
Merz im freien Fall: AfD zieht in Umfragen mit der Union gleich
Nur wenige Monate nach seinem Amtsantritt als Bundeskanzler erlebt Friedrich Merz einen beispiellosen Vertrauensverlust. Die jüngste Forsa-Umfrage für RTL und n-tv zeichnet ein verheerendes Bild: Gerade einmal 20 Prozent der Befragten zeigen sich noch mit der Arbeit des Kanzlers zufrieden. 78 Prozent sind unzufrieden – ein neuer Negativrekord. Gegenüber der Vorwoche verlor Merz weitere drei Prozentpunkte. Man reibt sich die Augen.
Erosion im eigenen Lager
Besonders alarmierend dürfte für die Unionsspitze sein, was sich in den eigenen Reihen abspielt. Waren Anfang März noch 65 Prozent der CDU/CSU-Anhänger mit ihrem Kanzler zufrieden, sind es mittlerweile nur noch 57 Prozent. Fast jeder zweite Unionsanhänger – 43 Prozent – hadert inzwischen offen mit dem Mann, der Deutschland eigentlich aus der Krise führen sollte. Wer sich an die großspurigen Wahlkampfversprechen erinnert, an die markigen Worte von der „Zeitenwende" in der Migrationspolitik und dem Ende der Schuldenmacherei, der kann über diese Zahlen nur bitter lachen.
Denn was hat Merz geliefert? Ein 500-Milliarden-Euro-Sondervermögen, das kommende Generationen mit Schulden belastet. Einen Koalitionsvertrag mit der SPD, der den Titel „Verantwortung für Deutschland" trägt – ein Name, der angesichts der realen Politik wie blanker Hohn klingt. Und eine Migrationspolitik, die sich in der Praxis kaum von jener seiner Vorgängerin unterscheidet.
AfD auf Augenhöhe – ein historisches Signal
Die Quittung folgt auf dem Fuß. In der Sonntagsfrage liegen CDU/CSU und AfD nun gleichauf bei jeweils 26 Prozent. Noch in der Vorwoche hatte die Union einen hauchdünnen Vorsprung von einem Punkt. Dieser ist nun dahin. Was vor wenigen Jahren noch als undenkbar galt, ist zur neuen Normalität geworden: Die Alternative für Deutschland hat die einstige Volkspartei eingeholt.
Die übrigen Parteien verharren derweil in der Bedeutungslosigkeit oder auf niedrigem Niveau. Die Grünen kommen auf 15 Prozent, die SPD – wohlgemerkt der Koalitionspartner – dümpelt bei mageren 12 Prozent. Die Linke erreicht 10 Prozent. FDP und BSW werden von Forsa nicht einmal mehr gesondert ausgewiesen, da beide unter der Drei-Prozent-Marke liegen. Ein politisches Trümmerfeld, wohin man auch blickt.
Vertrauen in die Problemlösungskompetenz schwindet dramatisch
Noch entlarvender als die reinen Parteipräferenzen ist die Frage nach der Problemlösungskompetenz. Lediglich 16 Prozent der Befragten trauen der Union zu, die drängenden Probleme des Landes zu bewältigen. Die AfD folgt mit 13 Prozent. Doch die eigentliche Ohrfeige für das gesamte politische Establishment liegt in einer anderen Zahl: Eine Mehrheit der Deutschen traut schlicht keiner einzigen Partei zu, die aktuellen Herausforderungen zu meistern. Das ist kein Denkzettel mehr – das ist ein Misstrauensvotum gegen die gesamte politische Klasse.
Energiepreise und Wirtschaftskrise treiben die Bürger um
Was die Menschen konkret umtreibt, überrascht wenig: Steigende Energiepreise und die desolate wirtschaftliche Entwicklung stehen ganz oben auf der Sorgenliste. Zwei Drittel der Befragten sprechen sich sogar für staatliche Eingriffe bei Kraftstoffpreisen aus und befürworten einen Preisdeckel für Benzin und Diesel. Dass ausgerechnet in einem Land, das sich einst als Wirtschaftsmotor Europas verstand, die Bürger nach staatlicher Preisregulierung rufen, zeigt das ganze Ausmaß der Verzweiflung.
Dabei sind die explodierenden Energiekosten kein Naturereignis. Sie sind das direkte Ergebnis einer ideologiegetriebenen Energiepolitik, die unter der Ampel begonnen und von der neuen Großen Koalition nicht korrigiert wurde. Der Atomausstieg, die überhastete Energiewende, die Abhängigkeit von teuren Gasimporten – all das rächt sich nun. Und Friedrich Merz, der im Wahlkampf noch vollmundig eine Kurskorrektur versprach, erweist sich als zahnloser Tiger.
Die Große Koalition als Wiederholung alter Fehler
Man muss kein Prophet sein, um zu erkennen, wohin die Reise geht. Die Große Koalition aus CDU/CSU und SPD wiederholt exakt jene Fehler, die Deutschland in die aktuelle Misere geführt haben. Statt mutiger Reformen gibt es faule Kompromisse. Statt einer echten Begrenzung der illegalen Migration gibt es Symbolpolitik. Statt solider Haushaltspolitik gibt es schuldenfinanzierte Sondervermögen, die den euphemistischen Namen „Investitionen" tragen, in Wahrheit aber nichts anderes sind als eine gigantische Hypothek auf die Zukunft unserer Kinder und Enkel.
Die Forsa-Zahlen sind ein Weckruf – allerdings einer, der vermutlich ungehört verhallen wird. Denn das politische Berlin hat sich längst in einer Parallelwelt eingerichtet, in der Umfragewerte zwar registriert, aber nicht als Handlungsauftrag verstanden werden. Friedrich Merz wird weitermachen wie bisher, die SPD wird weiter an der Seitenlinie die Fäden ziehen, und der Bürger wird weiter die Zeche zahlen. In Form von steigenden Preisen, wachsender Unsicherheit und dem schleichenden Verlust dessen, was dieses Land einmal ausgemacht hat.
Eines zeigen diese Umfragen jedoch unmissverständlich: Die Geduld der Deutschen ist endlich. Und wer glaubt, man könne ein Volk dauerhaft mit gebrochenen Versprechen und ideologischer Verbohrtheit regieren, der wird eines Besseren belehrt werden – spätestens an der Wahlurne.

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