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Kettner Edelmetalle
19.04.2026
11:38 Uhr

Newsoms Bestseller-Schwindel: Wie ein Gouverneur mit Spendengeldern seine Buchverkäufe aufblähte

Was klingt wie ein schlechter Politthriller, entpuppt sich als dreiste Realität im sonnigen Kalifornien: Gouverneur Gavin Newsom, der sich gerne als strahlender Hoffnungsträger der amerikanischen Linken inszeniert, soll seine Buchverkäufe mit einem raffinierten System aus Spendengeldern künstlich in die Höhe getrieben haben. Ein klassisches Manöver, das Kritiker bereits als potenzielle Geldwäsche bezeichnen.

Der Mechanismus hinter dem „Bestseller"

Newsoms Buch „Young Man in a Hurry", das im März erschien und seine Jugend in Kalifornien thematisiert, wurde von seinen Verbündeten wochenlang als sensationeller Bestseller gefeiert. Innerhalb weniger Stunden nach Veröffentlichung habe das Werk die Bestsellerlisten erklommen – so die triumphale Erzählung. Doch die Wahrheit hinter den Zahlen ist ernüchternd, ja geradezu beschämend.

Von den insgesamt rund 97.400 verkauften Exemplaren seien sage und schreibe 67.000 Stück durch Newsoms eigenes „Campaign for Democracy Committee" erworben worden – ein Super-PAC, das Spendengelder seiner Unterstützer dafür verwendete. Das entspricht fast 69 Prozent aller Verkäufe. Ein Bestseller? Eher ein Selbstkäufer.

Spende beliebig – Buch gratis

Das System funktionierte denkbar simpel: Das PAC forderte Unterstützer auf, eine Spende in beliebiger Höhe zu leisten, und versprach im Gegenzug ein Exemplar des Buches. „Leisten Sie heute einen Beitrag in BELIEBIGER HÖHE, und ich schicke Ihnen ein Exemplar", soll Newsom persönlich in einer E-Mail geschrieben haben. Jede noch so kleine Spende wurde damit automatisch zu einem garantierten Buchverkauf – unabhängig davon, ob der Spender das Buch überhaupt lesen wollte. Insgesamt habe das PAC stolze 1.561.875 Dollar für diese Operation ausgegeben.

Kritiker sprechen von Geldwäsche

Die Reaktionen ließen nicht lange auf sich warten. Kommentatoren und politische Gegner bezeichneten das Konstrukt unverblümt als Geldwäsche-Schema. Der Vorwurf wiegt schwer: Newsom schreibe ein Buch, sein PAC kaufe mit Spendengeldern massenhaft Exemplare, die Verkaufszahlen würden künstlich aufgebläht, und der Gouverneur stehe plötzlich als populärer Autor da – eine perfekte Inszenierung für mögliche Präsidentschaftsambitionen. Wer braucht schon echte Leser, wenn man zahlungskräftige Spender hat?

Newsoms Sprecher Nathan Click verteidigte das Arrangement mit der Behauptung, der Gouverneur habe keine Tantiemen aus diesen Käufen erhalten. Das Ziel sei gewesen, die Beziehung zwischen Newsom und seinen Millionen Unterstützern zu vertiefen. Eine bemerkenswerte Definition von „Beziehungspflege", die offenbar vor allem den Kontostand des Verlags und die Bestsellerlisten pflegt.

Lukrative Buchverträge werfen Fragen auf

Besonders brisant wird die Angelegenheit mit Blick auf Newsoms nächstes Buchprojekt, das für 2026 angekündigt ist. Kritiker vermuten, dass die künstlich aufgeblähten Verkaufszahlen des aktuellen Buches den Vorschuss für das kommende Werk erheblich beeinflusst haben könnten. Wie hoch dieser Vorschuss ausfällt, bleibt bislang im Dunkeln. Bekannt ist lediglich, dass Newsom bereits 2019 für ein Kinderbuch 125.000 Dollar von Penguin Random House erhielt. Man darf gespannt sein, welche Summen nun für einen vermeintlichen „Bestseller-Autor" fließen.

Ein Symptom des politischen Verfalls

Der Fall Newsom ist symptomatisch für eine politische Klasse, die sich immer dreister selbst bedient und dabei die Grenzen zwischen öffentlichem Amt, Wahlkampffinanzierung und persönlicher Bereicherung systematisch verwischt. Während der durchschnittliche Bürger – ob in den USA oder hier in Deutschland – unter steigenden Lebenshaltungskosten ächzt, perfektionieren Berufspolitiker die Kunst der legalen Selbstbereicherung. Dass ausgerechnet die sonst so investigationsfreudige New York Times diese Geschichte aufdeckte, zeigt immerhin, dass selbst im linken Medienmilieu gewisse Grenzen existieren.

Ob Newsoms Buchverkaufs-Konstrukt tatsächlich juristische Konsequenzen nach sich ziehen wird, bleibt abzuwarten. In der amerikanischen Politik, wo Super-PACs ohnehin in einer regulatorischen Grauzone operieren, dürfte der Gouverneur vermutlich ungeschoren davonkommen. Doch der Reputationsschaden ist angerichtet – und für einen Mann, der offenkundig ins Weiße Haus strebt, könnte sich dieser „Bestseller" noch als teuerster Fehler seiner Karriere erweisen.

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