
Musk kündigt radikale Transparenz an: X-Algorithmus wird in wenigen Tagen offengelegt

In einer bemerkenswerten Ankündigung hat Elon Musk verkündet, dass die Social-Media-Plattform X ihren neuen Algorithmus innerhalb einer Woche vollständig öffentlich zugänglich machen wird. Ein Schritt, der die europäischen Regulierungsbehörden in Erklärungsnot bringen dürfte – und die Frage aufwirft, wer hier eigentlich wen kontrollieren möchte.
Vollständige Offenlegung als Antwort auf Regulierungswut
„Wir werden den neuen X-Algorithmus, einschließlich des gesamten Codes, der bestimmt, welche organischen und Werbebeiträge den Nutzern empfohlen werden, in sieben Tagen als Open Source veröffentlichen", schrieb Musk am 10. Januar auf seiner Plattform. Dieser Vorgang soll künftig alle vier Wochen wiederholt werden, begleitet von umfassenden Entwicklernotizen, die Änderungen transparent erklären sollen.
Diese Ankündigung kommt zu einem Zeitpunkt, an dem die Europäische Union und Großbritannien ihre regulatorischen Daumenschrauben weiter anziehen. Die Behörden hatten X und Musks KI-Unternehmen xAI am 5. Januar darüber informiert, dass ihnen Berichte über angeblich problematische Inhalte vorlägen, die der KI-Chatbot Grok generiert haben soll.
EU-Bürokratie schießt mit Kanonen auf Spatzen
Der Sprecher der Europäischen Kommission, Thomas Regnier, überschlug sich förmlich vor Empörung. „Das ist nicht würzig. Das ist illegal. Das ist entsetzlich. Das ist widerlich", erklärte er Reportern in einer Pressekonferenz, die mehr an moralische Entrüstung als an sachliche Regulierungsarbeit erinnerte.
Musk hatte bereits zwei Tage zuvor klargestellt, dass jeder, der Grok zur Erstellung illegaler Inhalte missbrauche, dieselben Konsequenzen zu tragen habe wie beim direkten Hochladen solcher Inhalte. Eine durchaus vernünftige Position, die jedoch von den EU-Bürokraten geflissentlich ignoriert wurde.
Millionenstrafen und verlängerte Überwachungsanordnungen
Die EU verlängerte eine bereits bestehende Aufbewahrungsanordnung gegen X bis Ende 2026 und verhängte im vergangenen Monat eine Strafe von 120 Millionen Euro gegen das Unternehmen. Die Begründung? Angebliche Verstöße gegen die Transparenzpflichten des Digital Services Act – jenes bürokratischen Monstrums, das die freie Meinungsäußerung im Internet unter dem Deckmantel des Verbraucherschutzes zunehmend einschränkt.
Frankreich: Wenn Staatsanwälte zu Zensoren werden
Besonders besorgniserregend sind die Entwicklungen in Frankreich. Dort haben Staatsanwälte im Juli 2025 eine Untersuchung gegen X eingeleitet, die auf angeblichen Algorithmus-Missbrauch und betrügerische Datenextraktion abzielt. Die Ermittlungen wurden nach Beschwerden eines Abgeordneten und eines hochrangigen französischen Beamten über mutmaßliche ausländische Einflussnahme durch X eingeleitet.
X wies die Untersuchung als „politisch motivierte Strafverfolgung" zurück. Die Plattform kritisierte scharf, dass französische Behörden Zugang zum Empfehlungsalgorithmus und zu Echtzeitdaten aller Nutzerbeiträge verlangten, damit „Experten" die Daten analysieren und angeblich „die Wahrheit" über den Betrieb der Plattform aufdecken könnten.
„Die französischen Behörden haben X als ‚organisierte Bande' eingestuft – eine Charakterisierung, die normalerweise Drogenkartellen oder Mafiagruppen vorbehalten ist."
Diese Einstufung ermöglicht der französischen Polizei den Einsatz weitreichender Ermittlungsbefugnisse, einschließlich der Überwachung persönlicher Geräte von X-Mitarbeitern. Ein Vorgehen, das in einer funktionierenden Demokratie eigentlich undenkbar sein sollte.
Der wahre Kampf: Meinungsfreiheit gegen staatliche Kontrolle
Was sich hier abspielt, ist weit mehr als ein regulatorischer Streit um Algorithmen und Datenschutz. Es ist ein fundamentaler Konflikt zwischen dem Anspruch auf freie Meinungsäußerung und dem wachsenden Kontrollbedürfnis europäischer Regierungen. Während Musk mit der vollständigen Offenlegung seines Algorithmus einen beispiellosen Schritt in Richtung Transparenz geht, reagieren die Behörden mit immer schärferen Maßnahmen.
Die Ironie könnte kaum größer sein: Eine Plattform, die ihre Funktionsweise vollständig offenlegt, wird behandelt wie ein kriminelles Syndikat. Vielleicht sollten sich die europäischen Regulierer fragen, ob ihre eigenen Entscheidungsprozesse auch nur annähernd so transparent sind wie das, was Musk nun der Öffentlichkeit präsentieren will.
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