Kostenlose Beratung
+49 7930-2699
200.000
Kunden
Sicherer
Versand
Kettner Edelmetalle
19.02.2026
21:05 Uhr

Trumps Zehn-Tage-Ultimatum: Steht der Nahe Osten vor einem neuen Krieg?

Die Welt hält den Atem an. Was sich derzeit im Nahen Osten zusammenbraut, erinnert in erschreckender Weise an die Vorzeichen des Irakkriegs von 2003. US-Präsident Donald Trump hat bei der Eröffnungssitzung seines sogenannten „Board of Peace" in Washington Bemerkungen fallen lassen, die alles andere als friedlich klingen – und die Märkte reagieren bereits nervös.

Zwischen „guten Gesprächen" und offener Kriegsdrohung

Typisch Trump: In ein und derselben Ansprache bezeichnete der Präsident die laufenden Verhandlungen mit dem Iran als „gute Gespräche", nur um im nächsten Atemzug eine massive Eskalation anzudeuten. Man müsse möglicherweise „einen Schritt weitergehen", so Trump wörtlich. Dann setzte er einen Zeitrahmen, der es in sich hat: Innerhalb der nächsten zehn Tage werde man erfahren, wie es weitergeht. Eine Formulierung, die in diplomatischen Kreisen als kaum verhülltes Ultimatum gedeutet wird.

Was genau dieser „nächste Schritt" bedeuten könnte, darüber lässt sich angesichts der militärischen Realität vor Ort kaum spekulieren – es liegt auf der Hand. Die Vereinigten Staaten haben eine Armada zusammengezogen, die ihresgleichen sucht: Zwei Flugzeugträger, darunter die USS Gerald R. Ford, ein Dutzend Kriegsschiffe, Hunderte Kampfjets und modernste Luftabwehrsysteme. Über 150 militärische Frachtflüge hätten allein in diesem Monat Waffen in die Region gebracht, und der Strom an Nachschub reiße nicht ab.

Die IAEA zwischen allen Stühlen

Rafael Mariano Grossi, Generaldirektor der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA), warnte eindringlich, dass das Zeitfenster für eine diplomatische Lösung sich rapide schließe. „Es gibt nicht mehr viel Zeit, aber wir arbeiten an etwas Konkretem", erklärte Grossi mit Blick auf Gespräche mit iranischen Diplomaten in Genf. Die IAEA habe mehrere Lösungsvorschläge unterbreitet.

Doch hier offenbart sich eine bittere Ironie, die man kaum übersehen kann: Seit mehr als acht Monaten konnten IAEA-Inspektoren den Zustand der iranischen Uranvorräte nicht mehr überprüfen. Der Grund? Ausgerechnet die überraschenden israelischen und amerikanischen Angriffe vom Juni auf die Atomanlagen in Fordow, Natanz und Isfahan haben jede Inspektion unmöglich gemacht. Dieselbe US-Regierung, die damals behauptete, das iranische Atomprogramm sei „ausgelöscht" worden, drängt nun auf Verifikation dessen, was sie selbst zerstört zu haben vorgibt. Man fragt sich unwillkürlich: Was denn nun?

Tiefes Misstrauen auf iranischer Seite

Dass Teheran der IAEA und insbesondere Grossi persönlich zutiefst misstraut, überrascht kaum. Iranische Offizielle beschuldigten das IAEA-Team nach den Angriffen im Juni, sensible Daten über iranische Anlagen an Israel weitergegeben zu haben. Ob diese Vorwürfe zutreffen oder nicht – sie vergiften jede Verhandlungsatmosphäre nachhaltig. Grossi selbst scheint wenig optimistisch: „Es kann keinen Deal geben, wenn die IAEA nicht in der Lage ist zu verifizieren", räumte er ein. Er versuche, eine Lösung zu finden, indem er die roten Linien beider Seiten berücksichtige. „Es ist nicht unmöglich", fügte er hinzu – eine Formulierung, die mehr nach Verzweiflung klingt als nach Zuversicht.

Ölpreis steigt – die Märkte wittern Unheil

Die Finanzmärkte haben längst ihre eigenen Schlüsse gezogen. Der Ölpreis kletterte am Donnerstag deutlich nach oben, West Texas Intermediate notierte über 66 Dollar pro Barrel. Energieaktien zogen mit. Für den deutschen Verbraucher, der ohnehin unter explodierenden Energiekosten ächzt, wäre ein militärischer Konflikt mit dem Iran eine Katastrophe. Schon jetzt belasten die hohen Energiepreise die deutsche Wirtschaft massiv – ein Krieg im Persischen Golf könnte die Lage dramatisch verschärfen.

Regionale Analysten wie Levent Kemal lassen keinen Zweifel daran, wohin die Reise geht: Der militärische Aufmarsch gehe weit über Kanonenbootdiplomatie hinaus. Es handele sich eindeutig um eine Vorbereitung auf einen Krieg, der darauf abziele, das iranische Regime aus der regionalen Machtbalance zu entfernen. Berichte von CNN und CBS deuten darauf hin, dass das US-Militär bereits an diesem Wochenende bereit sein könnte, Angriffe zu starten – auch wenn Trump angeblich noch keine endgültige Entscheidung getroffen habe.

Was bedeutet das für Deutschland und Europa?

Während sich die Große Koalition unter Friedrich Merz in Berlin mit ihrem 500-Milliarden-Sondervermögen beschäftigt und die Schuldenberge weiter in die Höhe treibt, braut sich am Persischen Golf ein Sturm zusammen, der auch Europa mit voller Wucht treffen könnte. Ein Krieg gegen den Iran würde nicht nur die Ölpreise in astronomische Höhen treiben, sondern auch neue Flüchtlingsströme auslösen – eine Perspektive, die angesichts der bereits jetzt überforderten deutschen Migrationspolitik erschreckend ist.

Vor dem Irakkrieg hatte man den Bürgern ebenfalls versichert, es gehe um Massenvernichtungswaffen und die Sicherheit des Westens. Das Ergebnis war ein Desaster, das den gesamten Nahen Osten destabilisierte und dessen Folgen Europa bis heute zu spüren bekommt. Die Parallelen sind frappierend – und beunruhigend.

In Zeiten geopolitischer Unsicherheit dieser Größenordnung zeigt sich einmal mehr, warum physische Edelmetalle wie Gold und Silber als Krisenwährung unverzichtbar sind. Wenn Bomben fallen und Ölpreise explodieren, wenn Währungen unter Druck geraten und Aktienmärkte einbrechen, dann bewährt sich das, was seit Jahrtausenden seinen Wert behalten hat. Wer sein Vermögen schützen will, sollte gerade jetzt über eine Beimischung physischer Edelmetalle in sein Portfolio nachdenken.

Hinweis: Dieser Artikel stellt keine Anlageberatung dar. Jede Anlageentscheidung sollte auf Basis eigener, sorgfältiger Recherche getroffen werden. Wir übernehmen keine Haftung für finanzielle Entscheidungen, die auf Grundlage dieses Artikels getroffen werden. Konsultieren Sie im Zweifel einen qualifizierten Finanzberater.

Wissenswertes zum Thema

Erhalten Sie kostenlose Tipps um Ihr Vermögen zu schützen und als erster von neuen Produkten zu erfahren

Sie möchten regelmäßig über Produktneuheiten, spannende Finanznachrichten und exklusive Sonderangebote informiert werden? Dann melden Sie sich hier für den kostenfreien Kettner Edelmetalle Newsletter an.

Durch Eingabe Ihrer E-Mail-Adresse und Anklicken des Buttons „Abschicken“ geben Sie die folgende Einwilligungserklärung ab: „Ich bin damit einverstanden, per E-Mail über Produktneuheiten, spannende Finanznachrichten und exklusive Sonderangebote informiert zu werden und willige daher in die Verarbeitung meiner E-Mail-Adresse zum Zwecke der Zusendung des Newsletters ein. Diese Einwilligung kann ich jederzeit und ohne Angabe von Gründen mit Wirkung für die Zukunft widerrufen. Die Rechtmäßigkeit der bis zum Widerruf erfolgten Verarbeitung bleibt im Falle des Widerrufs unberührt.“

Willst du Teil unserer Erfolgsstory sein?

Werde jetzt Teil vom #TeamGold

Offene Stellen