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05.02.2026
12:32 Uhr

Teherans Wutausbruch: Iranischer Außenminister beschimpft Kanzler Merz als „widerwärtig"

Teherans Wutausbruch: Iranischer Außenminister beschimpft Kanzler Merz als „widerwärtig"

Die diplomatischen Beziehungen zwischen Deutschland und dem Iran haben einen neuen Tiefpunkt erreicht. In einem bemerkenswerten Ausbruch verbaler Aggression hat der iranische Außenminister Abbas Araghtschi Bundeskanzler Friedrich Merz auf der Plattform X öffentlich attackiert und ihm einen „widerwärtigen Charakter" sowie „politische Naivität" vorgeworfen. Dass ein Chefdiplomat eines Landes zu derart unverhohlenen Beleidigungen greift, offenbart die zunehmende Nervosität des Mullah-Regimes.

Merz bleibt gelassen – Teheran verliert die Fassung

Der Kanzler reagierte während seines Staatsbesuchs in Katar auf die Tirade aus Teheran mit bemerkenswerter Nüchternheit. „Das ist offensichtlich Ausdruck von großer Nervosität und Unsicherheit", kommentierte Merz die persönlichen Angriffe, ohne sich auf das Niveau seines Kontrahenten herabzulassen. Eine Reaktion, die dem iranischen Regime deutlich mehr zusetzt als jede verbale Gegenattacke es vermocht hätte.

Araghtschi ging in seinem Beitrag sogar so weit, sich einen Regierungswechsel in Berlin zu wünschen: „Wir hoffen, dass Deutschland wieder eine reifere und ehrenhafte politische Führung bekommt." Eine Aussage, die in ihrer Dreistigkeit kaum zu überbieten ist und die wahren Absichten Teherans entlarvt – nämlich eine deutsche Regierung, die dem iranischen Expansionsdrang weniger entschlossen entgegentritt.

Der Auslöser: Klare Worte zu Irans destabilisierender Rolle

Was hat den iranischen Außenminister derart in Rage versetzt? Merz hatte unmissverständlich klargestellt, dass die Entwicklungen im Iran regionalen Friedensbemühungen entgegenstünden. Deutschland sei bereit, den Druck zu erhöhen und Gespräche aufzunehmen, um das iranische Atomprogramm rasch zu beenden. In Doha bekräftigte der Kanzler seine Forderung: Der Iran müsse aufhören, eine „destabilisierende Macht in der Region" zu sein.

Diese klare Haltung ist ein wohltuender Kontrast zur oft zögerlichen deutschen Außenpolitik der vergangenen Jahre. Endlich ein Kanzler, der die Dinge beim Namen nennt und sich nicht hinter diplomatischen Floskeln versteckt.

Snapback-Mechanismus als Dorn im Auge

Besonders bitter stößt dem iranischen Regime auf, dass Deutschland gemeinsam mit Frankreich und Großbritannien im September 2025 den sogenannten Snapback-Mechanismus ausgelöst hatte. Dieser im Wiener Atomabkommen von 2015 vorgesehene Sanktionsmechanismus ermöglichte die Reaktivierung von UN-Sanktionen gegen den Iran und setzte das Abkommen de facto außer Kraft. Eine längst überfällige Maßnahme, nachdem Teheran das Abkommen systematisch unterlaufen hatte.

Araghtschi beklagte in seinem Beitrag, Deutschland sei vom „Motor des Fortschritts in Europa" zum „Motor des Rückschritts geworden". Eine Formulierung, die unfreiwillig komisch wirkt, wenn man bedenkt, dass sie von einem Vertreter eines Regimes stammt, das Frauen wegen nicht korrekt sitzender Kopftücher verhaften lässt.

Merz' Prognose zum Regime-Ende erzürnt Teheran

Ein weiterer Kritikpunkt betrifft Äußerungen des Kanzlers zu den Massenprotesten im Iran Mitte Januar. Merz hatte damals erklärt:

„Wenn sich ein Regime nur noch mit Gewalt an der Macht halten kann, dann ist es faktisch am Ende. Ich gehe davon aus, dass wir jetzt hier auch gerade die letzten Tage und Wochen dieses Regimes sehen."

Teheran wertete dies als „verantwortungslose Einmischung in die inneren Angelegenheiten des Irans". Doch wer die brutale Niederschlagung friedlicher Proteste durch das Regime verfolgt hat, weiß: Merz hat lediglich ausgesprochen, was viele denken. Die Tage der Mullahs könnten tatsächlich gezählt sein – und genau diese Erkenntnis treibt die Machthaber in Teheran zu derart unbeherrschten Reaktionen.

Die Eskalation zeigt einmal mehr, wie wichtig eine standfeste deutsche Außenpolitik ist. Ein Regime, das zu persönlichen Beleidigungen greift, hat offensichtlich keine sachlichen Argumente mehr. Die Nervosität in Teheran ist greifbar – und das ist gut so.

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