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Kettner Edelmetalle
18.02.2026
21:27 Uhr

Trumps Würgegriff um Kuba: Wie Washington eine ganze Nation in die Knie zwingen will

Was sich derzeit zwischen Washington und Havanna abspielt, ist keine gewöhnliche diplomatische Auseinandersetzung. Es ist ein wirtschaftlicher Vernichtungsfeldzug, den die US-Regierung unter Donald Trump mit einer Offenheit betreibt, die selbst hartgesottene Beobachter der amerikanischen Außenpolitik erschaudern lässt. Der Präsident brüstete sich am Montagabend an Bord der Air Force One vor Reportern mit den Auswirkungen seines verschärften Embargos gegen den karibischen Inselstaat – und seine Worte ließen an Deutlichkeit nichts zu wünschen übrig.

„Ein gescheiterter Staat" – Trumps zynisches Kalkül

„Kuba ist derzeit ein gescheiterter Staat, und sie haben nicht einmal Kerosin für Flugzeuge, um zu starten, sodass ihre Startbahnen verstopft sind", so Trump wörtlich. Man muss sich diese Aussage auf der Zunge zergehen lassen: Der mächtigste Mann der Welt prahlt damit, dass ein elf Millionen Einwohner zählendes Land nicht einmal mehr seine Flugzeuge betanken kann. Das verschärfte Embargo umfasse die Unterbrechung venezolanischer Öllieferungen sowie massiven Druck auf Mexiko, seine Ölexporte nach Kuba einzustellen. Die Folge sei eine erhebliche Kraftstoffknappheit, die das öffentliche Leben auf der Insel nahezu zum Erliegen bringe.

Schulen würden geschlossen, Transportmittel seien kaum noch verfügbar, Strom gebe es nur noch wenige Stunden am Tag. Die galoppierende Inflation treibe den Hunger voran. Beobachter vor Ort bezeichnen die Lage als „Gaza ohne Bomben" – ein Vergleich, der die Dramatik der Situation schonungslos offenlegt.

Rubios doppeltes Spiel hinter den Kulissen

Besonders brisant sind die Berichte über die Rolle von US-Außenminister Marco Rubio. Trump behauptete zwar, seine Regierung befinde sich in Gesprächen mit Havanna – „Marco Rubio spricht gerade mit Kuba", sagte er. Doch nach Informationen des Investigativportals Drop Site News soll Rubio diese Gespräche in Wahrheit aktiv blockieren, während er dem Präsidenten vorgaukle, sie fänden statt. Das Kalkül dahinter sei perfide: In einigen Monaten wolle Rubio erklären, die Diplomatie mit der kubanischen Regierung sei gescheitert, um dann auf einen offenen Regimewechsel zu drängen. Sollte dies zutreffen, wäre es ein bemerkenswertes Beispiel dafür, wie selbst innerhalb einer Regierung mit gezinkten Karten gespielt wird.

Welche Forderungen stellt Washington überhaupt?

Das Erstaunliche an der ganzen Angelegenheit: Niemand weiß genau, was die USA eigentlich von Kuba verlangen. Trump hat seine konkreten Forderungen an Havanna bislang nicht benannt. Er erklärte lediglich, das Embargo werde so lange bestehen bleiben, bis eine Einigung erzielt sei. „In der Zwischenzeit gibt es ein Embargo. Es gibt kein Öl, es gibt kein Geld, es gibt gar nichts", so der Präsident. Eine Verhandlungsposition, die keine konkreten Bedingungen formuliert, aber maximalen Druck ausübt – das erinnert weniger an Diplomatie als an mittelalterliche Belagerungstaktik.

Kubas trotzige Antwort

Die kubanische Regierung reagierte mit bemerkenswerter Schärfe. Der stellvertretende Außenminister Carlos F. de Cossio wies auf den offensichtlichen Widerspruch in der amerikanischen Argumentation hin: Während US-Beamte und Diplomaten gewöhnlich behaupteten, die Sanktionen seien nicht für die Schwierigkeiten in Kuba verantwortlich, gestehe der Präsident selbst ein, dass genau dies der Fall sei. „Es scheint, als würden sie ihrem Präsidenten nicht zuhören", schrieb de Cossio auf der Plattform X – eine diplomatische Ohrfeige, die sitzt.

Auf die Frage, ob er eine militärische Operation gegen Kuba in Betracht ziehe – ähnlich dem Vorgehen gegen Venezuela, das zur Entführung von Präsident Maduro durch die USA geführt habe –, antwortete Trump mit jener kalkulierten Ambiguität, die sein Markenzeichen ist: „Es wäre keine sehr schwierige Operation, wie Sie sich vorstellen können, aber ich glaube nicht, dass das notwendig sein wird." Eine Drohung, verpackt als beiläufige Bemerkung.

Sechs Jahrzehnte Wirtschaftskrieg – und kein Ende in Sicht

Man muss sich vergegenwärtigen, dass die US-Sanktionen gegen Kuba bereits seit dem Sturz des Diktators Fulgencio Batista im Jahr 1958 bestehen. Über sechs Jahrzehnte wirtschaftlicher Strangulierung – und das gegen ein Land, dessen Widerstandsbewegung ursprünglich die Wiederherstellung demokratischer Grundrechte und einer Landreform zum Ziel hatte. Die Kubakrise von 1962, als die Welt am Rande eines Atomkriegs stand, wurde seinerzeit von Politikern beigelegt, die trotz aller ideologischen Gegensätze noch ein Mindestmaß an Verantwortungsbewusstsein besaßen.

Was wir heute erleben, ist etwas fundamental anderes. Es ist die offene Instrumentalisierung menschlichen Leids als politisches Druckmittel. Und es wirft eine unbequeme Frage auf, die auch für Europa und Deutschland von Bedeutung ist: Wenn die Vereinigten Staaten bereit sind, ein ganzes Volk auszuhungern, um geopolitische Ziele durchzusetzen – wie verlässlich ist dann ein solcher Partner?

Was bedeutet das für die globale Ordnung?

Für Deutschland und Europa sollte das Vorgehen der USA gegen Kuba ein Weckruf sein. Die Bereitschaft Washingtons, Wirtschaftssanktionen als Waffe einzusetzen – und dies auch noch offen zuzugeben –, zeigt, dass in der neuen Weltordnung unter Trump wirtschaftliche Abhängigkeiten jederzeit als Hebel missbraucht werden können. Wer sich erinnert, wie Trump bereits massive Zölle von 20 Prozent auf EU-Importe verhängt hat, der ahnt, dass die Methoden, die heute gegen Kuba angewandt werden, morgen in abgewandelter Form auch gegen andere Staaten zum Einsatz kommen könnten.

In Zeiten solch geopolitischer Unsicherheit und der zunehmenden Bereitschaft großer Mächte, wirtschaftliche Mittel als Waffe einzusetzen, erweist sich einmal mehr der Besitz physischer Edelmetalle als kluger Baustein einer vorausschauenden Vermögenssicherung. Gold und Silber kennen keine Sanktionen, keine Embargos und keine politischen Launen – sie sind seit Jahrtausenden der ultimative Wertspeicher in unsicheren Zeiten und eine sinnvolle Ergänzung für jedes breit gestreute Anlageportfolio.

Hinweis: Dieser Artikel stellt keine Anlageberatung dar. Jede Anlageentscheidung sollte auf Basis eigener, sorgfältiger Recherche getroffen werden. Für Ihre individuellen Investitionsentscheidungen tragen Sie die alleinige Verantwortung.

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