehen sollten, dem Zeitgeist hinterherhecheln – woran soll sich der Bürger dann noch festhalten?
Vielleicht liegt genau hier die eigentliche Lehre dieser Geschichte. In Zeiten, in denen sogar Kirchen abgerissen werden und Vermögenswerte dem ideologischen Furor geopfert werden, gewinnt der Gedanke an krisenfeste, beständige Werte umso mehr an Gewicht. Wer sein Vermögen langfristig sichern und einem klugen, breit gestreuten Portfolio eine solide Grundlage geben möchte, dem bieten physische Edelmetalle wie Gold und Silber seit Jahrtausenden eine bewährte Beimischung – ein Hort der Stabilität, der weder Moden noch politischen Beschlüssen unterworfen ist.
Hinweis: Dieser Beitrag gibt die Meinung unserer Redaktion wieder und dient ausschließlich der allgemeinen Information. Er stellt keine Anlageberatung dar. Jeder Anleger ist für seine Entscheidungen selbst verantwortlich und sollte vor einer Investition eigenständig recherchieren oder fachkundigen Rat einholen.
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