
Mexikos Edelmetallförderung bricht ein – ein Warnsignal für den globalen Silbermarkt

Die jüngsten Produktionszahlen aus Mexiko sollten jeden Edelmetall-Investor aufhorchen lassen. Das mexikanische Institut für Statistik und Geographie (INEGI) hat die Förderdaten für Dezember 2025 veröffentlicht – und die Zahlen sprechen eine unmissverständliche Sprache: Sowohl die Gold- als auch die Silberproduktion des Landes sind im Vergleich zum Vorjahresmonat rückläufig. Was auf den ersten Blick wie eine trockene Statistik wirkt, könnte weitreichende Konsequenzen für die globalen Edelmetallmärkte haben.
Goldproduktion: Zweistelliger Rückgang alarmiert Branche
Im Dezember 2025 förderten mexikanische Minen lediglich 5,62 Tonnen Gold – ein Einbruch von satten 11,5 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat, als noch 6,35 Tonnen aus dem Boden geholt werden konnten. Ein zweistelliger Rückgang in einem der bedeutendsten Bergbauländer der westlichen Hemisphäre ist kein Zufall, sondern Symptom eines strukturellen Problems, das die gesamte Branche seit Jahren plagt: Die leicht zugänglichen Lagerstätten sind weitgehend erschöpft, neue Projekte werden durch bürokratische Hürden und politische Unsicherheiten verzögert, und die Explorationsbudgets halten mit dem steigenden Bedarf schlicht nicht Schritt.
Silber: Schleichender Rückgang mit Sprengkraft
Noch brisanter dürfte für viele Marktbeobachter die Entwicklung bei der Silberproduktion sein. Mexiko ist traditionell einer der weltweit größten Silberproduzenten – ein Titel, den das Land seit der Kolonialzeit innehat. Doch auch hier zeigt der Trend nach unten. Im Dezember 2025 wurden 339,84 Tonnen Silber gefördert, verglichen mit 345,10 Tonnen im Dezember 2024. Das entspricht einem Minus von 1,5 Prozent. Auf den ersten Blick mag das moderat erscheinen. Doch wer die Entwicklung über mehrere Jahre betrachtet, erkennt ein beunruhigendes Muster: Die mexikanische Silberproduktion schrumpft kontinuierlich.
Und genau hier wird es spannend. Denn während das Angebot sinkt, steigt die industrielle Nachfrage nach Silber unaufhörlich – getrieben durch die Photovoltaik-Industrie, die Elektronikbranche und nicht zuletzt durch die Elektromobilität. Ein klassisches Ungleichgewicht, das sich früher oder später in den Preisen niederschlagen dürfte.
Was bedeutet das für Anleger?
Die sinkende Produktion in Mexiko ist kein isoliertes Phänomen. Weltweit kämpfen Minenbetreiber mit fallenden Erzgehalten, steigenden Energiekosten und zunehmend restriktiven Umweltauflagen. Wer glaubt, dass Gold und Silber in Zeiten explodierender Staatsverschuldung – man denke nur an das jüngst beschlossene 500-Milliarden-Euro-Sondervermögen der Bundesregierung – an Bedeutung verlieren, der irrt gewaltig. Das Gegenteil ist der Fall. Physische Edelmetalle bleiben der ultimative Schutzschild gegen die schleichende Entwertung des Geldes, die unsere Politiker mit immer neuen Schuldenorgien vorantreiben.
Gerade in einer Zeit, in der Zentralbanken weltweit ihre Goldreserven massiv aufstocken und das Vertrauen in Papierwährungen erodiert, unterstreichen die mexikanischen Produktionsdaten eine fundamentale Wahrheit: Gold und Silber lassen sich nicht beliebig vermehren. Ihre natürliche Knappheit ist ihr größter Trumpf – und dieser Trumpf wird mit jedem Monat sinkender Fördermengen wertvoller.
Die Geschichte lehrt uns: Wann immer Regierungen die Druckerpresse anwarfen und Schulden türmten, waren es die Besitzer physischer Edelmetalle, die ihr Vermögen über die Krise retteten.
Wer sein Portfolio gegen die Unwägbarkeiten einer zunehmend instabilen Weltwirtschaft absichern möchte, sollte die Signale aus Mexiko ernst nehmen. Physisches Gold und Silber als Beimischung zu einem breit gestreuten Anlageportfolio bleiben eine der vernünftigsten Strategien zur langfristigen Vermögenssicherung – gerade jetzt, wo das Angebot knapper und die Nachfrage größer wird.
Hinweis: Dieser Artikel stellt keine Anlageberatung dar. Die dargestellten Informationen dienen ausschließlich der allgemeinen Information. Jede Anlageentscheidung sollte auf Basis eigener sorgfältiger Recherche und gegebenenfalls nach Rücksprache mit einem qualifizierten Finanzberater getroffen werden. Für etwaige Verluste, die aus der Umsetzung der hier dargestellten Überlegungen resultieren, übernehmen wir keinerlei Haftung.
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