Kostenlose Beratung
+49 7930-2699
200.000
Kunden
Sicherer
Versand
Kettner Edelmetalle
01.07.2026
15:21 Uhr

Steuer-Selbstgeißelung: Wenn ein Millionär nach höheren Abgaben ruft

Es gibt Momente, in denen man sich verwundert die Augen reibt. Ein Unternehmer und Regierungsberater tritt vor die Presse und erklärt, er könnte doch eigentlich gerne mehr Steuern zahlen. Klingt zunächst nach einem Akt selbstloser Bürgertugend – ist aber bei näherer Betrachtung ein weiteres Kapitel im Trauerspiel deutscher Wirtschaftspolitik. Harald Christ, seines Zeichens vermögender Geschäftsmann und Berater der Regierung, hat sich im Gespräch mit dem "Focus" offen für höhere Abgaben für Spitzenverdiener gezeigt.

Der Ruf nach mehr Steuern – ein fatales Signal

"Menschen, die sehr viel verdienen – und dazu gehöre auch ich –, könnten durchaus auch etwas höhere Steuern verkraften", ließ Christ verlauten. Voraussetzung sei allerdings, dass die zusätzlichen Milliarden auch tatsächlich dazu beitrügen, Deutschland wieder wettbewerbsfähiger zu machen. Ein hehrer Wunsch. Doch wer die Realität deutscher Haushaltspolitik kennt, der weiß: Zusätzliche Einnahmen versickern in diesem Land zuverlässiger als Regenwasser im Wüstensand.

Bemerkenswert ist der blinde Fleck in dieser Argumentation. Denn die Wahrheit, die selten ausgesprochen wird, lautet: Die sogenannten Reichen tragen bereits heute die mit Abstand größte Steuerlast dieses Landes. Das oberste Zehntel der Einkommensbezieher schultert mehr als die Hälfte des gesamten Einkommensteueraufkommens. Wer hier immer noch nach höheren Abgaben ruft, der hat entweder die Zahlen nicht studiert – oder er betreibt eine Art moralisches Ablasshandeln auf Kosten der Leistungsträger.

Wir erleben gerade quasi einen Investitionsstreik.

Der Widerspruch, der alles entlarvt

Und genau hier offenbart sich die ganze Absurdität. Im selben Atemzug, in dem Christ höhere Steuern begrüßt, beklagt er einen "Investitionsstreik" der Unternehmen. Viele Firmen, so seine Beobachtung, verfügten über ausreichend Kapital und wären grundsätzlich bereit zu investieren – doch sie warteten auf verlässliche Rahmenbedingungen, auf Klarheit über die Körperschaftssteuer und dringend nötige Reformen. Merkt hier eigentlich noch jemand den Widerspruch? Man kann nicht gleichzeitig die Steuerschraube weiter anziehen und sich über ausbleibende Investitionen wundern.

Bei der Erbschaftsteuer wird es plötzlich ernst

Immerhin: Beim Thema Erbschaftsteuer zeigt Christ ein feineres Gespür. Er warnt eindringlich davor, die deutschen Familienunternehmen – das eigentliche Rückgrat unserer Wirtschaft – zu stark zu belasten. Die Politik müsse verhindern, dass die Steuer "den Ausverkauf des deutschen Mittelstands an ausländische Investoren begünstigt". Ein berechtigter Einwand. Wer den Mittelstand über Generationen aufgebaut hat, soll ihn nicht am Finanzamt vorbei an internationale Heuschrecken verlieren. Gewisse Härtefallausnahmen könne man zwar überprüfen, so Christ – doch der Grundgedanke bleibt richtig.

Deutschland braucht keine höheren Steuern, sondern weniger Verschwendung

Was dieses Land wirklich benötigt, ist keine weitere Belastung der ohnehin geschröpften Leistungsträger. Es braucht endlich einen sparsamen Staat, der mit dem Geld seiner Bürger verantwortungsvoll umgeht. Doch stattdessen häuft die Große Koalition unter Friedrich Merz munter neue Schulden an – jenes 500-Milliarden-Sondervermögen für Infrastruktur wird kommende Generationen auf Jahrzehnte hinaus knechten. Und das ausgerechnet von einem Kanzler, der versprochen hatte, keine neuen Schulden zu machen.

Wer glaubt, man könne ein marodes System durch immer höhere Steuern retten, der irrt gewaltig. Die Botschaft an fleißige Bürger und wagemutige Unternehmer lautet doch längst: Wer sich anstrengt, wird zur Kasse gebeten. Kein Wunder, dass Kapital und kluge Köpfe zunehmend ins Ausland abwandern.

Warum Sachwerte in dieser Gemengelage an Bedeutung gewinnen

In einem Umfeld aus wachsender Schuldenlast, drohender Inflation und politischer Unberechenbarkeit gewinnen physische Edelmetalle wie Gold und Silber ihre zeitlose Bedeutung zurück. Sie kennen keine Körperschaftssteuer-Debatten und keinen Investitionsstreik. Als bewährter Baustein zur Vermögenssicherung und zur Beimischung in ein breit gestreutes Portfolio bieten sie das, was der deutsche Staat seinen Bürgern zunehmend verweigert: einen verlässlichen Wertspeicher jenseits politischer Willkür.

Hinweis: Dieser Beitrag stellt keine Anlageberatung dar und gibt ausschließlich die Meinung unserer Redaktion sowie die uns vorliegenden Informationen wieder. Ebenso handelt es sich hierbei weder um eine Steuer- noch um eine Rechtsberatung. Jeder Anleger ist verpflichtet, sich eigenständig zu informieren und für seine Entscheidungen selbst Verantwortung zu übernehmen. Ziehen Sie bei steuerlichen und rechtlichen Fragen stets einen qualifizierten Berater hinzu.

Wissenswertes zum Thema

Erhalten Sie kostenlose Tipps um Ihr Vermögen zu schützen und als erster von neuen Produkten zu erfahren

Sie möchten regelmäßig über Produktneuheiten, spannende Finanznachrichten und exklusive Sonderangebote informiert werden? Dann melden Sie sich hier für den kostenfreien Kettner Edelmetalle Newsletter an.

Durch Eingabe Ihrer E-Mail-Adresse und Anklicken des Buttons „Abschicken“ geben Sie die folgende Einwilligungserklärung ab: „Ich bin damit einverstanden, per E-Mail über Produktneuheiten, spannende Finanznachrichten und exklusive Sonderangebote informiert zu werden und willige daher in die Verarbeitung meiner E-Mail-Adresse zum Zwecke der Zusendung des Newsletters ein. Diese Einwilligung kann ich jederzeit und ohne Angabe von Gründen mit Wirkung für die Zukunft widerrufen. Die Rechtmäßigkeit der bis zum Widerruf erfolgten Verarbeitung bleibt im Falle des Widerrufs unberührt.“

Willst du Teil unserer Erfolgsstory sein?

Werde jetzt Teil vom #TeamGold

Offene Stellen