
Politische Gewalt in Deutschland: AfD-Politiker bleiben Hauptzielscheibe linker Angriffe
Die politische Gewalt in Deutschland hat ein erschreckendes Ausmaß erreicht. Im ersten Halbjahr 2025 explodierten die Straftaten gegen Repräsentanten der Bundestagsparteien förmlich – ein Anstieg um satte 165 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Was die Bundesregierung unter Friedrich Merz jedoch geflissentlich kleinredet, offenbart die bittere Realität: AfD-Politiker sind nach wie vor die Hauptzielscheibe politisch motivierter Gewalt.
Erschreckende Zahlen, die niemanden kalt lassen sollten
Die nackten Zahlen sprechen eine deutliche Sprache: Von insgesamt 2.210 Straftaten gegen Politiker richteten sich 808 gegen Vertreter der AfD – das entspricht 36 Prozent aller Fälle. Besonders besorgniserregend: 68 dieser Vorfälle waren Körperverletzungen oder tätliche Angriffe. Doch die Bundesregierung sieht darin keine „systematisch geplante Einschüchterung". Man fragt sich unweigerlich: Wie viele Angriffe braucht es noch, bis die politische Elite endlich aufwacht?
Die Union, die sich gerne als Bollwerk der bürgerlichen Mitte inszeniert, erlebt unterdessen ihr eigenes Erwachen. Die Straftaten gegen CDU- und CSU-Politiker haben sich nahezu verfünffacht – von einem niedrigen Niveau auf immerhin 545 Fälle. Sieben Unionspolitiker wurden Opfer tätlicher Angriffe. Es scheint, als würde die linke Gewalt nun auch verstärkt jene treffen, die sich jahrelang wegduckten, wenn es um die Verteidigung konservativer Positionen ging.
Der Straßenkampf gegen demokratische Parteien
Bei den Angriffen auf Parteibüros führt ebenfalls die AfD mit 122 von 380 Fällen die traurige Statistik an, gefolgt von der CDU mit 102 Angriffen. Die systematische Zerstörung von Wahlplakaten zeigt ein ähnliches Bild: 2.652 AfD-Plakate wurden demoliert, bei den Grünen waren es sogar 2.760. Insgesamt wurden im ersten Halbjahr 2025 unfassbare 9.462 Plakate zerstört – fast so viele wie im gesamten Wahljahr 2021.
Was hier geschieht, ist nichts anderes als ein Angriff auf die Grundfesten unserer Demokratie. Wenn politische Meinungsäußerung durch Gewalt und Einschüchterung verhindert werden soll, befinden wir uns auf einem gefährlichen Weg. Die Täter kommen dabei überwiegend aus dem linken Spektrum – eine Tatsache, die in den Mainstreammedien gerne unter den Teppich gekehrt wird.
Das Versagen der politischen Elite
Besonders perfide ist die Reaktion der Bundesregierung auf diese alarmierenden Zahlen. Trotz der eindeutigen Datenlage weigert sie sich, von einer systematischen Bedrohung zu sprechen. Man stelle sich nur einmal vor, diese Zahlen würden Politiker der Grünen oder SPD betreffen – der mediale Aufschrei wäre ohrenbetäubend, und binnen Tagen würden neue „Aktionspläne gegen Rechts" aus dem Boden gestampft.
Stattdessen herrscht betretenes Schweigen. Bundeskanzler Merz, der sich gerne als starker Mann präsentiert, verliert kein Wort über die Gewalt gegen seine konservativen Mitbewerber. Die Doppelmoral könnte kaum offensichtlicher sein: Während jeder verbale Ausrutscher eines AfD-Politikers wochenlang durch die Medien getrieben wird, werden tätliche Angriffe auf dieselben Politiker achselzuckend zur Kenntnis genommen.
Die Spaltung der Gesellschaft schreitet voran
Diese Entwicklung ist symptomatisch für den Zustand unseres Landes. Die politische Kultur verroht zusehends, und die etablierten Parteien tragen durch ihre Ausgrenzungsrhetorik eine erhebliche Mitschuld daran. Wer politische Gegner permanent als „Feinde der Demokratie" brandmarkt, darf sich nicht wundern, wenn einige Fanatiker dies als Freibrief für Gewalt verstehen.
Die Zahlen aus dem ersten Halbjahr 2025 übertreffen bereits jetzt das Gesamtjahr 2021 – und das, obwohl keine Bundestagswahl anstand. Man mag sich gar nicht ausmalen, welche Dimensionen die politische Gewalt bei der nächsten Wahl annehmen könnte, wenn nicht endlich gegengesteuert wird.
Zeit für eine ehrliche Debatte
Es ist höchste Zeit, dass wir als Gesellschaft eine ehrliche Debatte über politische Gewalt führen. Dazu gehört auch, Ross und Reiter zu nennen: Die überwiegende Mehrheit der Gewalttaten geht von linken Extremisten aus. Diese unbequeme Wahrheit muss endlich ausgesprochen und politisch adressiert werden.
Die Bundesregierung täte gut daran, ihre Scheuklappen abzulegen und die Bedrohung ernst zu nehmen. Ein „Kampf gegen Links" wäre mindestens ebenso angebracht wie die zahllosen Programme gegen Rechts. Doch davon ist nichts zu sehen – im Gegenteil: Linke Gewalt wird verharmlost, relativiert oder gleich ganz ignoriert.
Wenn wir nicht wollen, dass unsere Demokratie vollends zur Farce verkommt, müssen wir jetzt handeln. Gewalt gegen Politiker – egal welcher Couleur – ist inakzeptabel und muss mit der vollen Härte des Gesetzes verfolgt werden. Alles andere wäre ein Verrat an den demokratischen Grundwerten, die zu verteidigen alle Parteien vorgeben.