Kostenlose Beratung
+49 7930-2699
280.000
Kunden
Sicherer
Versand
Kettner Edelmetalle
15.09.2026
06:53 Uhr
KI-generiert

Rekord an der Zapfsäule: Ökonom bremst Hoffnung auf Entlastung!

Rekord an der Zapfsäule: Ökonom bremst Hoffnung auf Entlastung!
Symbolbild: KI-generiert

Die Spritpreise klettern auf Allzeithochs – doch aus Kiel kommt eine kalte Dusche für alle Autofahrer. Das Kiel Institut für Weltwirtschaft (IfW) warnt davor, die Bürger mit einer allgemeinen staatlichen Entlastung von den hohen Kraftstoffkosten zu befreien. Der Staat solle sich zurückhalten, so die Botschaft.

„Schluck aus der Pulle des Steuerzahlers"

IfW-Konjunkturexperte Klaus-Jürgen Gern erklärte im Deutschlandfunk, man müsse mit staatlichen Eingriffen „wirklich sehr zurückhaltend sein". Man solle zwar im Blick behalten, welche Gruppen von Energie- und Heizkosten wirklich hart getroffen würden – und überlegen, wie sich Härten abfedern ließen.

„Aber so einen allgemeinen Schluck aus der Pulle des Steuerzahlers sollte man nicht wie im Frühjahr wieder nehmen."

Gemeint ist der Tankrabatt, jene befristete Steuersenkung, die im Mai und Juni galt. Eine solche Maßnahme sei extrem teuer, so der Ökonom: „Es unterstützt Leute, die es nicht brauchen." Am Ende fehle das Geld in den öffentlichen Kassen – für Investitionen und für andere wichtige Sozialausgaben.

Warum das viele Bürger zynisch finden dürften

Bemerkenswert an dieser Argumentation: Der Sprit ist in Deutschland vor allem deshalb so teuer, weil der Staat kräftig zulangt – über Energiesteuer, CO2-Bepreisung und die Mehrwertsteuer, die auch auf die Steueranteile selbst erhoben wird. Steigen die Preise, steigen automatisch die Einnahmen des Fiskus mit.

Wer den Bürgern einen Teil dieser Rekordeinnahmen zurückgibt, verschenkt also streng genommen nichts. Für Pendler auf dem Land, Handwerksbetriebe und Speditionen ist das keine akademische Debatte, sondern eine Frage der Kalkulation.

2,27 Euro für Super E10 – neuer Rekord

Wie dramatisch die Lage ist, zeigen die aktuellen ADAC-Zahlen. Am Sonntag, dem 13. September, kostete ein Liter Super E10 im bundesweiten Tagesdurchschnitt 2,27 Euro – so viel wie nie zuvor. Diesel lag bei rund 2,40 Euro und damit nur etwa vier Cent unter seinem Allzeithoch.

Im Wochenvergleich verteuerte sich E10 laut ADAC um 7,6 Cent auf 2,259 Euro, Diesel sogar um fast neun Cent auf 2,321 Euro je Liter. Der Brent-Ölpreis sprang binnen einer Woche von rund 100 auf etwa 107 US-Dollar je Barrel.

Der Automobilclub hält das Preisniveau für nur teilweise erklärbar und fordert mehr Transparenz auf Raffinerie- und Großhandelsebene. Ein Detail macht stutzig: Ende April kostete Brent rund 110 Dollar – E10 lag damals bei etwa 2,10 Euro.

Inflationsgefahr im Anmarsch

Bleibe der Ölpreis infolge des Iran-Kriegs dauerhaft hoch, werde das laut Gern die Inflationsrate insgesamt nach oben treiben und auf die Konjunktur durchschlagen. Für eine Volkswirtschaft, die ohnehin schwächelt, wäre das eine gefährliche Kombination.

Auch das sogenannte Österreich-Modell – Preiserhöhungen sind seit dem 1. April nur noch einmal täglich um 12 Uhr erlaubt – hat den Anstieg nach ADAC-Beobachtung nicht gebremst, sondern eher beschleunigt. In Niedersachsen wurden Medienberichten zufolge rund 1.900 Verwarnungen gegen etwa 250 Tankstellen ausgesprochen; Bußgelder bis 100.000 Euro stehen im Raum.

Fazit: Energiepreisschocks entwerten Ersparnisse schleichend. Wer sein Vermögen breit aufstellen will, zieht physische Edelmetalle wie Gold und Silber traditionell als krisenerprobte Beimischung in Betracht.

Hinweis: Dieser Beitrag stellt keine Anlageberatung dar. Er gibt die Einschätzung unserer Redaktion auf Basis der uns vorliegenden Informationen wieder. Jeder Anleger ist für seine Entscheidungen selbst verantwortlich und sollte eigenständig recherchieren.

Wissenswertes zum Thema

Erhalten Sie kostenlose Tipps um Ihr Vermögen zu schützen und als erster von neuen Produkten zu erfahren

Sie möchten regelmäßig über Produktneuheiten, spannende Finanznachrichten und exklusive Sonderangebote informiert werden? Dann melden Sie sich hier für den kostenfreien Kettner Edelmetalle Newsletter an.

Durch Eingabe Ihrer E-Mail-Adresse und Anklicken des Buttons „Abschicken“ geben Sie die folgende Einwilligungserklärung ab: „Ich bin damit einverstanden, per E-Mail über Produktneuheiten, spannende Finanznachrichten und exklusive Sonderangebote informiert zu werden und willige daher in die Verarbeitung meiner E-Mail-Adresse zum Zwecke der Zusendung des Newsletters ein. Diese Einwilligung kann ich jederzeit und ohne Angabe von Gründen mit Wirkung für die Zukunft widerrufen. Die Rechtmäßigkeit der bis zum Widerruf erfolgten Verarbeitung bleibt im Falle des Widerrufs unberührt.“

Willst du Teil unserer Erfolgsstory sein?

Werde jetzt Teil vom #TeamGold

Offene Stellen