
Lufthansa kapituliert vor dem Chaos im Nahen Osten: Teheran-Flüge bis Ende März gestrichen

Die Lage im Nahen Osten spitzt sich dramatisch zu – und nun zieht auch Deutschlands größte Fluggesellschaft die Konsequenzen. Die Lufthansa hat sämtliche Verbindungen von und nach Teheran bis einschließlich 29. März ausgesetzt. Was als vorübergehende Vorsichtsmaßnahme begann, entwickelt sich zu einem längerfristigen Rückzug aus einer der explosivsten Regionen der Welt.
Luftraum über Iran und Irak wird gemieden
Bereits Mitte der Woche hatte der Kranich-Konzern angekündigt, den Luftraum über dem Iran und dem benachbarten Irak „bis auf Weiteres" zu meiden. Nun folgt die logische Konsequenz: Direktflüge in die iranische Hauptstadt sind schlichtweg nicht mehr möglich. Stattdessen nutzt die Airline nach eigenen Angaben ab sofort einen Korridor im irakischen Luftraum – ein Umweg, der die Komplexität der Situation verdeutlicht.
Die Entscheidung kommt nicht überraschend. Die islamische Republik wird von massiven Protesten erschüttert, die das Regime mit brutaler Gewalt niederschlägt. Die Sicherheitskräfte gehen mit aller Härte gegen die eigene Bevölkerung vor. US-Präsident Donald Trump hat Teheran in den vergangenen Tagen mehrfach mit einem Eingreifen gedroht – Worte, die in der Region durchaus ernst genommen werden.
Internationale Gemeinschaft verschärft Sicherheitshinweise
Die Nervosität greift längst über den Iran hinaus. Mehrere Staaten haben ihre Sicherheitshinweise für die gesamte Region drastisch verschärft. Die USA wiesen einen Teil ihrer Mitarbeiter am Luftwaffenstützpunkt in Katar an, das Land zu verlassen. Amerikanische Staatsbürger wurden aufgefordert, den Iran umgehend zu verlassen.
Auch das Auswärtige Amt in Berlin reagierte und verwies in seinen Reisehinweisen für Katar und Saudi-Arabien auf eine „äußerst volatile Sicherheitslage in der gesamten Region". Besonders betont wurde die Möglichkeit erheblicher Einschränkungen im Flugverkehr. Eine diplomatische Umschreibung für das, was Reisende dort erwartet: Unberechenbarkeit und potenzielle Gefahr.
Ein Pulverfass, das jederzeit explodieren kann
Die Entwicklungen zeigen einmal mehr, wie fragil die Stabilität im Nahen Osten ist. Was heute als Vorsichtsmaßnahme einer Fluggesellschaft erscheint, könnte morgen bereits zur Normalität werden. Die geopolitischen Spannungen zwischen den USA und dem Iran, die innenpolitischen Unruhen in der islamischen Republik und die allgemeine Unsicherheit in der Region bilden einen gefährlichen Cocktail.
Für deutsche Geschäftsreisende und Touristen bedeutet dies: Wer Verbindungen in den Iran geplant hatte, muss umdenken. Alternative Routen über andere Drehkreuze sind zwar theoretisch möglich, doch die Risiken bleiben erheblich. Die Lufthansa-Entscheidung ist letztlich nur ein Symptom einer viel größeren Krise, deren Ende nicht absehbar ist.
In Zeiten solcher geopolitischer Unsicherheiten zeigt sich einmal mehr der Wert stabiler Vermögenswerte. Während Aktienmärkte nervös auf jede Eskalation reagieren und Währungen schwanken, behalten physische Edelmetalle wie Gold und Silber ihren inneren Wert – eine Überlegung, die in turbulenten Zeiten durchaus ihre Berechtigung hat.
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