
Plattenbau 2.0? Hubertz' Traum vom seriellen Bauen entlarvt die Wohnungsmisere der Ampel-Nachfolger
Die neue Bundesbauministerin Verena Hubertz (SPD) präsentiert uns ihre revolutionäre Lösung für die deutsche Wohnungskrise: serielles und modulares Bauen. Man könnte meinen, die SPD hätte nach dem Ampel-Debakel etwas dazugelernt. Doch was uns hier als Innovation verkauft wird, ist nichts anderes als der verzweifelte Versuch, das Versagen der deutschen Wohnungspolitik mit industrieller Massenproduktion zu kaschieren.
Die Rückkehr der Einheitsarchitektur
"Es gibt viele Vorurteile über das serielle Bauen - langweilig, eintönig, Plattenbau 2.0", räumt Hubertz ein, nur um diese berechtigten Bedenken sofort vom Tisch zu wischen. Die SPD-Politikerin verspricht uns "genauso schöne Häuser und Stadtteile" - nur eben aus der Fabrik. Wer durch die Plattenbausiedlungen Ostdeutschlands wandert, dürfte sich bei diesen Worten verwundert die Augen reiben.
Die wahre Ironie liegt darin, dass die Große Koalition unter Friedrich Merz, der einst für wirtschaftliche Vernunft stand, nun denselben sozialistischen Träumen nachhängt wie ihre Vorgänger. Statt die eigentlichen Ursachen der Wohnungskrise anzugehen - überbordende Bauvorschriften, explodierende Grundstückspreise und eine verfehlte Migrationspolitik - setzt man auf industrielle Lösungen für ein hausgemachtes Problem.
Die Forderungen der Fertigbau-Lobby
Mathias Schäfer, Präsident des Bundesverbandes Deutscher Fertigbau, wittert natürlich Morgenluft. Seine Branche könnte von den staatlichen Subventionen profitieren, die unweigerlich folgen werden. Besonders pikant: Er fordert nicht nur weniger Bauvorschriften - was durchaus sinnvoll wäre - sondern gleich noch "Sonderabschreibungen für Investitionen in die Automatisierung" und eine "Angebotsförderung für das serielle Bauen".
"Die dringend benötigten Schulen, Kitas, Pflegeimmobilien oder Kasernen könnten durch serielles Bauen überall in Deutschland in gleichbleibender Qualität entstehen", schwärmt Schäfer.
Gleichbleibende Qualität - ein Euphemismus für Einheitsbrei? Man stelle sich vor: Von Flensburg bis Garmisch-Partenkirchen dieselben Schulen, dieselben Kitas, dieselben Wohnblöcke. Die Vielfalt deutscher Baukultur, gewachsen über Jahrhunderte, soll der industriellen Effizienz geopfert werden.
Das eigentliche Problem bleibt ungelöst
Was Hubertz und ihre Mitstreiter geflissentlich ignorieren: Die Wohnungskrise ist nicht primär ein Produktionsproblem, sondern ein politisches Versagen. Jahrelang hat man die unkontrollierte Zuwanderung befeuert, während gleichzeitig der Wohnungsbau durch immer neue Auflagen erdrosselt wurde. Die Energiewende-Vorschriften allein haben die Baukosten in astronomische Höhen getrieben.
Jetzt, wo die Kriminalität in deutschen Städten Rekordniveau erreicht hat und viele Bürger aus den Problemvierteln fliehen wollen, präsentiert uns die SPD ihre Lösung: noch mehr standardisierte Wohnsilos, in denen die deutsche Mittelschicht zusammengepfercht werden soll. Währenddessen bleiben die eigentlichen Verursacher der Misere - eine verfehlte Migrations- und Energiepolitik - unangetastet.
Die versteckten Kosten der "günstigen" Lösung
Schäfers Forderung nach Senkung der Grunderwerbsteuer klingt vernünftig, doch sie offenbart das Dilemma: Der Staat nimmt den Bürgern erst das Geld durch überhöhte Steuern und Abgaben, um dann großzügig Förderungen zu verteilen. Ein Teufelskreis, der die Abhängigkeit vom Staat nur weiter verstärkt.
Die neue Große Koalition hat bereits ein 500 Milliarden Euro Sondervermögen für Infrastruktur angekündigt - trotz Merz' Versprechen, keine neuen Schulden zu machen. Nun soll also auch noch der Wohnungsbau subventioniert werden. Die Zeche zahlen, wie immer, die kommenden Generationen.
Ein Blick in die Zukunft
Was uns Hubertz als Fortschritt verkauft, ist in Wahrheit ein Rückschritt. Statt die Rahmenbedingungen für privaten Wohnungsbau zu verbessern, setzt man auf staatlich geförderte Massenproduktion. Statt Vielfalt und Individualität gibt es Einheitsarchitektur. Statt die Ursachen der Wohnungskrise zu bekämpfen, doktert man an den Symptomen herum.
Die deutsche Baukultur, einst Ausdruck regionaler Identität und handwerklicher Tradition, soll dem Diktat der Effizienz geopfert werden. Was bleibt, sind gesichtslose Wohnmaschinen, die in zwanzig Jahren niemand mehr sehen will - genau wie die Plattenbauten der DDR.
Es ist höchste Zeit, dass die Bürger diesem Wahnsinn Einhalt gebieten. Deutschland braucht keine Plattenbau-Renaissance, sondern eine Politik, die wieder für die Interessen der eigenen Bevölkerung eintritt. Dazu gehört eine restriktive Migrationspolitik, der Abbau überzogener Bauvorschriften und vor allem: Respekt vor gewachsenen Strukturen und regionaler Baukultur.
Wer sein Vermögen vor den Folgen dieser verfehlten Politik schützen will, sollte über Investitionen in Sachwerte nachdenken. Physische Edelmetalle wie Gold und Silber haben sich über Jahrhunderte als krisensicher erwiesen und gehören als stabilisierender Baustein in jedes ausgewogene Anlageportfolio.
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