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Kettner Edelmetalle
11.03.2026
14:30 Uhr

Straße von Hormus blockiert: Globale Rohstoffmärkte stehen vor dem Kollaps

Was sich derzeit auf den internationalen Rohstoffmärkten abspielt, hat das Zeug zur historischen Krise. Die eskalierende Lage im Nahen Osten – befeuert durch die jüngsten militärischen Konfrontationen zwischen Israel und dem Iran – schlägt mit voller Wucht auf die globalen Lieferketten durch. Die Straße von Hormus, jene schmale Meerenge, durch die rund ein Fünftel des weltweiten Öl- und Flüssiggasbedarfs transportiert wird, ist faktisch blockiert. Die Folge: Eine Lawine von sogenannten Force-Majeure-Erklärungen, mit denen Produzenten und Lieferanten ihre vertraglichen Verpflichtungen aussetzen – weil sie schlicht nicht mehr liefern können.

Energieversorgung ganzer Nationen in Gefahr

Schwergewichte wie QatarEnergy und Chevron mussten bereits Lieferungen einstellen oder ihre Förderung massiv drosseln. Für Länder wie Ägypten und Jordanien, die auf diese Energieströme angewiesen sind, bedeutet das nichts weniger als eine existenzielle Bedrohung ihrer Versorgungssicherheit. Doch damit nicht genug: In den Vereinigten Arabischen Emiraten und Kuwait quellen die Lagerkapazitäten über, weil die Exportwege versperrt sind. Die Produzenten sitzen buchstäblich auf ihrem Öl – und müssen die Förderung zurückfahren, ob sie wollen oder nicht.

Man muss sich das einmal vor Augen führen: Eine einzige Meerenge, kaum 50 Kilometer breit, hält die gesamte Weltwirtschaft in Atem. Jahrzehntelang haben westliche Regierungen die Abhängigkeit von diesen fragilen Nadelöhren ignoriert, stattdessen lieber über Gendersternchen und Lastenfahrräder debattiert. Nun zeigt sich mit brutaler Klarheit, was passiert, wenn geopolitische Realitäten auf ideologische Traumtänzerei treffen.

Dominoeffekte erfassen den Metallsektor

Die Krise beschränkt sich längst nicht mehr auf den Energiebereich. Aluminium Bahrain, einer der größten Aluminiumproduzenten der Welt, hat bereits Höhere Gewalt für seine Verschiffungen erklärt. Die Aluminiumpreise sind daraufhin auf den höchsten Stand seit 2022 geschossen – ein Schlag ins Kontor für die ohnehin angeschlagene Automobil- und Bauindustrie. Gerade die deutsche Wirtschaft, die unter der Last überbordender Bürokratie, explodierender Energiekosten und einer ideologiegetriebenen Transformationspolitik bereits am Boden liegt, kann sich solche Preisschocks schlicht nicht leisten.

Experten warnen zudem vor komplexen Kettenreaktionen, die auf den ersten Blick kaum vorhersehbar erscheinen. So könnten Störungen im Schwefelmarkt – Schwefel ist ein Nebenprodukt der Ölraffination – indirekt sogar die Kupferproduktion in Afrika beeinträchtigen. Kupfer wiederum ist unverzichtbar für die Elektrifizierung, die uns die Politik als Allheilmittel gegen den Klimawandel verkauft. Die Ironie könnte kaum größer sein.

Gold-Drehscheibe Dubai vom Markt abgeschnitten

Besonders brisant ist die Lage im Edelmetallhandel. Dubai, das als Knotenpunkt für etwa 20 Prozent des weltweiten Goldhandels fungiert, ist durch den eingestellten Flugverkehr weitgehend vom physischen Markt abgeschnitten. Das bedeutet: Während die Nachfrage nach dem gelben Metall als sicherem Hafen geradezu explodiert, wird das physische Angebot künstlich verknappt.

Für Anleger, die rechtzeitig auf physische Edelmetalle gesetzt haben, dürfte sich diese Weitsicht nun auszahlen. Denn während Papierwerte in Zeiten geopolitischer Verwerfungen wie Schnee in der Sonne schmelzen können, behält Gold seinen inneren Wert – und zwar seit Jahrtausenden. Die aktuelle Krise unterstreicht einmal mehr, warum physisches Gold und Silber als Vermögenssicherung in keinem breit aufgestellten Portfolio fehlen sollten. Wer sein Vermögen ausschließlich in Aktien, ETFs oder digitalen Versprechen geparkt hat, dürfte angesichts der aktuellen Entwicklungen unruhige Nächte verbringen.

Eine beispiellose Herausforderung für den Welthandel

Marktbeobachter ziehen bereits Vergleiche mit historischen Krisenzeiten. Die Kombination aus extremer Volatilität, logistischen Blockaden und geopolitischer Eskalation stelle eine beispiellose Herausforderung für den globalen Warenfluss dar. Und während die Welt brennt, diskutiert man in Berlin über ein 500-Milliarden-Euro-Sondervermögen – auf Pump, versteht sich –, das kommende Generationen mit Zinszahlungen belasten wird. Friedrich Merz hatte versprochen, keine neuen Schulden zu machen. Dieses Versprechen hat sich als ebenso belastbar erwiesen wie die Annahme, globale Lieferketten seien unverwundbar.

Die Lehre aus dieser Krise liegt auf der Hand: Wer sich auf fragile Strukturen verlässt, wird früher oder später die Rechnung präsentiert bekommen. Das gilt für Staaten ebenso wie für jeden einzelnen Anleger. Physische Edelmetalle – allen voran Gold und Silber – bleiben in solchen Zeiten das, was sie immer waren: der ultimative Anker in stürmischer See.

Hinweis: Dieser Artikel stellt keine Anlageberatung dar. Die hier geäußerten Einschätzungen spiegeln ausschließlich die Meinung unserer Redaktion wider. Jede Anlageentscheidung sollte auf eigener, sorgfältiger Recherche basieren. Wir empfehlen, vor Investitionsentscheidungen einen qualifizierten Finanzberater zu konsultieren. Für etwaige Verluste, die aus der Umsetzung der hier dargestellten Überlegungen entstehen, übernehmen wir keinerlei Haftung.

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