
Moskau und Peking rücken enger zusammen – während Berlin die eigene Sicherheit verschläft
Es ist eine Nachricht, die aufhorchen lässt und die geopolitische Landkarte des 21. Jahrhunderts neu vermisst: Russland und China arbeiten nach neuen Enthüllungen militärisch deutlich enger zusammen, als es bislang irgendjemand vermutet hätte. Was jahrelang hinter dicken Kremlmauern verborgen wurde, drängt nun ans Licht – und offenbart eine Allianz, die den Westen kalt erwischt.
Das „Allerheiligste“ wird geteilt
Aus bislang geheimen Dokumenten, über die der „Spiegel“ gemeinsam mit internationalen Partnermedien berichtet, soll hervorgehen, dass Moskau und Peking an einem gemeinsamen Luft- und Raketenabwehrsystem der nächsten Generation arbeiten. Das Bemerkenswerte daran: Russland hütete solche Kernfähigkeiten – Raketenabwehr, Frühwarnradare, Luftverteidigung – bisher wie einen Augapfel. Nun teilt der Kreml offenbar sein technologisches „Allerheiligstes“ ausgerechnet mit dem großen Nachbarn im Osten.
Getroffen worden sein soll diese folgenschwere Vereinbarung bei einem geheimen Zusammentreffen hochrangiger Vertreter staatlicher Rüstungskonzerne und der chinesischen Volksbefreiungsarmee in Moskau – Ende Mai bis Anfang Juni 2023. Ziel des Projekts sei es, so heißt es, manövrierfähige ballistische Raketen und sogar Hyperschallwaffen abfangen zu können. Es dürfte kaum ein Zufall sein, dass gerade die USA an solchen Präzisionswaffen mit Hochdruck arbeiten.
Ein Schutzschild gegen amerikanische Präzisionsschläge
Das System soll Hyperschallgeschosse in der letzten Flugphase in Höhen von bis zu 40 Kilometern bekämpfen können und ballistische Mittelstreckenraketen mit Reichweiten bis zu 4000 Kilometern abfangen. Einsatzbereit werden könnte es um das Jahr 2030. Ein Militärexperte des Londoner Royal United Services Institute wird mit den Worten zitiert, das Vorhaben wirke, als wolle man Waffen wie den neuen bodengestützten Hyperschallflugkörper der US-Streitkräfte frühzeitig ausschalten.
„Die Erkenntnisse über den erheblichen Umfang chinesischer Unterstützung für das russische Militär sind äußerst besorgniserregend.“ – Bundesaußenminister Johann Wadephul (CDU)
Chinas Neutralitäts-Legende zerbröselt
Besonders brisant: Die Enthüllungen entlarven Chinas gebetsmühlenartig wiederholte Behauptung, sich im Ukraine-Krieg neutral zu verhalten, als das, was viele Beobachter schon lange vermuteten – eine diplomatische Nebelkerze. Nach „Spiegel“-Informationen entsandte Peking sogar mehrere Offiziere als Militärbeobachter an die Front in der Ukraine. Neutralität sieht wahrlich anders aus.
Wadephul mahnte, China müsse wissen, dass eine solche Unterstützung „den absoluten Kernbereich europäischer Sicherheitsinteressen“ verletze. Jede Hilfe für den völkerrechtswidrigen Angriffskrieg verlängere das Leid. Starke Worte – doch man fragt sich unweigerlich: Was folgt ihnen? Das Auswärtige Amt zitierte den chinesischen Botschafter zu einem dringlichen Gespräch ein. Ein diplomatisches Ritual, das in Peking vermutlich nur ein müdes Lächeln hervorruft.
Berlin redet, während sich die Welt neu ordnet
Während sich zwei autoritäre Großmächte zu einem strategischen Block zusammenschweißen, glänzt die deutsche Politik seit Jahren vor allem durch symbolische Empörung und den Griff zum Einbestellungs-Instrument. Statt einer glasklaren, durchsetzungsstarken Außen- und Sicherheitspolitik erleben wir das gewohnte Schauspiel aus warmen Worten und kühlem Handlungsdefizit. Die Bundeswehr wurde über Jahrzehnte kaputtgespart, während man sich lieber in Gender-Debatten und ideologische Nebenschauplätze verrannte. Nun steht Europa vor einer neuen sicherheitspolitischen Realität – und Deutschland wirkt seltsam unvorbereitet.
Die Achse Moskau–Peking ist kein diplomatisches Gedankenspiel mehr, sondern harte militärische Realität, die sich Stück für Stück materialisiert. Wer geglaubt hatte, die Zeitenwende sei mit ein paar Reden und Sondervermögen abgehakt, wird nun eines Besseren belehrt.
Was diese Entwicklung für Anleger bedeutet
Geopolitische Verwerfungen dieser Größenordnung sind Gift für die Stabilität der Finanzmärkte. Wenn sich Machtblöcke neu formieren, wenn Rüstungswettläufe an Fahrt aufnehmen und das Vertrauen zwischen den Weltmächten weiter erodiert, dann suchen kluge Investoren traditionell nach Sicherheit. In Zeiten, in denen Papierversprechen und politische Beteuerungen wenig wert scheinen, haben sich physische Edelmetalle wie Gold und Silber über Jahrhunderte hinweg als verlässlicher Anker in stürmischen Zeiten bewährt. Sie kennen keine Staatsgrenzen, keine Ideologien und keine leeren Versprechen – sie sind schlicht Substanz. Als Beimischung zu einem breit gestreuten Vermögen können sie helfen, das eigene Erspartes gegen die Unwägbarkeiten einer aus den Fugen geratenen Weltordnung abzusichern.
Hinweis: Dieser Beitrag stellt keine Anlageberatung dar und gibt ausschließlich die Meinung unserer Redaktion sowie die uns vorliegenden Informationen wieder. Jeder Anleger ist verpflichtet, eigenständig zu recherchieren und trägt für seine Anlageentscheidungen die alleinige Verantwortung. Bei Bedarf sollte fachkundiger Rat eingeholt werden.

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