
Lauterbach als WHO-Chef? Deutschlands teurer Griff nach der globalen Gesundheitsmacht
Man reibt sich die Augen und liest es noch einmal. Und dann noch einmal. Doch die Nachricht bleibt dieselbe: Karl Lauterbach, jener Mann, der Deutschland während der Corona-Pandemie mit apokalyptischen Warnungen, fragwürdigen Maßnahmen und einer beispiellosen Panikmache überzog, steht offenbar auf einer deutschen Kandidatenliste für das Amt des WHO-Generaldirektors. Was wie eine Satire aus der Feder eines besonders zynischen Kabarettisten klingt, ist bitterer Ernst.
Vom gescheiterten Gesundheitsminister zum globalen Pandemie-Verwalter?
Nach Informationen der Neuen Zürcher Zeitung kursiert in WHO-Kreisen eine Kandidatenliste, auf der neben Lauterbach auch der Gesundheitsexperte Paul Zubeil genannt werde – seines Zeichens Lebensgefährte des deutschen Drogenbeauftragten Hendrik Streeck. Die zweite Amtszeit des amtierenden WHO-Generaldirektors Tedros Adhanom Ghebreyesus endet 2027, und Deutschland wittert offenbar seine Chance.
Der Grund für die vermeintlich guten Aussichten einer deutschen Bewerbung ist so simpel wie erschreckend: Seit dem erneuten Rückzug der USA unter Präsident Donald Trump aus der WHO ist die Bundesrepublik mit jährlich rund 323 Millionen Dollar zum größten staatlichen Beitragszahler der Organisation aufgestiegen. Deutschland trägt damit etwa zehn Prozent des gesamten WHO-Budgets. Während Trump also konsequent die Reißleine zieht und amerikanisches Steuergeld nicht länger in eine Organisation pumpen will, deren Nutzen mehr als fragwürdig ist, springt Berlin bereitwillig in die Bresche – mit dem Geld der deutschen Steuerzahler, versteht sich.
„Die moderne Medizin auf links drehen"
Besonders aufschlussreich ist eine Formulierung des CDU-Gesundheitspolitikers Sascha van Beek. Sollte Deutschland den WHO-Chef stellen, erhielte das Land die Möglichkeit, „die moderne Medizin auf links zu drehen", sagte er gegenüber der NZZ. Man muss diesen Satz einen Moment wirken lassen. „Auf links drehen" – als hätte die deutsche Gesundheitspolitik unter Lauterbach nicht bereits genug Schaden angerichtet. Nun soll dieses Experiment also auf die gesamte Welt ausgedehnt werden?
Van Beek verwies auf grenzüberschreitende Gesundheitsgefahren wie Pandemien, multiresistente Keime und die Antibiotika-Problematik. Alles berechtigte Themen, zweifellos. Doch die Frage drängt sich auf: Ist ausgerechnet Karl Lauterbach der richtige Mann, um diese Herausforderungen zu bewältigen? Jener Lauterbach, der während seiner Amtszeit als Bundesgesundheitsminister eine Spur der Verwüstung durch das deutsche Gesundheitssystem zog? Der mit seinen ständigen Warnungen vor der nächsten Killervariante das Vertrauen der Bevölkerung in die Gesundheitspolitik nachhaltig beschädigte?
Der neue Pandemievertrag: Mehr Macht für den WHO-Chef
Was die Angelegenheit noch brisanter macht: Seit der Verabschiedung des neuen Pandemievertrags ist das Amt des WHO-Generaldirektors mit deutlich erweiterten Befugnissen ausgestattet. Der WHO-Chef kann künftig eine „pandemische Notlage" ausrufen und weitreichende Maßnahmenempfehlungen an die Mitgliedstaaten richten. Das erklärte Ziel des Vertrags sei es, derartige Notlagen häufiger anzuwenden und den politischen Druck auf nationale Regierungen zu erhöhen. Man stelle sich vor: Karl Lauterbach mit der Macht, weltweit pandemische Notlagen auszurufen. Wer die Corona-Jahre in Deutschland miterlebt hat, dem dürfte bei diesem Gedanken ein kalter Schauer über den Rücken laufen.
Der SPD-Gesundheitspolitiker Serdar Yüksel unterstützte die Idee einer deutschen Kandidatur und erklärte, nach dem Rückzug der USA sei es „sinnvoll und notwendig, dass Deutschland sein Engagement nun ausbaut". Mit einer offiziellen Festlegung auf eine deutsche Kandidatur durch die Bundesregierung sei im Herbst 2026 zu rechnen. Der Posten ist mit rund 293.000 Dollar jährlich dotiert – ein fürstliches Gehalt, finanziert maßgeblich aus den Taschen der deutschen Steuerzahler.
Deutschlands fatale Neigung zur Selbstüberschätzung
Was sich hier abzeichnet, ist symptomatisch für eine politische Klasse, die den Bezug zur Realität längst verloren hat. Statt die berechtigte Frage zu stellen, ob Deutschland nicht dem Beispiel der USA folgen und seine exorbitanten Beitragszahlungen an die WHO überdenken sollte, nutzt man die entstandene Lücke, um eigene Leute in Spitzenpositionen zu hieven. Es ist dieselbe Logik, die auch Annalena Baerbock an die Spitze internationaler Organisationen katapultieren soll: Wer im eigenen Land gescheitert ist, wird auf der internationalen Bühne entsorgt – auf Kosten der Allgemeinheit.
Die Ironie könnte kaum größer sein. Während die Bürger dieses Landes unter steigenden Lebenshaltungskosten ächzen, während das Gesundheitssystem an allen Ecken und Enden bröckelt und Hausarztpraxen reihenweise schließen, pumpt Deutschland Hunderte Millionen in eine internationale Organisation und bewirbt sich gleichzeitig um deren Führung. Es ist, als würde man in einem brennenden Haus die Gardinen neu aufhängen.
Eines muss man Karl Lauterbach allerdings lassen: Seine Fähigkeit, trotz einer desaströsen Bilanz immer wieder nach oben zu fallen, ist geradezu bewundernswert. Ob diese Eigenschaft allerdings ausreicht, um die Weltgesundheit zu managen, darf bezweifelt werden. Die deutschen Steuerzahler jedenfalls hätten allen Grund, sich gegen dieses kostspielige Experiment zu wehren – bevor die „moderne Medizin" tatsächlich „auf links gedreht" wird.
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