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Kettner Edelmetalle
19.02.2026
15:52 Uhr

Selenskyj unter Washingtons Fuchtel: Wahlen und Friedensreferendum mitten im Krieg?

Was vor wenigen Monaten noch als undenkbar galt, scheint nun unter dem massiven Druck der Trump-Administration Realität zu werden: Die Ukraine bereitet offenbar Präsidentschaftswahlen und möglicherweise sogar ein Friedensreferendum vor – und das mitten im tobenden Krieg mit Russland. Präsident Wolodymyr Selenskyj, dessen Amtszeit eigentlich längst abgelaufen ist und der sich bislang hinter dem geltenden Kriegsrecht verschanzte, um Wahlen zu vermeiden, vollzieht damit einen bemerkenswerten Kurswechsel.

Washingtons langer Arm reicht bis nach Kiew

Dass dieser Sinneswandel nicht aus freien Stücken geschieht, dürfte selbst dem wohlwollendsten Beobachter klar sein. Seit Donald Trump im Januar 2025 erneut ins Weiße Haus eingezogen ist, hat sich der Wind für Kiew spürbar gedreht. Die bedingungslose Unterstützung, wie sie unter der Biden-Administration noch gepflegt wurde, gehört der Vergangenheit an. Stattdessen macht Washington unmissverständlich deutlich, dass es eine politische Lösung des Konflikts erwartet – und zwar zeitnah. Ein Friedensreferendum könnte dabei als demokratisches Feigenblatt dienen, um territoriale Zugeständnisse an Russland innenpolitisch abzufedern.

Die Frage, die sich stellt, ist so simpel wie brisant: Kann man in einem Land, in dem täglich Raketen einschlagen, freie und faire Wahlen abhalten? Millionen Ukrainer befinden sich im Exil, ganze Landstriche stehen unter russischer Besatzung, und das Kriegsrecht schränkt fundamentale Bürgerrechte ein. Die rechtlichen und sicherheitspolitischen Hürden sind gewaltig – doch offenbar wiegt der Druck aus Washington schwerer als alle praktischen Bedenken.

Ein Kalkül mit vielen Unbekannten

Für Selenskyj selbst könnte der Schritt durchaus ein zweischneidiges Schwert sein. Einerseits würde eine demokratische Legitimierung durch Neuwahlen seine Position gegenüber Moskau und dem Westen stärken. Andererseits riskiert er, von einem Herausforderer verdrängt zu werden, der möglicherweise kompromissbereiter gegenüber Russland auftritt. Die Kriegsmüdigkeit in der ukrainischen Bevölkerung ist nach nunmehr fast vier Jahren Krieg nicht zu unterschätzen.

Besonders pikant ist die Idee eines Friedensreferendums. Sollte die ukrainische Bevölkerung tatsächlich über die Bedingungen eines möglichen Friedensabkommens abstimmen dürfen, wäre dies ein Novum in der modernen Kriegsgeschichte. Doch wer bestimmt die Fragen? Wer darf abstimmen? Und was geschieht mit den Stimmen der Millionen Vertriebenen, die über ganz Europa verstreut leben? Diese Fragen bleiben vorerst unbeantwortet.

Europas Rolle: Zuschauer statt Akteur

Während Washington die Fäden zieht, steht Europa einmal mehr als staunender Zuschauer am Spielfeldrand. Die Europäische Union, die Milliarden an Hilfsgeldern in die Ukraine gepumpt hat, scheint bei den entscheidenden geopolitischen Weichenstellungen kaum eine Rolle zu spielen. Auch die neue Bundesregierung unter Friedrich Merz hüllt sich in diplomatisches Schweigen, anstatt eigene Akzente zu setzen. Man fragt sich unwillkürlich: Wofür zahlt der deutsche Steuerzahler eigentlich, wenn am Ende doch nur Trump entscheidet?

Die kommenden Wochen und Monate werden zeigen, ob Selenskyjs erzwungener Kurswechsel tatsächlich neue Verhandlungsmöglichkeiten mit Moskau eröffnet – oder ob er lediglich als Bauernopfer in einem größeren geopolitischen Schachspiel endet. Eines steht fest: Die Ukraine steht vor einer politischen Weichenstellung, deren Ausgang nicht nur für das geschundene Land selbst, sondern für die gesamte europäische Sicherheitsarchitektur von enormer Tragweite sein dürfte. In Zeiten solcher Unsicherheit erweist sich einmal mehr, dass physische Edelmetalle wie Gold und Silber als krisenfeste Wertanlage ihre Berechtigung haben – denn geopolitische Verwerfungen waren historisch stets ein Katalysator für steigende Edelmetallpreise.

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