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Kettner Edelmetalle
05.03.2026
06:03 Uhr

Pekings Aufrüstungskurs: China steigert Militärausgaben um 7 Prozent – und das ist nur die offizielle Zahl

Während Europa über Gendersternchen und Klimakleber debattiert, rüstet die Volksrepublik China mit beeindruckender Konsequenz auf. Peking plant für das laufende Jahr eine Erhöhung seines Verteidigungshaushalts um 7 Prozent – der langsamste Anstieg seit 2021, aber dennoch eine Summe, die westliche Beobachter das Fürchten lehren sollte. Die Zahlen wurden am Donnerstag im Rahmen des Finanzministeriums veröffentlicht, pünktlich zum Auftakt des achttägigen Nationalen Volkskongresses.

Die offizielle Fassade – und was dahinter lauert

Auf dem Papier klingt ein Wachstum von 7 Prozent fast bescheiden. In den vergangenen drei Jahren hatte China jeweils 7,2 Prozent mehr für seine Streitkräfte eingeplant, 2022 waren es 7,1 Prozent, 2021 noch 6,8 Prozent. Doch wer glaubt, diese Zahlen spiegelten die tatsächlichen Militärausgaben wider, der glaubt vermutlich auch, dass Pekings Handelsstatistiken stets der Wahrheit entsprechen.

Das US-Verteidigungsministerium kommt in seinem Bericht an den Kongress zu einer deutlich anderen Einschätzung: Demnach habe China im Jahr 2024 zwischen 304 und 377 Milliarden Dollar für seine Verteidigung ausgegeben – das wäre zwischen 32 und 63 Prozent mehr als der offiziell verkündete Haushalt von 231 Milliarden Dollar. Erhebliche „außerbudgetäre" Posten würden systematisch verschleiert. Im vergangenen Jahr belief sich der offizielle Vorschlag auf 1,78 Billionen Yuan, umgerechnet rund 245 Milliarden Dollar.

Asiens militärischer Schwerpunkt verschiebt sich dramatisch

Die Dimensionen dieser Aufrüstung werden erst im regionalen Kontext wirklich greifbar. Nach Angaben des International Institute for Strategic Studies entfielen 2025 bereits knapp 44 Prozent aller asiatischen Verteidigungsausgaben auf China – gegenüber 39 Prozent im Jahr 2017. Ein Anstieg von fünf Prozentpunkten in weniger als einem Jahrzehnt, der die geopolitische Tektonik im Indopazifik fundamental verändert.

Peking macht dabei keinen Hehl aus seinen Ambitionen. Der am Donnerstag veröffentlichte Regierungsarbeitsbericht betont die beschleunigte Entwicklung „fortschrittlicher Kampffähigkeiten" und die „hochqualitative" Modernisierung der Landesverteidigung. Besonders stolz präsentierte man den ersten in China gebauten Flugzeugträger Fujian, der im November 2025 in Dienst gestellt wurde. Bei einer Militärparade im September wurden zudem neueste Waffensysteme vorgeführt, darunter Langstreckenraketen mit globalem Einsatzradius.

Taiwan bleibt der neuralgische Punkt

Unmissverständlich formulierte Peking erneut seine Drohung gegenüber Taiwan: Man werde „entschlossen gegen separatistische Kräfte kämpfen, die auf eine Unabhängigkeit Taiwans abzielen" und sich „externer Einmischung widersetzen". Eine Rhetorik, die angesichts der eskalierenden Spannungen im Nahen Osten und der globalen geopolitischen Verwerfungen zusätzliches Gewicht erhält. Denn während die Welt auf den Nahost-Konflikt blickt, könnte sich im Südchinesischen Meer der nächste Krisenherd zusammenbrauen.

Die USA rüsten ebenfalls – doch Europa schläft

Global betrachtet bleibt China die zweitgrößte Militärmacht nach den Vereinigten Staaten. Washington budgetierte für das Fiskaljahr 2025 rund 849,77 Milliarden Dollar für die Verteidigung, tatsächlich dürften die Ausgaben laut Schätzungen bei etwa 919,2 Milliarden Dollar gelegen haben – ein Plus von 2 Prozent gegenüber dem Vorjahr und rund 13 Prozent des gesamten Bundeshaushalts.

Und Deutschland? Hierzulande streitet man sich seit Jahren über das Zwei-Prozent-Ziel der NATO, während das 500-Milliarden-Sondervermögen der neuen Bundesregierung unter Friedrich Merz vorrangig in marode Brücken und Schienen fließen soll – nicht in die Bundeswehr. Man darf sich fragen, ob die politische Klasse in Berlin die tektonischen Verschiebungen der Weltordnung überhaupt wahrnimmt. Während China und die USA in einem beispiellosen Rüstungswettlauf stehen, leistet sich Europa den Luxus strategischer Naivität.

Die Botschaft aus Peking ist jedenfalls unmissverständlich: Die Volksrepublik bereitet sich auf eine Welt vor, in der militärische Stärke über Einfluss und Wohlstand entscheidet. Wer das ignoriert, wird den Preis dafür zahlen – früher oder später.

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