
Maurer fordert stärkere AfD: „Deutschland braucht dringend einen Kurswechsel"
Der ehemalige Schweizer Bundesrat Ueli Maurer hat in einem bemerkenswerten Interview scharfe Kritik an der deutschen Politik geübt und dabei Positionen vertreten, die in der etablierten Politik für erhebliche Unruhe sorgen dürften. Seine Analyse der deutschen Verhältnisse fällt vernichtend aus – und seine Lösungsvorschläge sind eindeutig.
Schonungslose Abrechnung mit der deutschen Politik
In dem Gespräch mit „Klartext Finanzen" der Real Unit Schweiz AG zeichnete Maurer ein düsteres Bild der Bundesrepublik. Die deutsche Regierung habe das Land durch ausufernde Bürokratie, explodierende Energiekosten und einen ideologisch verbohrten Linkskurs „in eine Sackgasse manövriert". Besonders pikant: Der Alt-Bundesrat sieht die Rettung ausgerechnet in einer Partei, die vom politischen Establishment systematisch ausgegrenzt wird.
„Es braucht Neuwahlen in möglichst kurzer Zeit mit der Hoffnung, dass die AfD noch etwas stärker wird, damit sie nicht mehr ignoriert werden kann", so Maurers klare Forderung. Eine Aussage, die in Berlin wie eine Bombe einschlagen dürfte – zeigt sie doch, dass selbst im Ausland die deutsche Ausgrenzungspolitik kritisch gesehen wird.
Merz' Brandmauer als „taktischer Fehler"
Besonders hart geht Maurer mit CDU-Chef und Bundeskanzler Friedrich Merz ins Gericht. Die von ihm aufrechterhaltene Brandmauer zur AfD bezeichnet er als „taktischen Fehler eines politischen Anfängers". Eine bemerkenswerte Einschätzung, die zeigt, wie sehr sich die deutsche Politik in ihrer ideologischen Blase verfangen hat. Während Merz trotz seiner konservativen Rhetorik weiter an der Ausgrenzung festhält, erkennt der erfahrene Schweizer Politiker die Realitäten an.
„Für Deutschland kann man wirklich nur am Sonntag noch eine Kerze anzünden in der Kirche"
Diese drastische Formulierung Maurers bringt die Verzweiflung vieler Beobachter auf den Punkt. Die AfD verfüge über kompetente Wirtschaftsfachleute und erfolgreiche Unternehmer, die dringend in Regierungsverantwortung eingebunden werden müssten, so seine Analyse. Eine Einschätzung, die der hysterischen Dämonisierung der Partei durch das politische Establishment diametral entgegensteht.
Klare Kante gegen EU-Unterwerfung
Doch Maurers Kritik beschränkt sich nicht auf Deutschland. Mit gleicher Schärfe wendet er sich gegen die geplanten EU-Verträge der Schweiz. Diese würden die Souveränität und Unabhängigkeit der Eidgenossenschaft fundamental gefährden und seien daher „mit aller Klarheit abzulehnen". Die automatische Rechtsübernahme und die Aufgabe des Ständemehrs – beides Kernelemente der geplanten Abkommen – widersprächen der jahrhundertealten Schweizer Verfassungstradition.
Die EU selbst bezeichnet Maurer als „geschwächtes, von Bürokratie ersticktes Gebilde" – ein Modell, dem die Schweiz keinesfalls folgen dürfe. Eine Warnung, die auch für Deutschland relevant sein sollte. Denn während Berlin immer mehr Kompetenzen nach Brüssel abgibt, zeigt die Schweiz, dass Wohlstand und Demokratie auch ohne EU-Mitgliedschaft möglich sind – ja sogar besser funktionieren.
WHO-Diktate „schlicht ignorieren"
Maurers Rebellionsgeist macht auch vor internationalen Organisationen nicht halt. Künftige WHO-Empfehlungen müsse die Schweiz „schlicht ignorieren", fordert er. Internationale Organisationen würden nur Freiheit an Beamte delegieren, die „noch nichts geleistet haben". Eine Kritik, die nach den Erfahrungen der Corona-Jahre bei vielen Bürgern auf offene Ohren stoßen dürfte.
Ein Weckruf zur rechten Zeit
Maurers Interview ist mehr als nur die Meinung eines Elder Statesman. Es ist ein Weckruf an all jene, die noch immer glauben, mit den alten Rezepten weitermachen zu können. Seine Forderung nach einer stärkeren AfD mag das politische Establishment schockieren – doch sie spiegelt wider, was immer mehr Bürger denken: Deutschland braucht einen fundamentalen Kurswechsel.
Die Tatsache, dass diese Kritik aus der neutralen Schweiz kommt, macht sie umso bemerkenswerter. Während deutsche Politiker sich in ihrer Filterblase eingerichtet haben, sehen ausländische Beobachter klarer, wohin der Weg führt. Maurers düstere Prognose, man könne für Deutschland nur noch beten, sollte allen zu denken geben, die das Land noch retten wollen.
Es bleibt zu hoffen, dass seine Worte nicht ungehört verhallen. Denn eines macht das Interview deutlich: Die Zeit für kosmetische Korrekturen ist vorbei. Deutschland braucht einen echten Politikwechsel – und der wird nur mit jenen Kräften möglich sein, die das Establishment so vehement ausgrenzt.

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