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23.04.2026
05:55 Uhr

Sicherheitsrat beschwichtigt: Keine Energienotlage – doch die Wachsamkeit steigt

Sicherheitsrat beschwichtigt: Keine Energienotlage – doch die Wachsamkeit steigt

Der neu geschaffene Nationale Sicherheitsrat der Bundesregierung gibt Entwarnung – zumindest vorerst. Nach einer Sitzung am Montagabend im Kanzleramt verkündeten die Teilnehmer einvernehmlich, dass auf absehbare Zeit keine Energienotlage in Deutschland drohe. Gleichwohl wurde ein neuer Staatssekretärsausschuss aus den beteiligten Ressorts eingesetzt, der die Lage fortlaufend im Blick behalten soll. Ein diplomatischer Spagat zwischen Beschwichtigung und latenter Besorgnis – ein Muster, das man aus Berlin inzwischen zur Genüge kennt.

Merz schaltet auf Krisenmodus – der Iran-Krieg als Auslöser

Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) hatte bereits am Sonntag angesichts der rasant steigenden Energiepreise infolge der Eskalation im Nahen Osten ein Treffen des Sicherheitsrats angekündigt. Jenes Gremium, das von der schwarz-roten Koalition aus der Taufe gehoben wurde und erst Anfang November seine Premiere feierte, soll fortan als zentrale Schaltstelle für sicherheitspolitische Fragen dienen. Die Idee klingt ambitioniert: ressortübergreifende Beratung direkt im Bundeskanzleramt. Die Realität allerdings zeigt, dass neue Gremien nicht automatisch für bessere Politik sorgen – sie ersetzen in der Regel lediglich die ohnehin langsam mahlenden Mühlen der Bürokratie durch etwas größer dimensionierte.

Versorgungssicherheit – die offizielle Version

Aus Teilnehmerkreisen wurde verlautet, der Sicherheitsrat habe ausführlich über die Energiesicherheit beraten. Das Ergebnis liest sich beruhigend: Deutschland verfüge über eine hohe Versorgungssicherheit durch diversifizierte Lieferwege, die hiesigen Raffinerien seien in der Lage, flexibel auf Engpässe zu reagieren, und die vorhandenen Reserven würden Stabilität über eine gewisse Zeit garantieren. Soweit die Theorie. Wer sich allerdings an die Energiekrise 2022 erinnert, als die damalige Ampel-Regierung noch bis kurz vor dem Gasnotstand versicherte, alles sei bestens, der nimmt solche Beruhigungsformeln mit gesunder Skepsis zur Kenntnis.

Abhängigkeit vom Weltmarkt – die unausgesprochene Wahrheit

Gleichzeitig räumte der Sicherheitsrat ein, was ohnehin offensichtlich ist: Deutschland ist keineswegs isoliert von den Verwerfungen des Weltmarkts. Die Preise für Öl und Gas bewegen sich nach der Eskalation zwischen Israel und dem Iran auf einem Niveau, das die Industrie zusätzlich belastet – eine Industrie, die ohnehin unter den höchsten Energiepreisen Europas, einer erdrückenden Regulierungsdichte und einer verfehlten Energiepolitik der vergangenen Jahre ächzt. Die neue Staatssekretärsrunde soll nun, ergänzend zu einer bestehenden Taskforce im Bundeswirtschaftsministerium, die Entwicklung permanent beobachten. Beobachten, analysieren, bewerten – das kann die deutsche Politik. Ob aus dieser Beobachtung auch tatsächliche Handlungsfähigkeit erwächst, steht auf einem anderen Blatt.

Strukturelle Schwäche statt akuter Notlage

Das eigentliche Problem der deutschen Energieversorgung ist nicht die kurzfristige Verfügbarkeit, sondern die strukturelle Verwundbarkeit. Der überhastete Ausstieg aus der Kernenergie, die einseitige Abhängigkeit von wetterabhängigen erneuerbaren Energien und das politisch verordnete Ende des Verbrennermotors haben ein System geschaffen, das bei jeder geopolitischen Turbulenz ins Wanken gerät. Während andere Industrienationen pragmatisch auf einen breiten Energiemix setzen, hat sich Deutschland selbst in eine Zwangsjacke manövriert, aus der es nun unter wachsenden Kosten entrinnen muss.

Was Bürger und Anleger daraus lernen sollten

Die Botschaft des Sicherheitsrats mag offiziell beruhigend klingen – doch die geopolitische Gemengelage bleibt brandgefährlich. Kriege im Nahen Osten, ein ungelöster Ukraine-Konflikt, eine zerrüttete Handelsordnung durch die Zollpolitik der Trump-Administration und eine deutsche Wirtschaft, die strukturell unter Druck steht: All das sind Faktoren, die nicht nur Energiepreise, sondern auch Inflation, Währungsstabilität und am Ende die Kaufkraft jedes einzelnen Bürgers betreffen. In solchen Zeiten bewährt sich, was sich seit Jahrtausenden bewährt hat: physische Edelmetalle wie Gold und Silber als krisenresistente Bausteine eines breit gestreuten Vermögensportfolios. Nicht als Spekulationsobjekt, sondern als jener ruhende Pol, der durch keine politische Fehlentscheidung, keine Inflationsdynamik und keinen geopolitischen Schock einfach verschwindet.

Hinweis: Die Redaktion betreibt keine Anlageberatung. Die dargestellten Einschätzungen geben die Meinung der Redaktion auf Grundlage der verfügbaren Informationen wieder. Jeder Leser ist angehalten, eigene Recherchen anzustellen und gegebenenfalls fachkundigen Rat einzuholen. Für Anlageentscheidungen und daraus resultierende Konsequenzen ist jeder Anleger selbst verantwortlich.

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