
Steuergeld für Kinderwunsch: Österreich finanziert künstliche Befruchtung für Asylberechtigte
Was sich wie ein schlechter Scherz anhört, ist bittere Realität in der Alpenrepublik: Der österreichische Staat übernimmt bis zu 70 Prozent der Kosten für künstliche Befruchtungen – und zwar nicht nur für seine eigenen Staatsbürger, sondern auch für Asylberechtigte. Eine Broschüre des Sozialministeriums hat diese brisante Praxis nun ans Licht gebracht und sorgt für erheblichen politischen Zündstoff.
Millionen Euro aus dem IVF-Fonds für Kinderwunschbehandlungen
Die Zahlen sprechen eine deutliche Sprache: Im Jahr 2024 wurden in Österreich sage und schreibe 12.623 Versuche künstlicher Befruchtung durchgeführt. Die Rechnung dafür? Stolze 21,4 Millionen Euro, finanziert über den IVF-Fonds des Bundes. Pro Behandlung springt die Republik mit bis zu 3.080 Euro ein. Und damit nicht genug – zunächst werden maximal vier Versuche pro Paar gefördert. Tritt eine Schwangerschaft ein, entsteht erneut Anspruch auf bis zu vier weitere Behandlungen.
Wer nun glaubt, diese großzügige staatliche Unterstützung sei ausschließlich österreichischen Familien vorbehalten, der irrt gewaltig. Laut der offiziellen Informationsbroschüre des Sozialministeriums sind neben Österreichern auch EU-Bürger, freizügigkeitsberechtigte Personen sowie – und hier wird es brisant – Asylberechtigte mit dauerhaftem Aufenthaltsrecht und Inhaber einer sogenannten „Aufenthaltsberechtigung plus" anspruchsberechtigt.
FPÖ schlägt Alarm: „Gesundheitssystem wird zerstört"
Die Freiheitliche Partei Österreichs reagiert mit scharfer Kritik auf diese Enthüllung. FPÖ-Generalsekretär Michael Schnedlitz findet deutliche Worte:
„Hier wird unser Gesundheits- und Sozialsystem zerstört, und die Regierung wirbt dafür sogar noch per Flyer."
Ein Vorwurf, der angesichts der angespannten Lage im österreichischen Gesundheitswesen durchaus nachvollziehbar erscheint. Während einheimische Patienten monatelang auf medizinische Untersuchungen warten müssen, ermöglicht der Staat gleichzeitig staatlich geförderte Kinderwunschbehandlungen für Menschen, die erst vor kurzem ins Land gekommen sind. Ist das noch verhältnismäßig? Ist das noch gerecht gegenüber jenen, die seit Generationen in das System einzahlen?
Linzer Gesundheitsstadtrat rechnet vor
Auch auf kommunaler Ebene regt sich Widerstand. Der Linzer Gesundheitsstadtrat Michael Raml von der FPÖ verweist auf Angaben aus medizinischen Kreisen, wonach allein an einem Linzer Klinikum pro Jahr rund 50 künstliche Befruchtungen bei Drittstaatsangehörigen durchgeführt würden. Seine Schlussfolgerung ist ebenso simpel wie erschreckend: „So entstehen allein in Linz pro Jahr zwei neue Schulklassen mit einer Migrantenquote von 100 Prozent."
Diese Entwicklung mit Steuergeld weiter zu beschleunigen, sei ein „grundfalscher Ansatz", so Raml. Eine Einschätzung, die angesichts der demografischen Entwicklung in Österreich durchaus berechtigt erscheint.
Fertilitätsrate bei Migrantinnen bereits höher
Pikant dabei: Nach Daten des Österreichischen Instituts für Familienforschung liegt die Fertilitätsrate zugewanderter nicht-österreichischer Frauen bereits ohne künstliche Befruchtung höher als jene von Österreicherinnen. Ein erheblicher Anteil der Geburten entfällt inzwischen auf Mütter mit Migrationshintergrund. Warum also zusätzliche staatliche Förderung in diesem Bereich?
Das Sozialministerium zeigt sich von der Kritik unbeeindruckt. Ein Sprecher erklärte auf Anfrage, es gebe derzeit keine Überlegungen, die Vergabepraxis für die Mitfinanzierung von Kinderwunschbehandlungen zu ändern. Die FPÖ fordert hingegen eine sofortige Beschränkung der Förderungen auf österreichische Staatsbürger – eine Forderung, die angesichts der Faktenlage mehr als nachvollziehbar erscheint.
Ein Symptom einer verfehlten Politik
Was in Österreich geschieht, ist symptomatisch für eine Politik, die die Interessen der eigenen Bevölkerung aus den Augen verloren hat. Während traditionelle Familien mit steigenden Lebenshaltungskosten kämpfen und sich den Kinderwunsch oft nicht mehr leisten können, werden Steuergelder großzügig an jene verteilt, die gerade erst angekommen sind. Eine Politik, die das Vertrauen der Bürger in den Staat nachhaltig erschüttert – und die auch in Deutschland aufmerksam beobachtet werden sollte.

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