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Kettner Edelmetalle
24.06.2026
16:09 Uhr

Verbrenner-Ausverkauf nach Brüsseler Drehbuch: Wie Subventionen den Markt verzerren und China zur Lachenden macht

Verbrenner-Ausverkauf nach Brüsseler Drehbuch: Wie Subventionen den Markt verzerren und China zur Lachenden macht

Die Zahlen klingen auf den ersten Blick wie ein Triumph der grünen Verkehrswende: Im Mai seien in der Europäischen Union laut dem Branchenverband Acea satte 203.417 vollelektrische Personenwagen neu zugelassen worden – ein sagenhaftes Plus von rund 43 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat. Der Gesamtmarkt legte derweil nur um magere 3,2 Prozent auf 955.013 Fahrzeuge zu. Wer genauer hinschaut, erkennt jedoch hinter dem statistischen Feuerwerk ein bekanntes Muster: planwirtschaftliche Lenkung made in Brüssel.

Wenn der Staat den Markt vor sich hertreibt

Der Marktanteil reiner Batterieautos sei in den ersten fünf Monaten des Jahres von 15,3 auf 20 Prozent geklettert. Klingt nach Fortschritt – ist aber das Resultat eines politischen Vernichtungsfeldzugs gegen den Verbrennungsmotor. Die Neuzulassungen von Benzinern fielen um rund ein Fünftel auf 210.383 Fahrzeuge, Diesel-Pkw rutschten gar auf nur noch 69.482 Stück ab. Doch sinkt hier wirklich die Nachfrage? Oder wird dem Bürger durch Verbote, das geplante Verbrenner-Aus 2035 und ein immer dünner werdendes Angebot schlicht keine Wahl mehr gelassen?

Ein Leser brachte es in der Kommentarspalte treffend auf den Punkt: Diese Zahlen basierten auf marktverzerrenden Subventionsmodellen für, wie er es nannte, "Elektroschrott", während das Angebot an reinen Verbrennern für Privatleute durch politische Gängelung künstlich verknappt werde. Ein anderer berichtete, sein Händler habe gleich fünfzehn angemeldete E-Fahrzeuge auf Lager – die allesamt auf Käufer warteten. So sieht sie aus, die heißersehnte Verkehrswende: Höfe voller Stromer, die niemand haben will.

Deutschland tritt auf der Stelle

Besonders bezeichnend ist der Blick auf das einstige Autoland Deutschland. Während Frankreich um 3,7 Prozent und Italien sogar um 7,6 Prozent zulegten, dümpelte der deutsche Absatz mit einem mickrigen Plus von 0,1 Prozent vor sich hin. Die Heimat von Daimler, BMW und Volkswagen – jahrzehntelang Synonym für Ingenieurskunst und Wohlstand – verharrt in Stagnation. Ein trauriges Sinnbild für eine Industriepolitik, die ihre eigenen Stärken systematisch demontiert.

Wer eine über hundert Jahre gewachsene Schlüsselindustrie per Verordnung an die Wand fährt, darf sich über schwindelnde Werksbänder und abwandernde Arbeitsplätze nicht wundern.

Der Lacherfolg sitzt in Peking

Und während Brüssel den deutschen Mittelstand und die heimischen Hersteller mit immer neuen Auflagen drangsaliert, reibt sich ein anderer die Hände: China. Die Marktanteile chinesischer Anbieter wie BYD, Chery und Leapmotor schießen in die Höhe. Der Anteil von BYD habe sich gegenüber dem Vorjahr sogar mehr als verdoppelt. Volkswagen blieb mit 254.011 Fahrzeugen zwar Marktführer, musste aber selbst einen Absatzrückgang von 3,6 Prozent hinnehmen. Auch Stellantis und Renault verloren. Lediglich BMW (plus 3,7 Prozent) und Mercedes-Benz (plus 0,7 Prozent) hielten sich tapfer.

Man muss kein Hellseher sein, um die Ironie zu erkennen: Eine EU-Politik, die im Namen des Klimas den Verbrenner verbietet, treibt die Verbraucher geradewegs in die Arme einer staatlich subventionierten chinesischen Industrie. Die deutsche Wertschöpfung wandert ab, die Abhängigkeit von Peking wächst – und das alles im Gewand vermeintlicher Fortschrittlichkeit.

Was bleibt dem mündigen Bürger?

Die Wahrheit ist unbequem: Was hier als Marktentwicklung verkauft wird, ist in Wahrheit ein politisch erzwungener Strukturbruch. Der freie Wille des Konsumenten wird durch Subventionen, Verbote und ideologische Vorgaben ersetzt. Wer noch an robuste, bezahlbare Technik glaubt, wird zum Auslaufmodell erklärt – während staatlich gepäppelte Stromer wie Blei in den Verkaufsräumen liegen.

In Zeiten, in denen ganze Industrien per Federstrich umgekrempelt werden und politische Entscheidungen über Nacht den Wert ganzer Anlageklassen verändern können, gewinnt eines an Bedeutung: greifbare, unabhängige Werte. Physische Edelmetalle wie Gold und Silber unterliegen keinem Subventionsdiktat aus Brüssel und keiner ideologischen Mode. Sie haben über Jahrhunderte bewiesen, dass sie ihren Wert behalten – ganz gleich, welche planwirtschaftlichen Experimente die Politik gerade durchexerziert. Als solide Beimischung in einem breit gestreuten Vermögen bieten sie genau jene Stabilität, die eine von politischen Launen getriebene Wirtschaftswelt vermissen lässt.

Hinweis: Dieser Beitrag gibt die Einschätzung unserer Redaktion wieder und stellt keine Anlageberatung dar. Die genannten Informationen ersetzen keine individuelle Beratung. Jeder Anleger ist für seine Entscheidungen selbst verantwortlich und sollte vor einer Investition eigenständig recherchieren oder fachkundigen Rat einholen.

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