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Kettner Edelmetalle
20.01.2026
13:14 Uhr

Spektakulärer Tresor-Coup: Deutsche stürmen zu Schließfach-Versicherungen

Spektakulärer Tresor-Coup: Deutsche stürmen zu Schließfach-Versicherungen

Der dreiste Einbruch in die Sparkasse Gelsenkirchen hat die Republik aufgeschreckt – und offenbart einmal mehr, wie verwundbar selbst vermeintlich sichere Institutionen geworden sind. Während die Polizei noch fieberhaft nach den Tätern fahndet, reagieren die Bürger auf ihre ganz eigene Weise: Sie sichern sich ab. Die Nachfrage nach Schließfach-Versicherungen ist regelrecht explodiert.

Siebenfache Nachfrage binnen einer Woche

Die Zahlen sprechen eine deutliche Sprache. Bei der Ergo Group wurde das monatliche Mittel an Neuabschlüssen bereits in der ersten Januarwoche um das Siebenfache übertroffen. Ein Anstieg, der selbst erfahrene Versicherungsexperten überrascht haben dürfte. Auch die Allianz vermeldet ein erhöhtes Interesse, wenngleich man dort vorsichtig anmerkt, dass nicht jede Anfrage auch zu einem Vertragsabschluss führe.

Die Sparkassenversicherung aus Stuttgart, die Versicherungskammer, die Provinzial sowie die genossenschaftliche R+V Versicherung – sie alle berichten von einer spürbar gestiegenen Nachfrage. Konkrete Zahlen möchte freilich keiner der Anbieter nennen. Man darf jedoch davon ausgehen, dass die Branche derzeit goldene Zeiten erlebt.

Ein Einbruch für die Geschichtsbücher

Was war geschehen? Kurz nach Weihnachten drangen unbekannte Täter durch eine manipulierte Tür in die Sparkassenfiliale im Stadtteil Buer ein. Über ein angrenzendes Parkhaus verschafften sie sich Zugang zum Gebäude und bohrten anschließend mit schwerem Gerät ein Loch in den Tresorraum. Das Ergebnis: Rund 3.100 aufgebrochene und geplünderte Schließfächer.

Die Dimension des Verbrechens ist atemberaubend. Nach Angaben von Anwälten, die bereits Betroffene vertreten, lagerten in vielen Fächern Vermögenswerte von mehreren zehntausend Euro – vorwiegend Gold und Bargeld. Experten halten es für möglich, dass die Gesamtbeute die Marke von 100 Millionen Euro übersteigt. Damit würde es sich um einen der größten Einbrüche in der bundesdeutschen Kriminalgeschichte handeln.

Insider-Wissen als Schlüssel zum Erfolg?

Die Ermittler gehen davon aus, dass die Täter über Insider-Informationen verfügten. Ein Polizeisprecher formulierte es unmissverständlich: Bei einer derart ausgeklügelten Tat liege der Schluss nahe, dass Personen beteiligt waren, die über entsprechendes Wissen verfügten. Offiziell werde jedoch gegen niemanden ermittelt – noch nicht.

Versicherungsschutz: Ein Flickenteppich

Der Fall Gelsenkirchen legt schonungslos offen, wie unterschiedlich der Schutz für Schließfachinhaber ausfällt. In der betroffenen Filiale waren standardmäßig lediglich Inhalte im Wert von 10.300 Euro versichert. Wer mehr absichern wollte, musste selbst aktiv werden – was offenbar nur ein Bruchteil der Kunden getan hatte.

Eine Untersuchung der Stiftung Warentest aus dem Jahr 2024 zeigt die enorme Bandbreite: Der automatische Versicherungsschutz liegt je nach Bank zwischen 2.500 und 50.000 Euro. Bei etlichen Instituten gibt es überhaupt keine automatische Absicherung. Kunden müssen sich also selbst kümmern – eine Erkenntnis, die nun offenbar bei vielen angekommen ist.

Klagen gegen die Sparkasse in Vorbereitung

Mehrere Anwälte sehen die Haftung aufgrund unzureichender Sicherheitsmaßnahmen bei der Sparkasse selbst. Erste Klagen könnten bereits in den kommenden Tagen eingereicht werden. Die juristische Aufarbeitung dürfte sich über Jahre hinziehen.

Für die Betroffenen bleibt die bittere Erkenntnis: Wer sein Vermögen schützen will, kann sich nicht blind auf Institutionen verlassen. In Zeiten, in denen selbst Banktresore keine absolute Sicherheit mehr bieten, gewinnen alternative Anlageformen an Bedeutung. Physische Edelmetalle etwa, die man in einem gut gesicherten heimischen Tresor verwahrt, bieten zumindest den Vorteil, dass man selbst die Kontrolle behält – und nicht auf die Sicherheitsvorkehrungen Dritter angewiesen ist.

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