
Porsche am Abgrund: Gewinneinbruch von 90 Prozent zwingt Stuttgarter Ikone in die Knie

Was für ein Absturz. Der Sportwagenbauer Porsche, einst das strahlende Juwel der deutschen Automobilindustrie, steht vor einem Scherbenhaufen. Ein Gewinneinbruch von über 90 Prozent – man muss sich diese Zahl auf der Zunge zergehen lassen. Ein Unternehmen, das jahrelang als Inbegriff automobiler Profitabilität galt, erwirtschaftet plötzlich kaum noch Gewinn. Und die Konsequenzen treffen, wie so oft in diesem Land, vor allem die Belegschaft.
Der neue Mann an der Spitze greift durch
Michael Leiters, erst seit rund 70 Tagen als Vorstandschef im Amt, hat auf der Bilanzpressekonferenz unmissverständlich klargemacht, wohin die Reise geht: nach unten – zumindest was die Mitarbeiterzahl betrifft. Zusätzlich zu den bereits angekündigten 3.900 Stellen, die dem sogenannten „Strukturpaket II" zum Opfer fallen sollen, kündigte Leiters weitere Einschnitte beim Personal an. Die bisherigen Sparmaßnahmen reichten schlicht nicht aus, so die nüchterne Analyse des Managements.
Man könnte fast meinen, Leiters habe sich den Posten ausgesucht, um als Totengräber der guten alten Porsche-Zeiten in die Geschichte einzugehen. Doch so einfach ist es nicht. Die Probleme, die er nun mit dem Skalpell bearbeiten muss, sind hausgemacht – und sie haben eine Vorgeschichte, die tief in die strategischen Fehlentscheidungen der vergangenen Jahre hineinreicht.
China, Elektrowahn und der Preis der Ideologie
Gleich mehrere Faktoren haben Porsche in diese prekäre Lage manövriert, und sie verstärken sich gegenseitig wie ein toxischer Cocktail. Da wäre zunächst der chinesische Markt, auf dem lokale Hersteller den westlichen Premiumanbietern zunehmend das Wasser abgraben. Die Zeiten, in denen ein Porsche-Logo in Shanghai automatisch für volle Auftragsbücher sorgte, sind vorbei. Chinesische Konkurrenten liefern mittlerweile Qualität zu Preisen, bei denen selbst ein Stuttgarter Traditionshaus ins Schwitzen gerät.
Und dann ist da natürlich die Elektrostrategie – oder besser gesagt: das Elektro-Desaster. Die kostspielige Neuausrichtung auf batterieelektrische Fahrzeuge verschlingt Milliarden, während die Nachfrage hinter den hochfliegenden Erwartungen zurückbleibt. Porsche hat bereits seinen eigenen Batteriehersteller Cellforce zur Abwicklung freigegeben, das eigene Ladenetz in China aufgegeben und zweifelt offenbar sogar an elektrischen Versionen des Cayman und Boxster. Man fragt sich unwillkürlich: Wer hat eigentlich diese Strategie verantwortet?
Ein Symptom einer größeren Krankheit
Der Fall Porsche ist dabei kein Einzelfall, sondern ein Symptom für den schleichenden Niedergang der deutschen Automobilindustrie insgesamt. Jahrelang hat die Politik – allen voran die grün-ideologisch getriebene Energiewende und das dogmatische Festhalten am Verbrenner-Aus – den Herstellern eine Transformationsagenda aufgezwungen, die weder marktwirtschaftlich durchdacht noch technologisch ausgereift war. Die Rechnung dafür zahlen nun Tausende Arbeitnehmer mit ihren Arbeitsplätzen.
Dass selbst Ursula von der Leyen mittlerweile den Ausstieg aus der Kernenergie als „strategischen Fehler" bezeichnet, mag als späte Einsicht gelten. Für die Porsche-Mitarbeiter, die demnächst ihre Kündigung erhalten, kommt diese Erkenntnis allerdings reichlich spät.
Luxus als Rettungsanker – ein riskantes Spiel
Die neue „Strategie 2035" setzt auf eine klare Verschiebung: weniger Stückzahlen, mehr Exklusivität. Porsche will künftig pro Fahrzeug deutlich mehr verdienen und rückt hochpreisige Luxusmodelle in den Mittelpunkt. Hierarchien sollen abgebaut, Entscheidungswege verkürzt und die gesamte Organisation gestrafft werden. Klingt nach einem vernünftigen Plan – auf dem Papier.
Doch die entscheidende Botschaft für die Belegschaft ist eine andere: Der Konzern betrachtet den Gewinneinbruch nicht als vorübergehendes Zwischentief, sondern als strukturelles Problem. Der Umbau wird Jahre dauern. Weniger Personal, schlankere Strukturen, teurere Autos – das ist die neue Porsche-Formel. Ob sie aufgeht, steht in den Sternen.
Eines steht jedoch fest: In einem wirtschaftlichen Umfeld, das von geopolitischen Spannungen, Trumps Zollpolitik mit 20 Prozent auf EU-Importe und einer schwächelnden Weltwirtschaft geprägt ist, gleicht Porsches Strategie einem Drahtseilakt ohne Netz. Die deutsche Automobilindustrie, einst das Rückgrat unserer Volkswirtschaft, bröckelt – und mit ihr ein Stück deutscher Identität. Wer in diesen unsicheren Zeiten sein Vermögen schützen möchte, tut gut daran, auf bewährte Werte zu setzen. Physische Edelmetalle wie Gold und Silber haben sich über Jahrhunderte als verlässlicher Anker in stürmischen Zeiten bewährt und können als sinnvolle Ergänzung eines breit gestreuten Portfolios zur Vermögenssicherung beitragen.
Hinweis: Dieser Artikel stellt keine Anlageberatung dar. Jede Anlageentscheidung sollte auf Basis eigener Recherche und gegebenenfalls nach Rücksprache mit einem qualifizierten Finanzberater getroffen werden. Für Verluste, die aus Anlageentscheidungen resultieren, übernehmen wir keine Haftung.

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