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15.02.2026
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Özdemirs verzweifelter Wahlkampf-Poker: Hochzeit, Palmer und Merkel als letzte Rettungsanker

Was tut ein Politiker, dem die Felle davonschwimmen? Er heiratet. Und zwar nicht irgendwo, sondern in Tübingen – damit der aus der eigenen Partei verstoßene Boris Palmer höchstpersönlich als Standesbeamter fungieren kann. Was wie eine Realsatire klingt, ist bitterer Ernst im Wahlkampf des grünen Spitzenkandidaten Cem Özdemir für die Landtagswahl in Baden-Württemberg am 8. März 2026.

Eine Hochzeit als politische Inszenierung

Am Valentinstag ehelichte der 60-jährige Özdemir die 40-jährige Juristin Flavia Zaka. Angeblich im engsten Familienkreis. Dass vorab die Stuttgarter Zeitung, die Stuttgarter Nachrichten und der SWR informiert waren – nun ja, das sind eben die „engsten Freunde" eines grünen Politikers. Die Botschaft ist so durchsichtig wie ein frisch geputztes Fenster: Seht her, ich bin ein Familienmensch! Doch wer würde es wagen, eine Trauung am Tag der Verliebten durch den einwanderungskritischen Palmer als kalkulierte Inszenierung zu bezeichnen?

Genau das ist sie aber. Palmer, den die Grünen einst aus der Partei drängten, weil er es wagte, die Folgen illegaler Einwanderung und den Missbrauch von Sozialleistungen beim Namen zu nennen – ausgerechnet dieser Mann soll nun als Standesbeamter den Imagetransfer bewerkstelligen. Ein Tübinger Oberbürgermeister als Steigbügelhalter für einen Kandidaten, dessen Partei jeden einen Nazi schimpfte, der ähnliche Positionen vertrat. Die Ironie könnte kaum größer sein.

Die Grünen und ihr verblassender Glanz

Die Ausgangslage für Özdemir ist desaströs. In den Umfragen dümpeln die Grünen zwischen 20 und 23 Prozent, während die CDU an der 30-Prozent-Marke kratzt. Sollten die Christdemokraten vorne landen, würde nicht Özdemir, sondern CDU-Kandidat Manuel Hagel in die Stuttgarter Staatskanzlei einziehen. Das Ende einer Ära.

Dabei begann alles so vielversprechend. Als Winfried Kretschmann 2011 erster grüner Ministerpräsident wurde, lag der Zeitgeist auf Seiten der Grünen. Der Tsunami vor Japan und die Reaktorkatastrophe von Fukushima – nur zwei Wochen vor der Wahl – spielten ihnen ebenso in die Karten wie der Protest gegen Stuttgart 21. Doch was damals ein guter Starter war, ist heute ein „lausiger Verrecker", wie man im Schwäbischen sagen würde. In fünfzehn Jahren grüner Dominanz konnten sie den Bahnhofsumbau weder stoppen noch fertigstellen. Im vorantiken Ägypten, so die beißende Pointe, wurden Pyramiden schneller errichtet als Bahnhöfe im grünen Jahrzehnt umgebaut.

Kretschmanns Erbe: Stellenabbau statt Wohlstand

Das Erbe, das Kretschmann hinterlässt, ist alles andere als ruhmreich. Baden-Württemberg, einst industrielles Kraftzentrum der Republik, ächzt unter massivem Stellenabbau bei Bosch und dramatischen Gewinneinbrüchen bei Mercedes. Die einstigen Säulen baden-württembergischer Leistungsstärke mutieren zu Vorboten wirtschaftlicher Ruinen. Beim Ausbau erneuerbarer Energien – dem vermeintlichen Kernthema der Grünen – rangiert das grün regierte Bundesland gerade einmal im Mittelfeld. Eine beschämende Bilanz für eine Partei, die sich den ökologischen Umbau auf die Fahnen geschrieben hat.

Und dann ist da noch die Erinnerung an Robert Habeck, der als Bundeswirtschaftsminister mit entwaffnender Naivität verkündete, Unternehmen müssten ja nicht in die Insolvenz gehen, wenn sie rechtzeitig aufhörten zu produzieren. Solche Sätze brennen sich ins kollektive Gedächtnis ein – und sie brennen vor allem in einem Industrieland wie Baden-Württemberg besonders schmerzhaft.

Der Mann ohne Eigenschaften borgt sich fremde

Özdemirs Wahlkampfstrategie offenbart eine geradezu erschreckende Hohlheit. „Aus reiner Vernunft für das Klima" steht auf seinen Plakaten – Aufbruch sieht wahrlich anders aus. Auf einem anderen Motiv prangt „Wirtschaft und Klima retten", wobei „Wirtschaft" groß und „Klima" deutlich kleiner geschrieben ist. Ein typisch grüner Spagat: Man will wirtschaftsfreundlich wirken, ohne die eigene Klientel zu verprellen.

Doch es wird noch absurder. Hinter den Kulissen soll Özdemir lanciert haben, Angela Merkel könnte als Kandidatin für das Amt der Bundespräsidentin vorgeschlagen werden – ausgerechnet von den Grünen. Eine Geschichte, die der Bild-Zeitung für ein paar Stunden nette Klickzahlen bescherte, bevor Merkel das Gerücht umgehend dementieren ließ. Die Großmeisterin der politischen Projektionsfläche, die den Wählern jahrelang vortäuschte, etwas zu sein, was sie nie war – sie soll nun auch noch Özdemirs Wahlkampf retten?

Ein Chamäleon auf der Suche nach Farbe

Was sich hier abzeichnet, ist das Porträt eines Politikers, der keine eigene Überzeugung mehr hat – oder nie eine hatte. Er lehnt sich an Kretschmann an, wenn er die Wirtschaft über das Klima stellt. Er hofft auf einen Imagetransfer durch den Einwanderungskritiker Palmer. Er flirtet mit dem Merkel-Mythos. Die Grünen wollten eine LKW-Maut auf Landstraßen – Özdemir plötzlich nicht mehr, weil gerade Wirtschaft über Klima steht. Alles Kalkül, nichts Überzeugung.

Dabei war Özdemir einmal sympathisch. Als „Anatolischer Schwabe" und einer der ersten türkischstämmigen Bundestagsabgeordneten konnte er eine gute persönliche Geschichte erzählen. In Beliebtheitsrankings belegt er noch immer passable Plätze. Doch solche Rankings messen lediglich, an wem sich die Wähler nicht stören – nicht, für wen sie eine Partei wählen würden. Ein feiner, aber entscheidender Unterschied.

Das grüne Jahrzehnt neigt sich dem Ende zu

Die Geschichte der Grünen in Baden-Württemberg ist auch eine Geschichte verpasster Chancen und selbstverschuldeter Krisen. Schon 2013 erhielt der Aufwärtstrend einen deutlichen Bruch, als die Partei ein Steuerkonzept vorstellte, das sie selbst nicht durchdacht hatte. Wochen vergingen, bevor die Bundesgeschäftsstelle Journalistenanfragen beantworten konnte. Dann kamen die Enthüllungen über Pädophilie in den Reihen der Grünen – Vorwürfe, auf die das damalige Führungsteam um Özdemir keine Antworten fand.

2017 standen die Grünen sogar kurz davor, aus dem Bundestag zu fliegen. Nur das desaströse TV-Duell zwischen Merkel und Schulz – in dem sich beide in allem einig zeigten, außer in der Frage, wer öfter mit Macron telefoniert habe – und ein Comeback des Klimathemas retteten die Partei. Doch selbst mit diesem Rückenwind landeten die Grünen mit mageren 8,9 Prozent nur auf Platz sechs. Özdemir musste gehen, sein Nachfolger Habeck führte die Partei in den Umfragen zeitweise auf 25 Prozent.

Nun steht Özdemir vor seinem letzten Schuss. Mit 60 Jahren, einer frischen Ehefrau und einem Bauchladen geliehener Images versucht er, das Unmögliche möglich zu machen. Doch die Zeichen stehen gegen ihn. Der Zeitgeist hat sich gedreht. Die Bürger haben genug von grüner Bevormundung, von Essgeboten und Fahrverboten, von einer Politik, die Unternehmen in den Ruin treibt und gleichzeitig moralische Überlegenheit für sich beansprucht.

Alles ist so absurd, dass Historiker es dereinst als erhellende Anekdote verwenden werden, wenn sie den Niedergang der deutschen Wirtschaft und Gesellschaft schildern.

Sollte Özdemir scheitern – und vieles deutet darauf hin –, werden seine Parteifreunde nicht bis zum nächsten Valentinstag warten, bevor sie mit ihm abrechnen. Denn in der Politik gilt, was auch in der Liebe gilt: Wer nur kalkuliert, verliert am Ende alles. Baden-Württemberg hätte jedenfalls eine Rückkehr zu wirtschaftlicher Vernunft und pragmatischer Politik bitter nötig. Ob die CDU unter Manuel Hagel diese liefern kann, steht freilich auf einem anderen Blatt. Doch eines ist gewiss: Das grüne Experiment im Ländle nähert sich seinem Ende – und das ist, bei aller gebotenen Nüchternheit, keine schlechte Nachricht für den Wirtschaftsstandort Deutschland.

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