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Kettner Edelmetalle
30.01.2026
06:00 Uhr

Propaganda-Offensive gegen den Iran: Wie westliche Medien mit erfundenen Opferzahlen Stimmung machen

Während die geopolitischen Spannungen im Nahen Osten weiter eskalieren, entfaltet sich im Hintergrund ein perfides Spiel mit Zahlen und Emotionen. Die westliche Medienlandschaft überschlägt sich geradezu mit immer absurderen Behauptungen über angebliche Opfer bei den iranischen Protesten – doch bei genauerem Hinsehen entpuppt sich das Ganze als orchestrierte Desinformationskampagne von erschreckender Dreistigkeit.

Das Märchen von den 43.000 Toten

Eine in Toronto ansässige Nichtregierungsorganisation, das sogenannte Internationale Zentrum für Menschenrechte, stellte kürzlich die haarsträubende Behauptung auf, der Iran habe 43.000 Demonstranten getötet und weitere 350.000 verletzt. Man reibt sich verwundert die Augen: Weder Videomaterial noch forensische Daten oder auch nur ansatzweise überprüfbare Beweise wurden vorgelegt. Ein dürftiger Blogbeitrag von gerade einmal 900 Wörtern genügte offenbar, um diese Zahl in die Welt zu setzen.

Wie beabsichtigt verbreitete sich die Behauptung rasant über soziale Medien. Die Zahlen schwankten dabei wild zwischen 5.848 und sage und schreibe 80.000 Toten – ein Indiz dafür, dass hier niemand auch nur den Hauch einer seriösen Recherche betrieben hat. Doch wen kümmert schon die Wahrheit, wenn es um den großen geopolitischen Zweck geht?

Die üblichen Verdächtigen: CIA-Tarnorganisationen im Menschenrechtsgewand

Bei näherer Betrachtung der Quellen offenbart sich ein erschreckendes Netzwerk von Organisationen, die allesamt am Tropf amerikanischer Regierungsstellen hängen. Die Gruppe "Human Rights Activists in Iran" etwa ging 2021 eine Partnerschaft mit dem National Endowment for Democracy ein – jener berüchtigten US-Einrichtung, die seit Jahrzehnten die Arbeit der CIA unter dem Deckmantel von NGOs fortsetzt.

Das Abdorrahman Boroumand Center for Human Rights in Iran, mit Sitz ausgerechnet in Washington, wird ebenfalls vom NED finanziert. Pikantes Detail am Rande: Zu seinen Vorstandsmitgliedern zählt Francis Fukuyama, einer der Unterzeichner des neokonservativen Projekts für ein "Neues Amerikanisches Jahrhundert" – jenes Dokuments, das den ideologischen Grundstein für den desaströsen "Krieg gegen den Terror" legte.

Israelische Verbindungen und monarchistische Träume

Besonders aufschlussreich ist die Lobbyorganisation "United Against Nuclear Iran", die von 12.000 getöteten Iranern sprach. Zu ihren illustren Mitgliedern gehören der ehemalige Mossad-Chef Meir Dagan und der amtierende US-Kriegsminister Pete Hegseth. Die Organisation hinter der 43.000-Toten-Behauptung feiert offen israelische Attentate auf Widerstandsführer und lobt die "wachsende Freundschaft" zwischen Israel und der iranischen Opposition.

Ihr Geschäftsführer posiert auf Fotos mit israelischen und monarchistischen Flaggen, während er mit Wein anstößt. In offiziellen Pressemitteilungen bezeichnet die Organisation die iranische Regierung als "das verbrecherische Regime, das den Iran besetzt". Von Objektivität oder auch nur dem Anschein journalistischer Sorgfalt keine Spur.

Die Propagandakette: Von Bot-Farmen bis zu "Qualitätsmedien"

Im Oktober 2025 enthüllte die israelische Tageszeitung Haaretz, wie Tel Aviv persischsprachige Bot-Farmen finanziert, um den im Exil lebenden Sohn des ehemaligen iranischen Diktators zu propagieren und regierungsfeindliche Propaganda zu verbreiten. Dieselben Bots hatten bereits 2022 dazu beigetragen, die Narrative über die Proteste aufzubauschen. Es handelt sich um digitale Kriegsführung, die als Volksproteste getarnt wird.

Das Time Magazine berichtete von 30.000 getöteten Iranern – gestützt auf zwei anonyme Beamte. Der oppositionelle Sender Iran International übertraf diese Zahl noch und gab über 36.000 Tote an. Selbst Amnesty International, trotz seiner bekannten Verbindungen zur US-Regierungspolitik, vermied eine konkrete Zahl und sprach lediglich von "Tausenden" Toten – was sich in etwa mit den iranischen Angaben von rund 3.100 Toten deckt.

Ein altbekanntes Muster: Wenn Lügen zum Kriegsgrund werden

Die Geschichte wiederholt sich auf erschreckende Weise. Die vorgetäuschten Brutkastenbabys in Kuwait 1990, die gefälschten Behauptungen über Massenvernichtungswaffen im Irak 2003, der erfundene libysche "Völkermord" 2011, die endlosen Lügen über Chemiewaffen in Syrien – jedes Mal war das Ziel dasselbe: einen Kriegsgrund zu schaffen.

Die Menschen, die bei den Protesten im Iran tatsächlich ums Leben kamen, werden zu Spielfiguren in einem weiteren, von ausländischen Mächten unterstützten Narrativkrieg degradiert. Sie bereiten den Boden für selektive Interventionen, die als humanitäre Hilfe getarnt werden. Es ist ein zynisches Spiel mit Menschenleben und Emotionen, das jeden aufrichtigen Demokraten zutiefst beunruhigen sollte.

Die Lehre für kritische Bürger

Es ist erstaunlich, wie wirksam Propagandawerkzeuge sind, die eigentlich längst entlarvt wurden. Dies nährt gleichzeitig berechtigte Zweifel am Funktionieren unserer Demokratie, wenn Menschen auf diese Weise wiederholt manipuliert werden können. Wer sich nicht zum nützlichen Idioten fremder Interessen machen lassen will, tut gut daran, bei spektakulären Opferzahlen aus Krisengebieten zunächst einmal skeptisch zu bleiben – und nach den Quellen zu fragen.

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