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Kettner Edelmetalle
31.03.2026
11:51 Uhr

Tokio rüstet auf: Japans neue Raketen können Shanghai erreichen

Während Europa sich in endlosen Debatten über Gendersprache und Klimaneutralität verliert, macht Japan vor, wie eine Nation ihre Sicherheitsinteressen konsequent verteidigt. Das ostasiatische Inselreich hat im Südwesten des Landes Raketen mit einer Reichweite von 1.000 Kilometern stationiert – genug, um das chinesische Festland und sogar die Wirtschaftsmetropole Shanghai zu erreichen, die nur rund 900 Kilometer von der Stationierungsbasis in Kumamoto entfernt liegt.

Klare Worte aus dem Verteidigungsministerium

Japans Verteidigungsminister Shinjiro Koizumi ließ keinen Zweifel an der Entschlossenheit seines Landes aufkommen. Er sprach offen von einer möglichen „Bedrohung durch feindliche Streitkräfte, die versuchen, unser Land zu überfallen". Keine diplomatischen Floskeln, keine weichgespülten Beschwichtigungen – sondern eine unmissverständliche Ansage an Peking. Die Raketen zur Abwehr von Schiffen wurden auf der Insel Kyushu in der Kengun-Kaserne in Stellung gebracht. Zusätzlich ordnete Koizumi die Stationierung weiterer Raketen zum Schutz entlegener Inseln in der Region Shizuoka auf der Hauptinsel Honshu an.

Japans konservative Regierungschefin zeigt Rückgrat

Hinter dieser entschlossenen Aufrüstung steht maßgeblich die neue konservative Regierungschefin Sanae Takaichi. Seit ihrem Amtsantritt hätten sich die chinesisch-japanischen Beziehungen deutlich verschlechtert – und das aus gutem Grund. Takaichi hatte unmissverständlich gedroht, militärisch einzuschreiten, sollte Peking gewaltsam versuchen, die demokratisch regierte Insel Taiwan unter seine Kontrolle zu bringen. Eine Haltung, die man sich von so manchem europäischen Staatschef wünschen würde.

Es ist bemerkenswert, wie eine konservative Führungspersönlichkeit in der Lage ist, die Sicherheitsinteressen ihres Landes klar zu benennen und entsprechend zu handeln. Keine endlosen Kompromissrunden, keine Beschwichtigungspolitik gegenüber einem autoritären Regime – sondern Stärke durch Abschreckung. Ein Prinzip, das in der Geschichte der internationalen Beziehungen stets besser funktioniert hat als naives Appeasement.

Chinas aggressive Expansionspolitik als Auslöser

Die Aufrüstung Japans kommt nicht von ungefähr. Peking verstärkt seit Jahren seine Gebietsansprüche in der Region, insbesondere auf die umstrittenen Senkaku-Inseln im Ostchinesischen Meer. Diese Inselgruppe wird zwar von Japan kontrolliert, doch China erhebt beharrlich Anspruch darauf. Regelmäßig dringen chinesische Küstenwachschiffe in die Gewässer rund um die Inseln ein – eine Provokation, die Tokio nicht länger hinzunehmen bereit ist.

Die geopolitische Lage im Indopazifik spitzt sich dramatisch zu. Während die Volksrepublik China unter Xi Jinping massiv in ihre militärischen Fähigkeiten investiert und Taiwan zunehmend unter Druck setzt, formiert sich in der Region ein Gegengewicht. Japan, das nach dem Zweiten Weltkrieg jahrzehntelang eine pazifistische Außenpolitik verfolgte, hat offenkundig erkannt, dass Frieden nicht durch Wunschdenken, sondern durch glaubwürdige Abschreckung gesichert wird.

Ein Vorbild für Europa?

Man darf sich durchaus die Frage stellen, ob Deutschland und Europa aus Japans Entschlossenheit etwas lernen könnten. Während die Bundeswehr seit Jahren unter chronischer Unterfinanzierung leidet und erst jetzt – nach dem Schock des Ukraine-Krieges – mühsam ein Sondervermögen zusammengezimmert wird, handelt Tokio schnell und pragmatisch. Die Stationierung der Langstreckenraketen ist ein klares Signal: Wer seine Souveränität bewahren will, muss bereit sein, sie zu verteidigen. Mit Taten, nicht nur mit Worten.

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