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16.02.2026
06:58 Uhr

Selenskyjs Ex-Energieminister auf der Flucht geschnappt – und Baerbock schüttelte ihm noch die Hand

Selenskyjs Ex-Energieminister auf der Flucht geschnappt – und Baerbock schüttelte ihm noch die Hand

Es ist ein Skandal, der die ohnehin fragile Glaubwürdigkeit der ukrainischen Regierung bis ins Mark erschüttert: Herman Halushchenko, ehemaliger Energieminister unter Präsident Wolodymyr Selenskyj, wurde bei einem Fluchtversuch in einem Zug kurz vor der ukrainischen Grenze festgenommen. Der 52-Jährige gilt als Schlüsselfigur im größten Korruptionsfall seit Selenskyjs Amtsantritt. Pikant dabei: Noch vor wenigen Monaten schüttelte er die Hände prominenter deutscher und österreichischer Politiker – darunter Annalena Baerbock und Robert Habeck.

Festnahme ohne Haftbefehl – der „Professor" wollte sich absetzen

Das Nationale Antikorruptionsbüro der Ukraine (NABU) teilte mit, Halushchenko sei im Rahmen des sogenannten „Midas"-Komplexes festgenommen worden. Dieser umfasst weitreichende Ermittlungen rund um den staatlichen Energiekonzern Energoatom, bei denen es um mutmaßliche Bestechungszahlungen und ein verzweigtes Korruptionsnetzwerk innerhalb staatlicher Energieunternehmen gehe. Die Festnahme erfolgte nach Artikel 208 der ukrainischen Strafprozessordnung – eine Bestimmung, die es den Behörden erlaubt, einen Verdächtigen ohne richterlichen Haftbefehl festzusetzen, wenn konkreter Tatverdacht oder Fluchtgefahr besteht. Beides lag offenkundig vor.

Die Grenzbehörden hatten nach Angaben der Ermittler zuvor die Anweisung erhalten, sofort Alarm zu schlagen, sollte Halushchenko versuchen, das Land zu verlassen. Man ging davon aus, dass der ehemalige Minister sich vor Abschluss des Ermittlungsverfahrens ins Ausland absetzen könnte. Genau das versuchte er offenbar – und wurde im letzten Moment gestoppt. Nach seiner Festnahme wurde er nach Kiew gebracht, wo nun weitere Vernehmungen folgen sollen.

Acht Verdächtige, ein Codename und sichergestellte Tonaufnahmen

Insgesamt seien bereits acht Verdächtige formell angeklagt worden. Selbst Selenskyjs ehemaliger Berater und Leiter des Präsidialamtes, Andrij Jermak, habe im Zuge der Affäre zurücktreten müssen. Bei Durchsuchungen im November 2025 wurden mehrere Immobilien durchsucht, die mit Halushchenko in Verbindung stehen sollen. Besonders brisant: Antikorruptionsstaatsanwälte präsentierten bei einer Gerichtsanhörung Tonaufnahmen, in denen mehrere Verdächtige über die Aufteilung von Schmiergeldern gesprochen haben sollen. Dabei sei wiederholt der Codename „Professor" gefallen – ein Deckname, hinter dem sich nach Einschätzung der Ermittler niemand anderes als Halushchenko verberge.

Der politische Druck auf Selenskyj wurde daraufhin so groß, dass er den Minister öffentlich zum Rücktritt aufforderte. Am 19. November stimmte das ukrainische Parlament schließlich für seine Absetzung. Dass Halushchenko zuvor – im Juli 2025 – sogar noch zum Justizminister ernannt worden war, macht die Angelegenheit nur noch grotesker. Ein mutmaßlich korrupter Energieminister, der ausgerechnet das Justizressort übernimmt? Man könnte meinen, die ukrainische Regierung habe den Bock zum Gärtner gemacht.

Händeschütteln mit Baerbock und Habeck – die peinliche deutsche Verbindung

Besonders unangenehm dürfte der Fall für die ehemalige deutsche Außenministerin Annalena Baerbock und den früheren Vizekanzler Robert Habeck sein. Am 21. Mai 2024 besuchte Baerbock gemeinsam mit Halushchenko eine von russischen Raketen zerstörte Thermalkraftanlage in der Zentralukraine. Man besichtigte gemeinsam die Schäden, diskutierte den Schutz der Energieinfrastruktur und betonte die Priorität des Ausbaus der Luftverteidigung. Nur einen Monat zuvor, am 18. April 2024, hatte Habeck den Minister in Kiew getroffen und eine erweiterte Gemeinsame Absichtserklärung zur Deutsch-Ukrainischen Energiepartnerschaft unterzeichnet – mit Schwerpunkt auf erneuerbaren Energien, Energieeffizienz und dem Wiederaufbau kriegsbeschädigter Infrastruktur.

Man fragt sich unweigerlich: Mit welcher Sorgfalt haben deutsche Spitzenpolitiker eigentlich geprüft, wem sie da die Hand schüttelten und mit wem sie milliardenschwere Absichtserklärungen unterzeichneten? Die Naivität, mit der die damalige Ampelregierung Partnerschaften einging und dabei offenbar jede kritische Distanz vermissen ließ, ist bezeichnend für eine Außenpolitik, die mehr von moralischer Selbstinszenierung als von nüchterner Analyse geprägt war. Auch Österreichs grüne Klimaministerin Leonore Gewessler und Bundespräsident Alexander Van der Bellen hatten Halushchenko im Februar 2023 in Kiew getroffen – die grüne Internationale gab sich offenbar die Klinke in die Hand bei einem Mann, der nun als mutmaßlich korrupt gilt.

EU-Beitritt in weiter Ferne – Korruption als Systemfehler

Der Fall hat weitreichende Bedeutung, die über die Person Halushchenko hinausgeht. Die Ukraine hat sich im Rahmen ihres angestrebten EU-Beitrittsprozesses verpflichtet, entschlossen gegen Korruption vorzugehen. Doch wie glaubwürdig ist dieses Versprechen, wenn selbst Minister der Regierung Selenskyj in Korruptionsskandale dieses Ausmaßes verwickelt sind? Wenn ein ehemaliger Energieminister versucht, sich per Zug über die Grenze abzusetzen, statt sich der Justiz zu stellen?

Deutschland hat seit Beginn des russischen Angriffskrieges Milliarden an die Ukraine überwiesen – für Waffen, humanitäre Hilfe und den Wiederaufbau der Infrastruktur. Der deutsche Steuerzahler hat ein Recht darauf zu erfahren, ob diese Gelder in einem System landen, das von Korruptionsnetzwerken durchsetzt ist. Die Frage, wie viel deutsches Steuergeld letztlich in dunklen Kanälen versickert sein könnte, wird man in Berlin wohl ungern beantworten wollen.

Der „Midas"-Komplex offenbart ein systemisches Problem: Wo Milliarden fließen – sei es durch Krieg, Wiederaufbau oder Energiepartnerschaften – blüht die Korruption, wenn Kontrolle und Transparenz fehlen.

Es wäre an der Zeit, dass die neue Bundesregierung unter Friedrich Merz eine deutlich kritischere Haltung gegenüber der Verwendung deutscher Hilfsgelder einnimmt. Blindes Vertrauen und Händeschütteln vor Kameras reichen nicht aus. Der Fall Halushchenko sollte ein Weckruf sein – nicht nur für Kiew, sondern auch für Berlin. Denn wer mit Steuergeldern Partnerschaften finanziert, trägt auch die Verantwortung dafür, dass diese Gelder nicht in den Taschen korrupter Funktionäre landen.

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