
Kriegsspiele im Gotteshaus: Ditib-Moschee lässt Kinder mit Holzgewehren aufeinander schießen
Was sich in einer Moschee im niedersächsischen Garbsen abgespielt hat, liest sich wie ein schlechter Scherz – ist aber bittere Realität mitten in Deutschland. Vor- und Grundschulkinder wurden von der örtlichen Ditib-Gemeinde dazu animiert, mit Holzgewehren aufeinander zu schießen, einen „gefallenen Soldaten" mit der türkischen Flagge zu bedecken und den Märtyrertod als heldenhaftes Ideal nachzuspielen. Das Ganze wurde gefilmt und stolz in den sozialen Netzwerken veröffentlicht. Man muss sich das auf der Zunge zergehen lassen.
Nachgestellte Schlachtszenen statt Kinderlieder
Konkret sollen die Kinder die Schlacht von Gallipoli aus dem Jahr 1915 nachgestellt haben – ein Ereignis, das im türkischen Nationalismus eine zentrale Rolle spielt. Drei mit Kopftüchern bekleidete Mädchen trauerten um den „gefallenen Kameraden". Die Bilder seien anlässlich des Jahrestages der Kämpfe am 18. März entstanden. Ein türkischstämmiger Journalist machte die Aufnahmen auf der Plattform X öffentlich und kommentierte scharf: Krieg werde hier nicht als Katastrophe, sondern als heldenhaftes Abenteuer dargestellt. Was dort zu sehen sei, müsse die gesamte Gesellschaft zutiefst beunruhigen.
Und er hat Recht. Denn was hier geschieht, ist keine harmlose Geschichtsstunde. Es ist die systematische Instrumentalisierung von Kindern für nationalistische und kriegsverherrlichende Propaganda – und zwar nicht für das Land, in dem diese Kinder geboren wurden und aufwachsen, sondern für einen fremden Staat.
Ditib verteidigt sich – und entlarvt sich dabei selbst
Die Reaktion der Moschee-Gemeinde ist dabei fast noch erschreckender als das Video selbst. Statt Einsicht zu zeigen, verteidigte die Ditib-Gemeinde das Spektakel als „wertvollen Bestandteil früher Bildung". Die Auseinandersetzung mit historischen Ereignissen stifte eine „kollektive Identität" und bewahre die Erinnerung an historische Erfahrungen. Man lese diesen Satz noch einmal langsam: kollektive Identität. Welche Identität ist hier gemeint? Ganz offensichtlich nicht die deutsche.
Hier wird der Kern des Problems sichtbar, den viele Politiker seit Jahren geflissentlich ignorieren. Integration ist keine Einbahnstraße, und wer Kinder in Deutschland mit türkisch-nationalistischer Kriegsromantik großzieht, der betreibt das genaue Gegenteil von Integration. Der Politikwissenschaftler Ismail Küpeli von der Ruhr-Universität Bochum bezeichnete die Inszenierung denn auch unmissverständlich als kriegsverherrlichende Propaganda, bei der Kinder instrumentalisiert würden. Der Märtyrertod werde als etwas Begrüßenswertes dargestellt.
Ditib – ein Dauerproblem, das niemand lösen will
Dass ausgerechnet die Ditib wieder im Zentrum eines solchen Skandals steht, überrascht kaum noch. Der Moscheeverband, der direkt der türkischen Religionsbehörde Diyanet und damit dem türkischen Staat untersteht, gerät seit Jahren immer wieder in die Kritik. Bereits im September 2025 stellte das Bundesinnenministerium die Kooperation mit Ditib in Frage. Passiert ist seitdem – wie so oft in der deutschen Politik – herzlich wenig.
Man fragt sich unweigerlich: Wie viele solcher Vorfälle braucht es noch, bis die politisch Verantwortlichen endlich handeln? Wie lange soll eine Organisation, die von einem ausländischen Staat gesteuert wird, ungehindert Kinder in Deutschland ideologisch formen dürfen? Das berühmte Erdoğan-Zitat von 1998, wonach Moscheen Kasernen und Minarette Bajonette seien, wirkt angesichts solcher Bilder weniger wie eine Metapher und mehr wie ein Programm.
Ein Symptom einer gescheiterten Integrationspolitik
Dieser Vorfall ist kein Einzelfall, sondern ein Symptom. Er steht exemplarisch für das jahrzehntelange Versagen einer Integrationspolitik, die auf Multikulti-Illusionen statt auf klare Regeln und Erwartungen gesetzt hat. Wer in Deutschland lebt, wer hier seine Kinder großzieht, der sollte sich zu den Werten und der Identität dieses Landes bekennen – und nicht in Hinterzimmern von Moscheen die Schlachten eines fremden Staates nachspielen lassen.
Die große Koalition unter Friedrich Merz wäre gut beraten, hier endlich Klartext zu sprechen. Denn die Geduld der Bevölkerung ist längst aufgebraucht. Die zunehmende Parallelgesellschaftenbildung, die mangelnde Integrationsbereitschaft und die offenkundige Instrumentalisierung von Kindern für fremde Nationalismen – all das sind Probleme, die nicht mit wohlfeilen Sonntagsreden gelöst werden, sondern mit konsequentem politischen Handeln. Dass ein Großteil der deutschen Bevölkerung diese Zustände nicht länger hinnehmen will, dürfte mittlerweile auch dem letzten Politiker in Berlin klar sein.

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