
SPD will Vermieter schröpfen: Mietern drohen saftige Aufschläge von bis zu 15 Prozent

Man könnte meinen, die Sozialdemokraten hätten aus den Fehlern der Vergangenheit gelernt. Doch weit gefehlt. Kaum sitzt die SPD wieder mit am Kabinettstisch der Großen Koalition, werden Pläne geschmiedet, die das Wohnen in Deutschland noch teurer machen dürften – und das in einer Zeit, in der Millionen Bürger ohnehin kaum noch wissen, wie sie ihre Miete stemmen sollen.
Sozialabgaben auf Mieteinnahmen: Ein trojanisches Pferd
Der jüngste Vorstoß hat es in sich: Die SPD plant, auf Mieteinnahmen künftig Krankenkassen- und Pflegeversicherungsbeiträge zu erheben. Was auf den ersten Blick nach einer gerechten Umverteilung klingen mag, entpuppt sich bei näherer Betrachtung als klassisches Eigentor der Sozialgesetzgebung. Denn wer glaubt, dass Vermieter diese zusätzliche Belastung einfach aus der eigenen Tasche zahlen, der hat die Mechanismen des Immobilienmarktes nicht verstanden – oder will sie bewusst ignorieren.
Der Eigentümerverband Haus & Grund hat nachgerechnet und kommt zu einem ernüchternden Ergebnis: Die Umsetzung dieser Pläne würde zu Mietsteigerungen von bis zu 15 Prozent führen. Fünfzehn Prozent. In einem Land, in dem die Mietpreise bereits seit Jahren durch die Decke schießen und bezahlbarer Wohnraum zur Mangelware geworden ist.
Die bittere Realität der privaten Vermieter
Haus-und-Grund-Präsident Kai Warnecke bringt es auf den Punkt: Die meisten privaten Vermieter erwirtschafteten lediglich eine marginale Rendite von zwei Prozent. Von einer derart schmalen Marge ließen sich Beitragsaufschläge in Höhe von 15 Prozent schlicht nicht bezahlen. Wer Mieten mit zusätzlichen Abgaben belaste, verteuere zwangsläufig das Wohnen. Das sei, so Warnecke, „einfache Mathematik".
Und tatsächlich: Es braucht keinen Doktortitel in Volkswirtschaft, um zu begreifen, dass Kosten, die ein Vermieter nicht tragen kann, unweigerlich beim Mieter landen. Das ist kein böser Wille, das ist ökonomische Notwendigkeit. Viele private Vermieter in Deutschland sind keine Immobilienhaie, sondern ganz normale Bürger, die sich mit einer Eigentumswohnung oder einem kleinen Mehrfamilienhaus eine bescheidene Altersvorsorge aufgebaut haben. Genau diese Menschen trifft der SPD-Vorstoß mit voller Wucht.
SPD verspricht Mieterschutz – doch wer schützt die Mieter vor der SPD?
Der baupolitische Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion, Hendrik Bollmann, wies die Warnungen vor höheren Mieten zurück. Man werde die „Grundlagen schaffen", dass bei entsprechenden Konzepten keine zusätzlichen Belastungen auf die Mieter abgewälzt werden dürften. Mieterschutz habe für die SPD „oberste Priorität".
Klingt beruhigend. Ist es aber nicht. Denn was Bollmann hier ankündigt, ist nichts anderes als ein weiterer regulatorischer Eingriff in den Wohnungsmarkt – ein Verbot der Kostenweitergabe. Und solche Verbote haben in der Geschichte der deutschen Wohnungspolitik noch nie funktioniert. Sie führen nicht zu niedrigeren Mieten, sondern zu weniger Investitionen, zu Sanierungsstau und letztlich zu noch weniger verfügbarem Wohnraum. Der Mietendeckel in Berlin hat eindrucksvoll bewiesen, wohin ideologiegetriebene Markteingriffe führen: ins Chaos.
Ein Muster, das sich wiederholt
Es ist das immer gleiche Spiel: Die Politik schafft durch überbordende Regulierung und steigende Abgabenlast Probleme, die sie anschließend mit noch mehr Regulierung zu lösen versucht. Ein Teufelskreis, der am Ende immer den Bürger trifft – ob als Mieter oder als Vermieter. Während die Große Koalition unter Friedrich Merz mit dem 500-Milliarden-Euro-Sondervermögen ohnehin bereits die Weichen für eine massive Schuldenexplosion gestellt hat, setzt die SPD nun noch einen drauf und greift tief in die Taschen derjenigen, die in Wohnraum investiert haben.
Wer in Deutschland noch privat vorsorgt, wer sein Geld in Immobilien steckt statt es dem Staat zu überlassen, wird zunehmend bestraft. Die Botschaft ist klar: Eigenverantwortung lohnt sich nicht mehr. Und genau das ist das Gefährliche an solchen Vorstößen – sie untergraben das Fundament einer funktionierenden Gesellschaft, in der Leistung und Eigeninitiative belohnt werden sollten.
Vermögenssicherung wird wichtiger denn je
In Zeiten, in denen der Staat immer tiefer in die Taschen seiner Bürger greift und traditionelle Anlageformen wie Immobilien durch politische Eingriffe zunehmend unattraktiv werden, stellt sich für viele Deutsche die Frage nach verlässlichen Alternativen zur Vermögenssicherung. Physische Edelmetalle wie Gold und Silber haben sich über Jahrhunderte als krisenfester Wertspeicher bewährt – unabhängig von politischen Launen und staatlichen Zugriffen. Als Beimischung in einem breit gestreuten Portfolio können sie einen wichtigen Beitrag zur langfristigen Absicherung des eigenen Vermögens leisten.
Hinweis: Dieser Artikel stellt keine Anlageberatung dar. Jede Investitionsentscheidung sollte auf eigener, gründlicher Recherche basieren. Wir übernehmen keine Haftung für finanzielle Entscheidungen, die auf Grundlage dieses Artikels getroffen werden.
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