
Nordkoreas Hyperschall-Warnung: Kim Jong Un testet nuklearfähige Rakete und geißelt USA als "Schurkenstaat"

Während die Welt noch die dramatischen Bilder der amerikanischen Militäroperation in Venezuela verarbeitet, sendet Pjöngjang eine unmissverständliche Botschaft an Washington: Nordkorea hat am Sonntag einen Hyperschall-Raketentest durchgeführt – keine 24 Stunden nach dem von Präsident Trump angeordneten Zugriff auf den venezolanischen Staatschef Nicolás Maduro.
Ein kalkuliertes Signal an die Weltmacht
Das Timing dieser Machtdemonstration ist alles andere als zufällig. Laut nordkoreanischen Staatsmedien führte eine Untereinheit einer bedeutenden Angriffsgruppe der Koreanischen Volksarmee eine Raketenübung durch. Der Test diente offiziell der "operativen Bewertung der Nachhaltigkeit, Effektivität und des Betriebs der Kriegsabschreckung der DVRK" sowie der Überprüfung des Hyperschall-Waffensystems.
Kim Jong Un persönlich überwachte den Test und ließ keinen Zweifel an dessen Bedeutung: "Um ehrlich zu sein, zielt unsere Aktivität eindeutig darauf ab, die nukleare Kriegsabschreckung schrittweise auf eine hochentwickelte Basis zu stellen." Der nordkoreanische Machthaber verwies dabei explizit auf die "jüngste geopolitische Krise und komplizierte internationale Ereignisse" – ein kaum verhüllter Seitenhieb auf das amerikanische Vorgehen in Venezuela.
Die Lehren aus Irak und Libyen
Kim Jong Un hat in seinen Reden wiederholt auf die Schicksale von Saddam Hussein und Muammar al-Gaddafi verwiesen. Beide Machthaber wurden nach westlichen Interventionen gestürzt und getötet. Kims Schlussfolgerung ist so einfach wie brutal logisch: Hätten sie über Atomwaffen verfügt, wären sie niemals entmachtet worden. Aus rein strategischer Perspektive lässt sich diese Analyse kaum widerlegen – und die iranische Führung dürfte diese Entwicklungen mit wachsender Nervosität beobachten.
"Der Vorfall ist ein weiteres Beispiel, das einmal mehr die schurkenhafte und brutale Natur der USA bestätigt, die die internationale Gemeinschaft so häufig über einen langen Zeitraum beobachtet hat."
Mit diesen scharfen Worten verurteilte das nordkoreanische Außenministerium das amerikanische Vorgehen in Venezuela als "schwerwiegendste Form der Souveränitätsverletzung" und "willkürliche Missachtung der UN-Charta".
Die nukleare Realität als Schutzschild
Die Ironie der Geschichte entgeht aufmerksamen Beobachtern nicht: Während Washington Nordkorea seit Jahrzehnten als "Schurkenstaat" brandmarkt, dreht Pjöngjang den Spieß nun um. Der entscheidende Unterschied zwischen Kim und Maduro liegt freilich im nuklearen Arsenal. Die Vereinigten Staaten wagen es schlichtweg nicht, Invasionen gegen atomar bewaffnete Mächte zu starten – eine Lektion, die Kim verinnerlicht hat.
Während der ersten Trump-Administration kam es zu historischen Treffen zwischen dem amerikanischen Präsidenten und dem nordkoreanischen Machthaber. Der erhoffte Durchbruch bei der Denuklearisierung blieb jedoch aus. Seitdem hat sich Pjöngjang wieder in eine extreme Verteidigungshaltung zurückgezogen.
Eskalation oder Abschreckung?
Die jüngsten Raketentests reihen sich in eine Serie von Aktivitäten ein, die Ende vergangenen Jahres zunahmen – darunter der Start einer strategischen Langstrecken-Marschflugkörpers und Tests eines neu entwickelten Flugabwehrsystems. Ob diese Entwicklungen zur Stabilität oder zur weiteren Destabilisierung der Region beitragen, bleibt abzuwarten. Eines steht jedoch fest: In einer Welt, in der militärische Interventionen wieder salonfähig werden, erscheint die nukleare Abschreckung für kleinere Staaten attraktiver denn je.
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