
Schüsse auf Berliner Shisha-Bar: Wenn der Sonntagmorgen zum Schlachtfeld wird
Die deutsche Hauptstadt versinkt immer tiefer im Sumpf der Gewaltkriminalität. Am vergangenen Sonntagmorgen gegen 9 Uhr fielen erneut Schüsse in Berlin – diesmal auf eine Shisha-Bar im Stadtteil Wedding. Das Erschreckende: Die „Hook-Bar" in der Barfusstraße war zum Tatzeitpunkt noch geöffnet, Gäste saßen im Lokal. Ein unbekannter Täter feuerte mehrere Schüsse auf die Frontscheibe ab und nahm dabei offenbar billigend in Kauf, dass Menschen sterben könnten.
Gast durch Glassplitter verletzt – Täter auf der Flucht
Nach Angaben der Berliner Polizei wurde mindestens ein Gast durch umherfliegende Glassplitter verletzt. Über die genaue Anzahl der abgegebenen Schüsse oder mögliche weitere Verletzte schweigen die Behörden bislang. Die Ermittlungen laufen, doch das Muster ist längst bekannt: Shisha-Bars, Spätis und andere Gewerbebetriebe werden in Berlin regelmäßig zur Zielscheibe von Schusswaffen. Erst wenige Tage zuvor waren Einschusslöcher an einer Shisha-Bar in der Otto-Suhr-Allee in Charlottenburg entdeckt worden.
Die Ermittler vermuten in vielen dieser Fälle einen Zusammenhang mit Schutzgeldforderungen und organisierter Kriminalität. Was einst als Problem süditalienischer Mafia-Strukturen galt, hat sich längst in den Straßen deutscher Großstädte etabliert – mit dem Unterschied, dass die Akteure heute andere Namen tragen und aus anderen Kulturkreisen stammen.
Polizeigewerkschaft schlägt Alarm
Benjamin Jendro, Sprecher der Gewerkschaft der Polizei (GdP), fand deutliche Worte für den Vorfall. „Dass auf Berlins Straßen geschossen wird, ist leider keine Besonderheit mehr", erklärte er gegenüber der Presse. Wer am Wochenende auf eine belebte Bar feuere, nehme billigend in Kauf, dass Menschen verletzt oder gar getötet werden. Eine Aussage, die das ganze Ausmaß des Kontrollverlusts offenbart, den die Hauptstadt erlebt.
Die Zahlen sprechen eine erschreckende Sprache: Allein im Jahr 2024 kam es in Berlin zu sage und schreibe 430 Straftaten, bei denen Schusswaffen abgefeuert wurden. Im Vorjahr waren es noch 363 – ein Anstieg um fast 20 Prozent. Bis zum 21. Juli 2025 wurden bereits 271 solcher Straftaten registriert. Berlin entwickelt sich zusehends zu einer Stadt, in der das Gewaltmonopol des Staates nur noch auf dem Papier existiert.
Vergeltungsmorde und Clan-Fehden prägen das Stadtbild
Erst vergangene Woche wurde in Berlin-Weißensee ein 44-Jähriger gezielt erschossen. Die Hintergründe lesen sich wie das Drehbuch eines Mafia-Films: Bereits im Sommer des Vorjahres war der Neffe des Opfers am Gesundbrunnen erstochen worden. Bei dem aktuellen Mord soll es sich um einen Vergeltungsakt handeln – das Opfer war offenbar in den Fokus der Verwandten eines mutmaßlichen Kontrahenten geraten.
Was sich hier abspielt, ist nichts anderes als eine Paralleljustiz, die sich fernab staatlicher Kontrolle etabliert hat. Während deutsche Bürger für jeden Verstoß gegen Verkehrsregeln zur Kasse gebeten werden, regeln kriminelle Strukturen ihre Angelegenheiten mit Messern und Schusswaffen – mitten in der Bundeshauptstadt, am helllichten Tag.
Ein Versagen der Politik mit Ansage
Die zunehmende Gewaltkriminalität in Deutschland ist kein Naturereignis, sondern das Ergebnis jahrelanger politischer Fehlentscheidungen. Eine unkontrollierte Migrationspolitik, eine überforderte Justiz und eine chronisch unterbesetzte Polizei haben einen Nährboden geschaffen, auf dem organisierte Kriminalität prächtig gedeiht. Die Leidtragenden sind die einfachen Bürger, die sich in ihrer eigenen Stadt nicht mehr sicher fühlen können.
Es ist höchste Zeit, dass die Politik aufwacht und die Sicherheit der Bevölkerung wieder zur obersten Priorität erklärt. Denn eines steht fest: Ein Staat, der seine Bürger nicht mehr vor Schusswaffen in Shisha-Bars schützen kann, hat seine grundlegendste Aufgabe verfehlt. Diese Meinung teilt nicht nur unsere Redaktion, sondern ein Großteil der deutschen Bevölkerung, der die täglichen Meldungen über Gewaltverbrechen mit wachsendem Entsetzen verfolgt.

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