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Kettner Edelmetalle
07.01.2026
13:25 Uhr

Ölpreis unter Druck: Trump kündigt massiven Öltransfer aus Venezuela an

Ölpreis unter Druck: Trump kündigt massiven Öltransfer aus Venezuela an

Die Rohölmärkte reagierten am Montag mit deutlichen Kursverlusten auf eine überraschende Ankündigung von US-Präsident Donald Trump. Über seine Plattform Truth Social verkündete der Präsident, dass Venezuela zwischen 30 und 50 Millionen Barrel "hochwertiges, sanktioniertes Öl" an die Vereinigten Staaten transferieren werde. Die Brent-Rohöl-Futures fielen daraufhin um 2,3 Prozent, bevor sie einen Teil der Verluste wieder wettmachen konnten.

Trump übernimmt persönliche Kontrolle über Ölerlöse

In seiner Erklärung machte Trump unmissverständlich klar, wer künftig das Sagen über die venezolanischen Öleinnahmen haben wird. "Dieses Öl wird zum Marktpreis verkauft, und das Geld wird von mir als Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika kontrolliert, um sicherzustellen, dass es dem Volk von Venezuela und den Vereinigten Staaten zugutekommt", so Trump wörtlich. Eine bemerkenswerte Aussage, die Fragen über die Souveränität des südamerikanischen Landes aufwirft.

Energieminister Chris Wright wurde angewiesen, den Plan "sofort" umzusetzen. Das Öl soll mittels Lagerschiffen direkt zu Entladedocks in den USA transportiert werden. Berichten zufolge hat der Energiekonzern Chevron bereits elf Tanker gechartert, die noch in diesem Monat in den venezolanischen Häfen Jose und Bajo Grande eintreffen sollen.

UN-Botschafter: Feinde dürfen keine Ölreserven kontrollieren

Die geopolitische Dimension dieser Entwicklung wurde durch Aussagen des US-Botschafters bei den Vereinten Nationen, Mike Waltz, unterstrichen. Vor dem UN-Sicherheitsrat erklärte er unmissverständlich: "Man kann nicht weiterhin zulassen, dass die größten Energiereserven der Welt unter der Kontrolle von Gegnern der Vereinigten Staaten stehen, unter der Kontrolle illegitimer Führer, ohne dass das venezolanische Volk davon profitiert."

Gleichzeitig bemühte sich Waltz, Befürchtungen einer Besatzung zu zerstreuen. "Es gibt keinen Krieg gegen Venezuela oder sein Volk. Wir besetzen kein Land", betonte er. Diese Aussage steht jedoch in einem bemerkenswerten Kontrast zu Trumps eigener Äußerung, seine Administration werde Venezuela "führen".

Maduro vor US-Gericht: Nicht schuldig

Der venezolanische Präsident Nicolas Maduro, der in den frühen Morgenstunden des Samstags von US-Spezialeinheiten aus Caracas entführt wurde, erschien am Montag vor einem Bundesgericht in New York City. Er plädierte auf nicht schuldig. Die Anklage umfasst schwerwiegende Vorwürfe: Narko-Terrorismus-Verschwörung, Kokain-Import-Verschwörung sowie Besitz von Maschinengewehren und Sprengkörpern.

Auch Maduros Ehefrau Cilia Flores erschien vor Gericht und plädierte ebenfalls auf nicht schuldig. Ihr werden zusätzlich die Anordnung von Entführungen und Morden sowie Bestechlichkeit vorgeworfen.

Internationale Kritik und steigende Opferzahlen

Die Aktion hat international für erhebliche Spannungen gesorgt. Russland und China, beide ständige Mitglieder des UN-Sicherheitsrats mit Vetorecht, haben die Entführung eines amtierenden Staatsoberhauptes scharf verurteilt. UN-Generalsekretär Antonio Guterres äußerte die Befürchtung, dass internationales Recht verletzt worden sein könnte.

"Ein illegitimer bewaffneter Angriff ohne jegliche rechtliche Rechtfertigung"

So bezeichnete Venezuelas UN-Botschafter Samuel Moncada die Aktion. Die Opferzahlen des US-Angriffs auf Venezuela sind laut einem hochrangigen venezolanischen Beamten auf 80 Tote gestiegen, darunter Zivilisten und Angehörige der Sicherheitskräfte.

Die wahren Motive: Es geht ums Öl

Verteidigungsminister Pete Hegseth ließ in einer Stellungnahme wenig Zweifel an den eigentlichen Beweggründen der Intervention: "Wir haben Jahrzehnte verbracht, mit amerikanischem Blut bezahlt und wirtschaftlich nichts dafür bekommen. Jetzt können wir sicherstellen, dass wir Zugang zu zusätzlichem Reichtum haben."

Diese unverblümte Aussage bestätigt, was viele Beobachter längst vermuteten: Die geopolitischen Interessen der USA in der westlichen Hemisphäre sind untrennbar mit dem Zugang zu Energieressourcen verbunden. Für Anleger, die in turbulenten Zeiten nach Stabilität suchen, unterstreicht diese Entwicklung einmal mehr die Bedeutung von physischen Edelmetallen als krisensichere Vermögenswerte. Gold und Silber haben sich historisch als verlässlicher Schutz gegen geopolitische Unsicherheiten und volatile Rohstoffmärkte erwiesen.

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