
Politisches Beben: AfD baut Rekordvorsprung aus – nur noch 12 Prozent stehen hinter Merz' Kabinett
Es ist ein Misstrauensvotum, wie es Deutschland selten gesehen hat. Der jüngste ARD-Deutschlandtrend des Meinungsforschungsinstituts Infratest dimap liest sich wie das politische Sterbeprotokoll der Großen Koalition. Während Friedrich Merz und seine schwarz-rote Regierung versuchen, sich an der Macht festzuklammern, läuft ihnen die Wählerschaft in Scharen davon. Die nackten Zahlen sind ein Donnerschlag: Sage und schreibe 87 Prozent der Befragten sind mit der Bundesregierung unzufrieden. Nur ein verschwindend geringer Rest von 12 Prozent zeigt sich noch wohlwollend.
Die AfD enteilt – die Union taumelt in den historischen Keller
An der Spitze thront unverändert die AfD mit stabilen 27 Prozent. Die Union dagegen verliert weiter an Boden und sackt auf magere 23 Prozent ab. Nur in der Zeit rund um die Bundestagswahl 2021 standen CDU und CSU jemals schlechter da. Der Vorsprung der AfD vor der einst staatstragenden Union wächst damit auf satte vier Prozentpunkte – ein Rekordabstand, der in Berlin für schlaflose Nächte sorgen dürfte.
Man stelle sich das einmal vor: Eine Partei, die von den etablierten Kräften mit allen Mitteln bekämpft, dämonisiert und an den Rand gedrängt werden soll, liegt unangefochten an der Spitze. Und die Volkspartei der vermeintlichen Mitte? Sie schrumpft auf ein Niveau, das man früher höchstens kleineren Splittergruppen zugetraut hätte.
Die Brandmauer bröckelt im Bewusstsein der Bürger
Besonders brisant ist die Haltung der Bevölkerung zur vielbeschworenen "Brandmauer". Eine satte Mehrheit von 55 Prozent lehnt sie ab, lediglich 41 Prozent wollen jede Zusammenarbeit mit der AfD ausschließen. Im Osten der Republik ist die Ablehnung dieses künstlichen Ausgrenzungsdogmas mit 58 Prozent noch deutlicher.
Die Befragten outen sich als demokratischer denkend als jene Parteien, die sich hinter Brandmauern und Unvereinbarkeitsbeschlüssen verschanzen.
Das Volk hat offenbar verstanden, was die politische Klasse nicht wahrhaben will: Wer pauschal über ein Viertel der Wählerschaft mit einer "Brandmauer" überzieht, der mauert nicht gegen eine Partei – er mauert gegen den eigenen Souverän. Während man bei der AfD keine roten Linien überschreiten dürfe, finden satte 56 Prozent den Unvereinbarkeitsbeschluss gegenüber der Linkspartei falsch. Eine bemerkenswerte Doppelmoral.
Die Resignation als Wahlmotiv
Ein weiteres Detail offenbart die ganze Tragik der Lage: Inzwischen geben 46 Prozent der Wähler an, sich vor allem aus Enttäuschung über die anderen Parteien zu entscheiden. Noch 2018 wählten 61 Prozent aus echter Überzeugung. Die Bürger wenden sich nicht begeistert ab, sondern sie werden vertrieben – durch eine Politik, die ihre Sorgen, von der ausufernden Kriminalität bis zur Wirtschaftsmisere, ignoriert.
Grüne vor SPD – das Kanzlerlager im freien Fall
Hinter den beiden Erstplatzierten folgen die Grünen mit 14 Prozent, knapp gefolgt von der SPD mit 13 Prozent. Die Linkspartei kommt auf zehn Prozent, die FDP verharrt mit vier Prozent unter der Fünfprozenthürde. Das BSW von Sahra Wagenknecht dümpelt bei drei Prozent. Mit dem Kanzler selbst sind gerade einmal 16 Prozent zufrieden – ein Wert, der einem Regierungschef die Schamesröte ins Gesicht treiben sollte.
Würde an diesem Sonntag gewählt, das Ergebnis wäre für die Koalitionspartner ein Desaster. Friedrich Merz, einst angetreten mit dem Versprechen, keine neuen Schulden zu machen, hat stattdessen ein 500-Milliarden-Euro-Sondervermögen durchgewinkt und die Klimaneutralität bis 2045 im Grundgesetz verankert. Wer so handelt, darf sich über schwindenden Rückhalt nicht wundern.
Ein Volk, das sich nicht mehr täuschen lässt
Diese Umfrage ist mehr als eine Momentaufnahme. Sie ist ein Spiegelbild des tiefen Risses zwischen der politischen Führung und den Menschen im Land. Wenn fast neun von zehn Bürgern ihrer eigenen Regierung das Vertrauen entziehen, dann ist das keine bloße Stimmungsschwankung – dann ist es ein Vertrauensbruch von historischem Ausmaß. Die Bürger sehnen sich nach einer Politik, die wieder für Deutschland regiert und nicht gegen die Interessen der eigenen Bevölkerung.
In solchen Zeiten politischer und wirtschaftlicher Unsicherheit besinnen sich kluge Anleger auf bewährte Werte. Während Papierversprechen und schuldenfinanzierte Sondervermögen die Inflation befeuern, behalten physische Edelmetalle wie Gold und Silber ihren Wert über Generationen hinweg. Sie sind der ruhige Fels in der Brandung einer Politik, die das Vertrauen ihrer Bürger längst verspielt hat.
Hinweis der Redaktion: Dieser Beitrag gibt die Einschätzung unserer Redaktion auf Grundlage der uns vorliegenden Informationen wieder und stellt keine Anlageberatung dar. Jeder Anleger ist für seine Entscheidungen selbst verantwortlich und sollte eigenständig recherchieren oder fachkundigen Rat einholen.

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