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29.08.2025
11:03 Uhr

Trump könnte Friedensnobelpreis erhalten – aber nur wenn er Washingtons Mitschuld am Gaza-Desaster beendet

Die Ambitionen des US-Präsidenten auf den Friedensnobelpreis stehen auf dem Spiel. Während Donald Trump sich in der Ukraine-Krise als Friedensstifter inszenieren möchte, ignoriert er weiterhin die amerikanische Mitverantwortung für das Grauen in Gaza. Renommierte Experten wie Jeffrey D. Sachs und Sybil Fares werfen der US-Regierung vor, durch ihre bedingungslose Unterstützung Israels einen Völkermord zu ermöglichen – eine Anschuldigung, die selbst israelische Menschenrechtsorganisationen mittlerweile erheben.

Wenn selbst Israels eigene Menschenrechtler von "unserem Völkermord" sprechen

Die Situation habe eine derart dramatische Dimension erreicht, dass sogar die angesehene israelische Menschenrechtsorganisation B'Tselem in einem erschütternden Bericht von "Unserem Völkermord" spreche. Diese schonungslose Selbstkritik aus den eigenen Reihen zeige, wie weit sich die israelische Politik von humanitären Grundsätzen entfernt habe. Noch brisanter sei das Eingeständnis des ehemaligen US-Botschafters in Israel, Jack Lew, der in Foreign Affairs offen zugebe, dass extremistische Kräfte in Netanjahus Regierung gezielt darauf abzielten, die palästinensische Bevölkerung auszuhungern.

Lew versuche zwar, die Biden-Administration für ihre angeblichen Bemühungen zu loben, eine Massenhungersnot zu verhindern. Doch zwischen den Zeilen offenbare sich die ganze Perfidie: Washington habe lediglich darauf gedrängt, dass Israel eine "minimale Lebensmitteleinfuhr" zulasse – während gleichzeitig Milliarden an Militärhilfe fließen würden. Diese Doppelmoral entlarve die wahre Rolle der USA als Komplize bei Verbrechen gegen die Menschlichkeit.

Die Vision vom Groß-Israel: Wenn biblischer Fanatismus auf moderne Geopolitik trifft

Hinter dem aktuellen Vorgehen stehe die jahrzehntealte Likud-Vision eines Groß-Israel, das sich vom Mittelmeer bis zum Jordan erstrecke. Finanzminister Bezalel Smotrich habe kürzlich geschworen, "die Idee eines palästinensischen Staates endgültig zu begraben". Diese Annexionspläne würden nicht nur jede Friedensperspektive zunichtemachen, sondern auch Israel selbst in eine gefährliche internationale Isolation treiben.

"Kein Tropfen Wasser, kein Tropfen Milch und kein Tropfen Treibstoff von Israel nach Gaza" – diese Haltung präge nach wie vor die Politik des israelischen Kabinetts, wie selbst pro-israelische Diplomaten einräumen müssten.

Besonders beunruhigend sei die Wiederbelebung eines archaischen biblischen Fanatismus, der sich auf das Buch Josua berufe und Völkermord als göttlich legitimiert betrachte. Diese gefährliche Vermischung von Religion und Politik erinnere an die selbstzerstörerischen Aufstände gegen das Römische Reich, die bereits einmal zur Katastrophe für das jüdische Volk geführt hätten.

Der Stimmungswandel in der westlichen Welt: Israel verliert seine wichtigsten Verbündeten

Die internationale Gemeinschaft wende sich zunehmend von Israel ab. Frankreich, Großbritannien, Australien und Kanada hätten angekündigt, den Staat Palästina bei der kommenden UN-Generalversammlung offiziell anzuerkennen. Diese dramatische Kehrtwende traditioneller Verbündeter zeige, dass Israels brutales Vorgehen selbst bei seinen treuesten Unterstützern nicht mehr toleriert werde.

Noch bedeutsamer sei der Stimmungsumschwung in der amerikanischen Bevölkerung. Laut einer aktuellen Reuters-Umfrage würden mittlerweile 58 Prozent der Amerikaner die UN-Anerkennung Palästinas befürworten – nur noch 32 Prozent seien dagegen. Diese Zahlen müssten auch die politische Elite in Washington alarmieren, die ihre bedingungslose Israel-Unterstützung zunehmend gegen den Willen der eigenen Bevölkerung durchsetze.

Trumps historische Chance: Frieden durch Realismus statt ideologische Verblendung

Trump habe in der Ukraine-Krise bereits bewiesen, dass er bereit sei, unbequeme Wahrheiten auszusprechen: Die NATO könne nicht endlos expandieren, ohne Russlands Sicherheitsinteressen zu gefährden. Genau diese Art von Realismus brauche es jetzt auch im Nahen Osten. Israel müsse gezwungen werden, die Realität anzuerkennen: Eine dauerhafte Herrschaft über das palästinensische Volk sei weder moralisch noch politisch haltbar.

Die Lösung liege auf der Hand: Eine sofortige Abstimmung im UN-Sicherheitsrat über die Vollmitgliedschaft Palästinas könnte Israels Expansionsfantasien ein Ende setzen. Nur die USA blockierten mit ihrem Veto-Recht diese längst überfällige Entscheidung. Alle anderen Sicherheitsratsmitglieder hätten ihre Unterstützung bereits signalisiert.

Die Zwei-Staaten-Lösung als einziger Ausweg aus der Spirale der Gewalt

Seit Jahrzehnten unterstütze die gesamte arabische und islamische Welt eine Zwei-Staaten-Lösung innerhalb der Grenzen vom 4. Juni 1967. Diese Lösung stehe in vollem Einklang mit dem Völkerrecht und biete beiden Seiten Sicherheit und Perspektive. Doch solange Washington seine schützende Hand über Israels völkerrechtswidrige Politik halte, werde dieser Teufelskreis aus Gewalt und Gegengewalt weitergehen.

Trump stehe vor einer historischen Entscheidung: Er könne als der Präsident in die Geschichte eingehen, der nicht nur den Ukraine-Konflikt beendete, sondern auch den gordischen Knoten im Nahen Osten durchschlug. Der Friedensnobelpreis wäre dann mehr als verdient – aber nur, wenn er den Mut aufbringe, Washingtons fatale Komplizenschaft zu beenden und Israel zur Vernunft zu zwingen. Die Zeit dränge, denn mit jedem Tag, den der Völkermord andauere, werde nicht nur das palästinensische Volk vernichtet, sondern auch Israels eigene Zukunft als Teil der Völkergemeinschaft.

Die bittere Ironie der Geschichte: Ausgerechnet die Nachkommen der Holocaust-Überlebenden riskierten nun, selbst zu Tätern zu werden. Diese tragische Entwicklung zeige, wie Traumata und Gewalt über Generationen weitergegeben werden könnten – es sei denn, mutige Führungspersönlichkeiten hätten den Mut, diesen Kreislauf zu durchbrechen. Trump habe jetzt diese Chance. Die Frage sei nur, ob er sie nutzen werde.

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