
Tragödie von Crans-Montana: Bar-Besitzer nach Silvester-Inferno in Untersuchungshaft

Die Schweiz steht unter Schock. 40 Tote, 115 Verletzte – die verheerende Bilanz einer Silvesternacht, die für Hunderte Feiernde im Skiort Crans-Montana zum Albtraum wurde. Nun sitzt einer der Verantwortlichen hinter Gittern.
Über sechs Stunden Verhör – dann klickten die Handschellen
Nach einer marathonartigen Befragung von mehr als sechs Stunden wurde der französische Bar-Besitzer Jacques Moretti am Freitag in Sitten im Kanton Wallis in Untersuchungshaft genommen. Die Staatsanwaltschaft ermittelt gegen ihn und seine Ehefrau, die ebenfalls Mitbesitzerin der verhängnisvollen Bar „Le Constellation" ist, wegen des Verdachts auf fahrlässige Tötung und Körperverletzung.
Was sich in der Neujahrsnacht im Keller jener Bar abspielte, lässt selbst erfahrene Ermittler erschaudern. Ersten Erkenntnissen zufolge sollen Feuerwerksfontänen, die an Sektflaschen befestigt waren, zu nahe an die Kellerdecke gehalten worden sein. Die Funken entzündeten offenbar die Schaumstoffdämmung – und binnen Sekunden verwandelte sich der Partyraum in eine tödliche Falle.
Brandschutz im Fokus der Ermittlungen
Die zentrale Frage, die nun die Ermittler umtreibt: Entsprach die Deckendämmung überhaupt den geltenden Brandschutzvorschriften? Oder wurde hier – wie so oft in der Gastronomie – am falschen Ende gespart? Die Antworten darauf könnten über das Schicksal der Beschuldigten entscheiden.
Einsatzleiter David Vocat fand bewegende Worte für die Hinterbliebenen:
„Ich denke an alle Familien, die ihre Kinder verloren haben oder deren Kinder noch immer in den Krankenhäusern in ganz Europa um ihr Leben kämpfen."
Ein Land in Trauer
Der 9. Januar wurde zum nationalen Trauertag erklärt. Doch während die Schweiz innehält und trauert, kämpfen in Krankenhäusern quer durch Europa noch immer Schwerverletzte um ihr Leben. Die Tragödie von Crans-Montana wird die Betroffenen, ihre Familien und die gesamte Gemeinde noch lange begleiten. „Das Leben wird nie wieder so sein wie zuvor", brachte es der Einsatzleiter auf den Punkt.
Dieser Fall wirft einmal mehr ein grelles Schlaglicht auf die Frage der Verantwortung bei Großveranstaltungen. Wie konnte es geschehen, dass in einem renommierten Skiort, der jährlich Tausende wohlhabende Touristen anzieht, derart gravierende Sicherheitsmängel offenbar unentdeckt blieben? Die Ermittlungen werden zeigen müssen, ob hier systematisches Versagen vorliegt – oder ob eine Verkettung unglücklicher Umstände zur Katastrophe führte.
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