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Kettner Edelmetalle
29.01.2026
06:37 Uhr

Milliarden-Wettlauf um künstliche Intelligenz: Meta setzt alles auf eine Karte

Der Wahnsinn hat einen Namen – und er trägt das Preisschild von bis zu 135 Milliarden Dollar. Was der Facebook-Mutterkonzern Meta da für das Jahr 2026 an Investitionen in KI-Rechenzentren ankündigt, verschlägt selbst hartgesottenen Börsenbeobachtern den Atem. Ein Sprung von 72 Milliarden auf potenziell 135 Milliarden Dollar binnen eines Jahres – das ist keine Evolution mehr, das ist ein regelrechter Rausch.

Die Tech-Giganten übertrumpfen sich gegenseitig

Die jüngsten Quartalszahlen der amerikanischen Technologieriesen lesen sich wie ein Wettbewerb der Superlative. Meta, Microsoft und Tesla haben die Erwartungen der Analysten allesamt übertroffen – zumindest auf dem Papier. Meta verzeichnete einen Gewinn pro Aktie von 8,88 Dollar, während die Experten lediglich mit 8,16 Dollar gerechnet hatten. Der Gesamtumsatz belief sich auf stolze 59,9 Milliarden Dollar.

Doch die eigentliche Sensation verbirgt sich in den Zukunftsplänen des Konzerns. Die angekündigten Investitionen in KI-Infrastruktur katapultierten die Meta-Aktie im nachbörslichen Handel um satte zehn Prozent nach oben. Anleger scheinen bereit, jeden noch so waghalsigen Einsatz im KI-Poker mitzutragen – zumindest vorerst.

Der Kampf um die klügsten Köpfe

Besonders aufschlussreich ist Metas Bereitschaft, für Spitzentalente tief in die Tasche zu greifen. Die 14,3-Milliarden-Dollar-Transaktion zur Beteiligung an Scale AI, mit dem erklärten Ziel, den renommierten Spezialisten Alexandr Wang als Leiter der KI-Sparte zu gewinnen, offenbart die Verzweiflung, mit der die Konzerne um die besten Köpfe buhlen. In diesem Wettrennen zählt offenbar nur noch eines: Wer zahlt am meisten?

Microsoft: Rekorde bei den Wolken, Sorgen bei den Anlegern

Auch der Softwareriese aus Redmond lieferte beeindruckende Zahlen. Die Cloud-Sparte überschritt erstmals in der Unternehmensgeschichte die magische Marke von 50 Milliarden Dollar Umsatz. Der Gewinn pro Aktie lag mit 5,16 Dollar deutlich über den erwarteten 3,92 Dollar. Dennoch reagierte der Markt verhalten – die Aktie fiel im nachbörslichen Handel um mehr als vier Prozent.

CEO Satya Nadella beschwor zwar den Siegeszug der künstlichen Intelligenz, doch die Investoren bleiben skeptisch. Sie beobachten die massiven Ausgaben des Sektors mit wachsender Nervosität und warten auf handfeste Beweise, dass diese gewaltigen Investitionen tatsächlich langfristige Erträge abwerfen werden. Die Zeiten, in denen bloße Versprechungen die Kurse beflügelten, scheinen zumindest bei Microsoft vorerst vorbei.

Tesla: Roboter statt Reichweite

Der Elektroautobauer von Elon Musk überraschte die Märkte mit einer Bruttomarge von 20,1 Prozent – deutlich über den prognostizierten 17,1 Prozent. Die Aktie legte im nachbörslichen Handel um über drei Prozent zu. Besondere Aufmerksamkeit erregte die Bestätigung, dass die Produktion der humanoiden Optimus-Roboter planmäßig verläuft und noch in diesem Jahr beginnen soll.

Doch hinter der glänzenden Fassade verbergen sich beunruhigende Zahlen: Mit 1,64 Millionen ausgelieferten Fahrzeugen im Gesamtjahr schrumpfte das Verkaufsvolumen um acht Prozent gegenüber dem Vorjahr. Es ist bereits das zweite Jahr in Folge mit rückläufigen Verkäufen. Tesla investiert derweil zwei Milliarden Dollar in Vorzugsaktien von Musks KI-Startup xAI – eine Verflechtung, die kritische Fragen aufwirft.

Ein Wettlauf mit ungewissem Ausgang

Was wir hier beobachten, ist nichts weniger als ein historisches Experiment. Die Tech-Giganten verbrennen Hunderte Milliarden Dollar in der Hoffnung, dass künstliche Intelligenz die nächste große Revolution wird. Ob diese Wette aufgeht, steht in den Sternen. Die Geschichte der Technologiebranche ist gepflastert mit geplatzten Blasen und überzogenen Erwartungen.

Für den deutschen Anleger stellt sich die Frage, ob er diesem amerikanischen Spekulationsfieber folgen sollte. Die Volatilität dieser Aktien ist enorm, die Bewertungen sind bereits astronomisch, und die versprochenen Gewinne liegen oft in einer fernen Zukunft.

„Wir befinden uns im Anfangsstadium der Verbreitung von künstlicher Intelligenz", verkündete Microsoft-Chef Nadella. Ob das eine Verheißung oder eine Warnung ist, muss jeder selbst entscheiden.

Hinweis: Dieser Artikel stellt keine Anlageberatung dar. Jede Investition am Kapitalmarkt ist mit erheblichen Risiken verbunden, bis hin zum vollständigen Verlust des eingesetzten Kapitals. Anleger sollten stets eigene Recherchen durchführen und gegebenenfalls professionelle Beratung in Anspruch nehmen, bevor sie Anlageentscheidungen treffen. Wer sein Vermögen langfristig absichern möchte, sollte auch physische Edelmetalle als stabilisierende Beimischung in einem breit gestreuten Portfolio in Betracht ziehen.

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