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Kettner Edelmetalle
17.02.2026
19:23 Uhr

Stellantis vollzieht die Kehrtwende: Der Diesel feiert sein Comeback

Was haben uns die selbsternannten Propheten der Elektromobilität nicht alles versprochen? Der Verbrenner sei tot, der Diesel ein Relikt vergangener Tage, und wer nicht sofort auf Batterie umsteige, der werde vom Markt gefegt. Nun, die Realität hat offenbar auch bei einem der größten Automobilkonzerne der Welt angeklopft – und sie hatte einen Dieselmotor unter der Haube.

Wenn die Ideologie an der Marktrealität zerschellt

Der europäische Automobilriese Stellantis, zu dem Marken wie Peugeot, Citroën, Opel und Fiat gehören, rudert bei seiner Elektrostrategie offenbar kräftig zurück. Modelle wie der Peugeot 308, die eigentlich konsequent auf rein elektrischen Antrieb getrimmt werden sollten, sollen künftig wieder mit Dieselmotoren angeboten werden. Eine bemerkenswerte Rolle rückwärts, die Bände spricht – nicht nur über die Lage bei Stellantis, sondern über den gesamten Zustand der europäischen Automobilindustrie.

Jahrelang wurde der Diesel verteufelt, von grünen Ideologen zum Klimakiller erklärt und von der Politik mit Fahrverboten und immer schärferen Regulierungen in die Ecke gedrängt. Ganze Städte erklärten dem Selbstzünder den Krieg. Und nun? Nun kehrt er still und leise zurück, weil die Kunden schlicht nicht in dem Maße auf Elektrofahrzeuge umsteigen, wie es sich Brüsseler Bürokraten und grüne Weltverbesserer in ihren Planwirtschaftsphantasien ausgemalt hatten.

Die Kunden haben gesprochen

Die Wahrheit ist so simpel wie unbequem: Elektroautos sind für viele Menschen schlicht zu teuer, zu unpraktisch und in der Infrastruktur zu schlecht unterstützt. Wer täglich lange Strecken pendeln muss, wer auf dem Land lebt, wo die nächste Ladesäule Kilometer entfernt steht, wer sich kein 50.000-Euro-Fahrzeug leisten kann – der braucht Alternativen. Und genau diese Alternativen hat die Politik systematisch zu zerstören versucht.

Stellantis hat offenbar erkannt, was viele Bürger längst wissen: Der Markt lässt sich nicht per Dekret umkrempeln. Die Nachfrage nach effizienten Dieselfahrzeugen ist nach wie vor vorhanden, besonders im Kompaktsegment und bei Nutzfahrzeugen. Dass ein Konzern dieser Größenordnung nun öffentlich eingesteht, den Diesel wieder stärker ins Programm nehmen zu müssen, ist nichts weniger als eine schallende Ohrfeige für all jene, die das Ende des Verbrennungsmotors bereits besiegelt sahen.

Ein Symptom der gescheiterten Planwirtschaft

Man muss sich die Absurdität der Situation vor Augen führen: Die EU hat mit ihren drakonischen CO₂-Flottengrenzwerten und dem geplanten Verbrennerverbot ab 2035 eine ganze Industrie in eine Richtung gezwungen, die weder technologisch ausgereift noch vom Markt gewollt ist. Milliarden wurden in Batterieforschung und Elektrifizierung gepumpt, während bewährte und stetig verbesserte Technologien wie der moderne Diesel politisch geächtet wurden. Das Ergebnis? Konzerne wie Stellantis stehen nun vor einem Scherbenhaufen und müssen hastig korrigieren, was ideologiegetriebene Politik angerichtet hat.

Dabei hätte ein nüchterner Blick auf die Zahlen genügt. Moderne Dieselmotoren sind heute so sauber wie nie zuvor. Sie verbrauchen weniger Kraftstoff als Benziner, stoßen weniger CO₂ aus und bieten gerade auf langen Strecken eine Effizienz, die kein Elektrofahrzeug in dieser Preisklasse erreichen kann. Doch Fakten waren in der aufgeheizten Debatte um die Verkehrswende selten willkommen.

Was bedeutet das für die deutsche Automobilindustrie?

Die Kehrtwende bei Stellantis sollte auch in Berlin und Wolfsburg, München und Stuttgart aufmerksam registriert werden. Die deutsche Automobilindustrie, einst das Rückgrat unserer Volkswirtschaft, kämpft mit massiven Problemen: Stellenabbau, Werksschließungen, sinkende Margen. Die neue Bundesregierung unter Friedrich Merz hat zwar versprochen, die Wirtschaft wieder in den Mittelpunkt zu stellen – doch das 500-Milliarden-Sondervermögen und die im Grundgesetz verankerte Klimaneutralität bis 2045 setzen weiterhin Leitplanken, die der Industrie wenig Spielraum lassen.

Es wäre an der Zeit, dass auch die deutsche Politik die Zeichen der Zeit erkennt. Technologieoffenheit darf kein leeres Schlagwort bleiben. Wer den Diesel verbietet, bevor eine echte Alternative für alle Bürger bereitsteht, der betreibt keine Klimapolitik – der betreibt Deindustrialisierung. Und genau das können wir uns in Zeiten globaler Handelskonflikte, amerikanischer Strafzölle und chinesischer Billigkonkurrenz schlicht nicht leisten.

Die Entscheidung von Stellantis mag für manche wie ein Rückschritt wirken. In Wahrheit ist sie ein Akt der Vernunft – und ein dringend nötiges Signal an eine politische Klasse, die allzu lange den Kontakt zur Lebensrealität der Menschen verloren hat.

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