
Rente mit 70: Rentenkommission plant den nächsten Griff in die Lebenszeit der Bürger

Was viele Deutsche seit Jahren befürchtet haben, nimmt nun konkrete Formen an: Die von der Großen Koalition unter Friedrich Merz eingesetzte Rentenkommission diskutiert offenbar ernsthaft eine Anhebung des Renteneintrittsalters auf 70 Jahre. Was als „Reform" verkauft wird, ist in Wahrheit nichts anderes als ein weiterer Offenbarungseid eines Systems, das seit Jahrzehnten auf Kosten der arbeitenden Bevölkerung am Leben gehalten wird.
Zuckerbrot und Peitsche: „Sehr großzügige" Belohnungen als Köder
Dem Vernehmen nach soll das Expertengremium bei einem Treffen am 23. Februar darüber beraten haben, wie eine solche Ausweitung des Rentenalters konkret umgesetzt werden könnte. Besonders pikant: Im Gegenzug seien „sehr großzügige" finanzielle Anreize für einen späteren Renteneintritt im Gespräch. Man fragt sich unwillkürlich, woher dieses Geld kommen soll – aus jenem Bundeshaushalt, der ohnehin schon durch das 500-Milliarden-Euro-Sondervermögen auf Generationen hinaus belastet ist?
Die Taktik ist durchschaubar. Wer es sich leisten kann, länger zu arbeiten – etwa Akademiker in klimatisierten Büros –, wird belohnt. Der Handwerker hingegen, der mit 60 bereits körperlich am Ende ist, darf sich auf saftige Abschläge einstellen, wenn er es wagt, vor seinem 70. Geburtstag in den Ruhestand zu gehen. Sozialpolitik im Jahre 2025 – man könnte lachen, wenn es nicht so bitter wäre.
JU-Chef Winkel fordert radikalen Umbau
Der Vorsitzende der Jungen Union, Johannes Winkel, geht sogar noch weiter. Er fordere eine umfassende Reform, die die jährlichen Rentenausgaben um mehr als 50 Milliarden Euro senken solle. Rentenerhöhungen sollten sich künftig nicht mehr an der Lohnentwicklung, sondern lediglich an der Inflation orientieren – ein Vorschlag, der de facto eine schleichende Entwertung der Renten bedeuten würde. Zudem verlange er die Abschaffung der Rente mit 63.
Winkel warf der SPD vor, den demografischen Wandel schlichtweg zu ignorieren. „Gerade die SPD macht Politik, als gäbe es ihn überhaupt nicht. Das ist fern jeder Realität", so der CDU-Politiker. Ein berechtigter Vorwurf – doch die Frage sei erlaubt, ob die Union selbst in den vergangenen Jahrzehnten nicht mindestens ebenso tatenlos zugesehen hat, wie das Rentensystem auf eine Klippe zusteuerte.
Beamte und Politiker in die Rentenkasse – eine überfällige Debatte
Ein Lichtblick in der Diskussion ist immerhin die Frage, ob künftig auch Beamte und Politiker verpflichtend in die gesetzliche Rentenversicherung einzahlen sollen. Es wäre ein längst überfälliger Schritt, der die eklatante Zwei-Klassen-Gesellschaft im deutschen Alterssicherungssystem zumindest abmildern könnte. Dass ausgerechnet jene, die über die Renten anderer entscheiden, selbst von üppigen Pensionen profitieren, ohne je einen Cent in die gesetzliche Kasse eingezahlt zu haben, ist ein Skandal, der seit Jahrzehnten schwelt.
Die eigentlichen Ursachen werden verschwiegen
Was in der gesamten Debatte jedoch konsequent ausgeblendet wird, sind die wahren Gründe für die Rentenmisere. Jahrzehntelange verfehlte Familienpolitik hat dazu geführt, dass Deutschland eine der niedrigsten Geburtenraten Europas aufweist. Statt Familien mit Kindern massiv zu fördern und traditionelle Werte wie Ehe und Familie wieder in den Mittelpunkt zu rücken, hat man sich lieber mit ideologischen Nebenschauplätzen beschäftigt. Die Rechnung dafür zahlen nun die Bürger – mit ihrer Lebenszeit.
Wer angesichts solcher Entwicklungen noch darauf vertraut, dass der Staat im Alter für ihn sorgen wird, der sollte dringend umdenken. Physische Edelmetalle wie Gold und Silber haben sich über Jahrhunderte als verlässlicher Wertspeicher bewährt – unabhängig von politischen Entscheidungen, demografischen Verwerfungen und der Willkür von Rentenkommissionen. Als Beimischung in einem breit gestreuten Portfolio können sie einen wichtigen Beitrag zur privaten Vermögenssicherung leisten.
Hinweis: Dieser Artikel stellt keine Anlageberatung dar. Jede Anlageentscheidung sollte auf Basis eigener Recherche und gegebenenfalls nach Rücksprache mit einem qualifizierten Finanzberater getroffen werden. Für Entscheidungen, die auf Grundlage dieses Artikels getroffen werden, übernehmen wir keinerlei Haftung.
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