
Trump in Davos: Grönland als „Stück Eis" für den Weltfrieden und eine schonungslose Abrechnung mit Europas Energiepolitik

Der amerikanische Präsident Donald Trump hat beim Weltwirtschaftsforum in Davos eine Rede gehalten, die es in sich hatte. Mit der ihm eigenen Direktheit rechnete er mit der europäischen Wirtschafts- und Energiepolitik ab, pries die Stärke der US-Wirtschaft und erneuerte seine Forderung nach einem Erwerb Grönlands. Ein Auftritt, der einmal mehr zeigte: Amerika denkt zuerst an Amerika – und das ist auch gut so.
Die US-Wirtschaft als leuchtendes Vorbild
Trump präsentierte sich in Davos als Architekt eines wirtschaftlichen Aufschwungs, der die Erwartungen übertroffen habe. Die Inflation sei zurückgegangen, Investitionen in Höhe von 18 Billionen US-Dollar seien zugesagt worden, und 1,2 Millionen Menschen weniger als noch zu Beginn seiner Amtszeit seien auf staatliche Lebensmittelmarken angewiesen. Das Haushaltsdefizit habe sich um beachtliche 27 Prozent verringert.
Während Ökonomen wie Fed-Präsident Jerome Powell vor inflationären Auswirkungen der Zollpolitik warnen, zeigt sich Trump unbeeindruckt. Die USA seien der ökonomische Motor der Welt, betonte er selbstbewusst. Wenn es Amerika gut gehe, profitiere davon auch der Rest der Welt.
Europas „Green New Scam" – eine vernichtende Kritik
Besonders hart ging Trump mit der europäischen Energiepolitik ins Gericht. Europa sei „nicht mehr wiederzuerkennen", man habe dort auf die absurde Idee gesetzt, Wachstum durch ausufernde Staatsausgaben generieren zu können. Der sogenannte „Green New Deal" sei in Wahrheit ein „Green New Scam" – ein grüner Betrug, der jede Chance auf Wohlstand und einen intakten Lebensstandard untergrabe.
„Man macht Geld durch Energie und verliert keines."
Diese Worte Trumps treffen den Kern des Problems. Während Europa vor der eigenen Nordseeküste auf Energiequellen sitze, die aus ideologischen Gründen nicht erschlossen würden, hätten sich die Energiekosten auf dem alten Kontinent mehr als verdoppelt. Die Windenergie erweise sich als reines Verlustgeschäft. Selbst China, so Trump, habe begriffen, wohin dieser Weg führe – man verkaufe dort zwar Bauteile für erneuerbare Energieanlagen nach Europa, setze selbst aber auf einen pragmatischen Energiemix.
Deutschland als mahnendes Beispiel
Auch wenn Trump Deutschland nicht namentlich erwähnte, dürfte jedem Zuhörer klar gewesen sein, welches Land er besonders im Blick hatte. Die deutsche Energiewende, einst als Vorzeigeprojekt gefeiert, hat sich längst als wirtschaftliches Desaster entpuppt. Explodierende Strompreise, deindustrialisierung und eine zunehmende Abhängigkeit von ausländischen Energielieferanten sind die bitteren Früchte einer Politik, die Ideologie über wirtschaftliche Vernunft gestellt hat.
Grönland: Mehr als nur ein „Stück Eis"
Mit besonderer Spannung wurden Trumps Äußerungen zu Grönland erwartet. Der US-Präsident erneuerte seine Forderung nach einem Kauf der arktischen Insel und begründete dies mit sicherheitspolitischen Erwägungen. Es sei ein Fehler gewesen, Grönland nach dem Zweiten Weltkrieg an Dänemark zurückzugeben, erklärte Trump. Damals sei das skandinavische Land innerhalb weniger Stunden an die Nazis gefallen, während die USA sofort reagiert und die Insel gesichert hätten.
Die strategische Bedeutung Grönlands ist tatsächlich kaum zu überschätzen. Die Insel liegt geografisch in Nordamerika, zwischen den USA, Russland und China. Unter dem Eis werden bedeutende Vorkommen an Seltenen Erden vermutet. Trump kündigte an, dort ein Raketenabwehrsystem errichten zu wollen, das auch Kanada schützen solle.
„Nur ein Stück Eis, um den Weltfrieden beschützen zu können – das ist ein kleiner Preis."
NATO-Kritik und die Frage der fairen Lastenverteilung
Trump nutzte die Bühne in Davos auch, um erneut auf die ungleiche Lastenverteilung innerhalb der NATO hinzuweisen. Die USA hätten das Bündnis „praktisch im Alleingang" finanziert, mehr als 60 Prozent der kumulierten Ausgaben würden von amerikanischen Steuerzahlern getragen. Er selbst habe so viel für die NATO getan wie kaum ein anderer – doch die europäischen Partner würden dies nicht wertschätzen.
Diese Kritik ist berechtigt. Jahrzehntelang haben sich europäische Staaten, allen voran Deutschland, unter dem amerikanischen Schutzschirm bequem eingerichtet, während sie ihre eigenen Verteidigungsausgaben vernachlässigten. Dass Trump nun eine gerechtere Verteilung der Lasten einfordert, ist nur konsequent.
Staatsverschuldung und der Weg aus der Krise
Auf die Frage nach der hohen US-Staatsverschuldung antwortete Trump pragmatisch: Das Problem müsse auf mehreren Ebenen angegangen werden, Ausgabenkürzungen seien ein Teil davon. Am wichtigsten sei jedoch Wachstum. Nur eine prosperierende Wirtschaft könne die Schulden zurückzahlen.
Ein Ansatz, von dem sich auch die deutsche Politik eine Scheibe abschneiden könnte. Statt immer neue Schulden aufzunehmen und Sondervermögen zu schaffen, die künftige Generationen belasten, wäre eine wachstumsorientierte Politik der bessere Weg. Doch davon ist in Berlin leider wenig zu spüren.
Fazit: Amerika zeigt, wie es geht
Trumps Auftritt in Davos war eine Demonstration amerikanischer Stärke und Selbstbewusstseins. Während Europa in ideologischen Grabenkämpfen versinkt und seine wirtschaftliche Basis durch eine verfehlte Energiepolitik zerstört, setzen die USA auf Pragmatismus und nationale Interessen. Das mag manchem nicht gefallen – aber es funktioniert.
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