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Kettner Edelmetalle
04.03.2026
08:21 Uhr

Miss Germany mit Kopftuch: Wenn der Schönheitswettbewerb zur ideologischen Bühne verkommt

Was einst als Feier weiblicher Schönheit und Eleganz begann, hat sich längst in ein Instrument der politischen Umerziehung verwandelt. Die diesjährige Miss-Germany-Wahl, die am kommenden Samstag in den Bavaria Studios bei München stattfindet, liefert dafür den bislang eindrücklichsten Beweis: Unter den neun Finalistinnen befinden sich mit Amina Ben Bouzid aus Wiesbaden und Büsra Sayed aus Berlin gleich zwei Frauen, die einen Hijab tragen. Man reibt sich die Augen – und fragt sich unwillkürlich, in welchem Land man eigentlich aufgewacht ist.

Vom Schönheitswettbewerb zum ideologischen Projekt

Dass es bei der Miss-Germany-Wahl schon seit geraumer Zeit nicht mehr um Schönheit geht, hat der Chef der Miss Germany Studios, Max Klemmer, bereits 2024 unmissverständlich klargemacht. Man suche nicht nach „Beauty-Influencerinnen", sondern nach „zukünftigen DAX-Vorständinnen und erfolgreichen Gründerinnen". Das Stichwort laute „Empowering Women". Ein hübscher Anglizismus, der kaschieren soll, was tatsächlich geschieht: Die systematische Entkopplung eines traditionsreichen Wettbewerbs von seinem eigentlichen Zweck.

Sayed, die als Gründerin eines Modeunternehmens antritt, das – man höre und staune – Kopftücher sichtbarer machen möchte, zog in der Kategorie „Female Founder" ins Finale ein. Ben Bouzid wiederum unterstützt weiblich geführte Unternehmen und tritt als „Female Leader" an. Beide konnten sich gegen rund 2.600 Konkurrentinnen durchsetzen. Man darf sich fragen, nach welchen Kriterien diese Auswahl eigentlich getroffen wurde.

„Wir stoßlüften auch" – Deutsche Identität als Witz

Besonders aufschlussreich sind die Reaktionen der beiden Finalistinnen auf kritische Nachfragen. In den sozialen Medien sei ihnen die Frage gestellt worden, ob sie mit ihrem Erscheinungsbild deutsche Frauen angemessen repräsentieren könnten. Sayeds Antwort darauf ist bezeichnend: „Ist Deutsch-Sein eine bestimmte Frisur? Dann gib mir einen Frisurenkatalog." Eine bemerkenswerte Entgegnung, die allerdings am Kern der Debatte vorbeigeht. Denn niemand reduziert Deutschsein auf eine Frisur – wohl aber darf man die Frage stellen, ob ein religiöses Kleidungsstück, das in weiten Teilen der islamischen Welt als Symbol der Unterdrückung der Frau gilt, tatsächlich das Bild einer „Miss Germany" prägen sollte.

Ben Bouzid wiederum kann die Zweifel an ihrer deutschen Identität offenbar nicht nachvollziehen und kontert mit dem launigen Hinweis: „Wir sind deutsch – wir stoßlüften auch." Ein Scherz, gewiss. Aber einer, der tief blicken lässt. Deutschsein wird hier auf eine banale Alltagshandlung reduziert, während gleichzeitig ein religiös-kulturelles Symbol getragen wird, das in fundamentalem Widerspruch zu den Errungenschaften der westlichen Frauenbewegung steht.

Die bittere Ironie: Im Iran sterben Frauen für die Freiheit vom Kopftuch

Man muss sich die groteske Gleichzeitigkeit vor Augen führen: Während im Iran mutige Frauen ihr Leben riskieren, um sich vom Zwang des Kopftuchs zu befreien – man denke an die Bewegung nach dem Tod von Jina Mahsa Amini im September 2022 –, wird in Deutschland eben jenes Kopftuch auf der Bühne eines Schönheitswettbewerbs als Zeichen weiblicher Selbstbestimmung gefeiert. Während iranische Frauen für das Recht kämpfen, ihre Haare zu zeigen, wird hierzulande das Verhüllen derselben als „Empowerment" verkauft. George Orwell hätte es nicht besser erfinden können.

Diese Entwicklung ist kein Zufall, sondern Symptom einer tiefgreifenden kulturellen Verschiebung, die Deutschland seit Jahren erfasst hat. Unter dem Deckmantel von Toleranz und Diversität werden Traditionen und Werte aufgegeben, die dieses Land über Jahrhunderte geprägt haben. Die Miss-Germany-Wahl ist dabei nur die Spitze eines Eisbergs, der weit tiefer reicht als die meisten ahnen.

Ein Wettbewerb, der sich selbst abschafft

Was bleibt von einem Schönheitswettbewerb, der Schönheit explizit nicht mehr zum Kriterium erhebt? Was bleibt von einer „Miss Germany", die nicht mehr Deutschland repräsentieren soll, sondern ein abstraktes Konzept von „Female Empowerment"? Die Antwort ist so einfach wie ernüchternd: nichts. Oder besser gesagt: eine leere Hülle, die sich beliebig mit ideologischem Inhalt füllen lässt.

Die rund 2.600 Bewerberinnen, die sich vergeblich um einen Finalplatz bemühten, dürften sich fragen, ob der Wettbewerb noch irgendetwas mit ihnen zu tun hat. Und die Millionen Deutschen, die zusehen, wie ihre kulturellen Institutionen eine nach der anderen umgedeutet, umfunktioniert und letztlich entkernt werden, dürften sich eine ganz andere Frage stellen: Wie lange wollen wir das noch hinnehmen?

Es ist bezeichnend für den Zustand unserer Gesellschaft, dass eine solche Entwicklung nicht etwa auf breiten Widerstand stößt, sondern von weiten Teilen der Medienlandschaft bejubelt wird. Die Deutsche Presse-Agentur berichtet brav und unkritisch, als sei es das Normalste der Welt. Doch normal ist daran gar nichts. Es ist vielmehr ein weiteres Kapitel in der schleichenden Selbstaufgabe eines Landes, das offenbar vergessen hat, wofür es einmal stand.

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