
Schuldenberg wächst ungebremst: Deutschland versinkt in einem Meer aus roten Zahlen
Die Zahlen, die das Statistische Bundesamt am Mittwoch veröffentlichte, sollten jeden deutschen Steuerzahler in Alarmbereitschaft versetzen. Im dritten Quartal 2025 ist die öffentliche Verschuldung um satte 2,1 Prozent gestiegen – das entspricht einem Zuwachs von 54,8 Milliarden Euro in nur drei Monaten. Der öffentliche Gesamthaushalt steht nun mit unfassbaren 2.608,8 Milliarden Euro in der Kreide.
Der Bund als größter Schuldentreiber
Besonders der Bund erweist sich als wahrer Meister im Schuldenmachen. Mit einem Anstieg von 44 Milliarden Euro auf nunmehr 1.808,4 Milliarden Euro trägt er den Löwenanteil zur Verschuldungsorgie bei. Bemerkenswert dabei: Das sogenannte "Sondervermögen Bundeswehr" – ein euphemistischer Begriff für nichts anderes als zusätzliche Schulden – erhöhte seine Verbindlichkeiten um stolze 17,4 Prozent auf 33,2 Milliarden Euro.
Man fragt sich unweigerlich, was aus den vollmundigen Versprechen geworden ist, keine neuen Schulden zu machen. Die Realität spricht eine andere Sprache. Während Bundeskanzler Friedrich Merz im Wahlkampf noch solide Haushaltsführung versprach, explodiert der Schuldenberg weiter. Das 500 Milliarden Euro schwere Sondervermögen für Infrastruktur wird diese Entwicklung noch dramatisch verschärfen.
Länder und Kommunen ziehen mit
Auch die Bundesländer stehen mit 613,9 Milliarden Euro tief in den Miesen – ein Plus von 4,1 Milliarden Euro gegenüber dem Vorquartal. Baden-Württemberg führt die unrühmliche Rangliste mit einem Schuldenanstieg von 8,7 Prozent an. Als Begründung wird eine Kapitalerhöhung beim Energieversorger EnBW genannt. Hessen und Brandenburg folgen mit Zuwächsen von 2,8 beziehungsweise 2,5 Prozent.
Immerhin gibt es vereinzelte Lichtblicke: Niedersachsen konnte seine Schulden um 3,6 Prozent senken, das Saarland um 3,1 Prozent und Schleswig-Holstein um 2,8 Prozent. Diese Länder beweisen, dass verantwortungsvolle Haushaltspolitik durchaus möglich ist – wenn der politische Wille vorhanden ist.
Kommunale Ebene unter Druck
Die Gemeinden und Gemeindeverbände verzeichneten einen Schuldenanstieg von 6,7 Milliarden Euro auf 186,5 Milliarden Euro. Das entspricht einem Zuwachs von 3,7 Prozent. Besonders die Kommunen in Baden-Württemberg stechen mit einem Plus von 13 Prozent hervor, gefolgt von Bayern mit 5,3 Prozent.
Die Zeche zahlt der Bürger
Was bedeutet diese Schuldenexplosion für den deutschen Bürger? Nichts Gutes. Jeder Euro, der für Zinszahlungen aufgewendet werden muss, fehlt an anderer Stelle – bei der Infrastruktur, der Bildung oder der inneren Sicherheit. Die Generationen, die nach uns kommen, werden diese Schuldenlast schultern müssen. Es ist eine Politik auf Kosten unserer Kinder und Enkel.
Die einzig positive Nachricht: Die Verschuldung der Sozialversicherung sank minimal um 0,2 Millionen Euro auf 9,6 Millionen Euro. Ein Tropfen auf den heißen Stein angesichts des Gesamtbildes.
In Zeiten derartiger fiskalischer Unsicherheit erscheint es umso wichtiger, das eigene Vermögen breit zu streuen und auch physische Edelmetalle als Beimischung in Betracht zu ziehen – als bewährter Schutz gegen Inflation und staatliche Misswirtschaft.
Hinweis: Dieser Artikel stellt keine Anlageberatung dar. Jeder Anleger ist selbst für seine Investitionsentscheidungen verantwortlich und sollte vor einer Anlageentscheidung eigene Recherchen durchführen oder einen qualifizierten Finanzberater konsultieren.
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