
Transatlantischer Schlagabtausch: Wie Washington Europas Selbstbild erschüttert
Die europäische Empörungsmaschinerie läuft auf Hochtouren. Kaum hatte die Trump-Administration ihre neue Nationale Sicherheitsstrategie veröffentlicht, brach in Brüssel und den EU-Hauptstädten ein regelrechter Sturm der Entrüstung los. Besonders pikant: Österreich soll in einer angeblich nicht-öffentlichen Fassung des Dokuments als Kandidat genannt werden, den Washington künftig stärker umwerben möchte – mit dem erklärten Ziel, die Alpenrepublik von der EU zu distanzieren.
Die Maske der europäischen Selbstgefälligkeit fällt
Was auf den ersten Blick wie ein diplomatischer Affront wirkt, entpuppt sich bei näherer Betrachtung als schonungsloser Realitätscheck für einen Kontinent, der sich allzu lange in geopolitischen Illusionen gewiegt hat. Die hysterische Reaktion europäischer Politiker und Medien offenbart weniger über amerikanische Absichten als vielmehr über die tiefe Verunsicherung, die in der Brüsseler Blase herrscht.
Europa muss sich einer unbequemen Wahrheit stellen: Der alte Kontinent ist längst nicht mehr das Zentrum der Weltpolitik, als das er sich so gerne inszeniert. Im globalen Kräftemessen zwischen den USA, China und Russland droht die EU zum bloßen Spielball degradiert zu werden – vom Subjekt zum Objekt der Geopolitik. Diese bittere Erkenntnis trifft die selbstverliebten Eliten in Brüssel offenbar härter als jede Sanktion.
Historische Amnesie in europäischen Hauptstädten
Besonders bezeichnend ist die eurozentrische Empörung über angebliche amerikanische Einmischung. Als hätten die USA erst gestern entdeckt, wie man Soft Power buchstabiert! Von Guatemala über Angola bis in den Irak – die amerikanische Einflussnahme war selten zimperlich, und die europäischen Verbündeten haben dies jahrzehntelang stillschweigend geduldet oder sogar aktiv unterstützt. Doch sobald Washington den kritischen Blick auf Europa selbst richtet, ist das Geschrei groß.
„Als souveräner Staat entscheidet Österreich selbst über seine Politik – getragen einzig vom Willen der Österreicherinnen und Österreicher."
So ließ sich Bundeskanzler Christian Stocker vernehmen. Ein bemerkenswerter Satz, der allerdings einen faden Beigeschmack hinterlässt. Denn als die FPÖ im Jahr 2000 an die Regierung kam, entsandte die EU die sogenannten „drei Weisen" zur Überprüfung der innenpolitischen Lage – Sanktionen gegen Österreich inklusive. Damals war von Souveränität und Selbstbestimmung wenig die Rede. Es gilt offenbar auch hier: Nur die ideologisch genehme Einmischung ist eine gute Einmischung.
Der rechte Zeitgeist als eigentlicher Angstgegner
Die wahre Ursache der europäischen Nervosität liegt tiefer. Bei den jüngsten EU- und Nationalratswahlen triumphierte die FPÖ, der historische Griff nach dem Kanzleramt scheiterte erst im letzten Moment. Die aktuelle Koalition aus ÖVP, SPÖ und NEOS bricht derweil wöchentlich neue Negativrekorde in den Umfragen, während die FPÖ im Höhenflug ist.
Europa fürchtet den erstarkenden konservativen Zeitgeist – und erlebt zugleich, wie dieser aus den USA zusätzlichen Rückenwind erhält. Die Trump-Administration hält den Europäern seit Monaten den Spiegel vor. Doch statt sich mit dem eigenen Spiegelbild auseinanderzusetzen, wird lieber der Spiegel angeklagt. Jeder Realitätsabgleich schmerzt – besonders dort, wo geopolitische Illusionen so lange das Denken beherrschten.
Ein überfälliges Erwachen
Vielleicht ist es an der Zeit, dass Europa seine Selbstgefälligkeit ablegt und die veränderten globalen Realitäten anerkennt. Die USA unter Trump bewerten geostrategische Beziehungen neu und unterscheiden dabei durchaus, mit welchen Staaten und politischen Kräften sie künftig intensiver kooperieren wollen. Das mag manchem in Brüssel nicht gefallen – aber es ist das gute Recht einer souveränen Supermacht, ihre Interessen zu definieren. Genau jenes Recht, das Europa für sich selbst so vehement einfordert.
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