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23.01.2026
13:31 Uhr

Volkswagen am Abgrund: Wenn grüne Träume zur industriellen Katastrophe werden

Volkswagen am Abgrund: Wenn grüne Träume zur industriellen Katastrophe werden

Was einst als stolzes Aushängeschild deutscher Ingenieurskunst galt, verkommt zusehends zum Mahnmal einer verfehlten Industriepolitik. Der Volkswagen-Konzern, einst Synonym für automobile Exzellenz, sieht sich gezwungen, sein einstiges Vorzeige-Elektrowerk in Zwickau radikal umzubauen. Die bittere Wahrheit hinter den beschönigenden Pressemitteilungen: Bis zu 7.500 Arbeitsplätze könnten dem ideologisch getriebenen E-Auto-Wahnsinn zum Opfer fallen.

Vom Produktionsstandort zur Schrottzerlegung

Die Ironie der Geschichte könnte kaum größer sein. Ab 2030 plant Volkswagen, am Standort Zwickau jährlich rund 15.000 Fahrzeuge zu zerlegen – nicht etwa zu bauen. Was der Konzern euphemistisch als „Kreislaufwirtschaft" bezeichnet, entpuppt sich bei näherer Betrachtung als Eingeständnis eines monumentalen Scheiterns. Bereits im laufenden Jahr sollen die ersten 500 Fahrzeuge demontiert werden. Man fragt sich unwillkürlich: Werden hier etwa jene Elektrofahrzeuge recycelt, die niemand kaufen wollte?

Andreas Walingen, im Konzern für die sogenannte Kreislaufwirtschaft zuständig, preist das Vorhaben als Weg zur Unabhängigkeit vom weltweiten Rohstoffhandel. Volkswagen werde damit den „CO2-Fußabdruck der Fahrzeuge verringern" und „neue Geschäftsmodelle schaffen". Für diese Umstrukturierung will der Konzern bis zu 90 Millionen Euro investieren und damit rund 1.000 Arbeitsplätze „absichern". Doch was geschieht mit den übrigen 8.500 Beschäftigten? Darüber schweigt sich der Konzern bezeichnenderweise aus.

Das Märchen von der Elektromobilität

Noch vor wenigen Jahren galt Zwickau als das größte Elektrowerk des Konzerns. Seit 2022 rollten dort ausschließlich Stromer vom Band – der ID.3, ID.4, ID.5, der Audi Q4 e-tron sowie der Cupra Born. Allein 2024 wurden 204.000 Elektrofahrzeuge produziert. Doch die Nachfrage blieb weit hinter den hochfliegenden Erwartungen zurück.

Die Zahlen sprechen eine deutliche Sprache: Die Kernmarke Volkswagen lieferte im vergangenen Jahr weltweit lediglich 382.000 vollelektrische Fahrzeuge aus – ein Rückgang von 0,2 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Bereits 2024 waren die Neuzulassungen rückläufig gewesen, mit einem Minus von 2,8 Prozent gegenüber 2023. Der Traum von der elektrischen Zukunft entpuppt sich als wirtschaftlicher Albtraum.

Deutsche Standortnachteile als Sargnagel

Die Gründe für das Debakel sind vielfältig, doch sie alle führen letztlich zu einem Punkt zurück: dem Versagen der deutschen Politik. Hohe Energie- und Arbeitskosten, eine ausufernde Bürokratie, erdrückende Regulierungen und eine Steuer- und Abgabenquote, die ihresgleichen sucht – all dies macht es deutschen Autobauern nahezu unmöglich, wettbewerbsfähige Elektrofahrzeuge zu produzieren.

Währenddessen profitieren chinesische Hersteller wie BYD, SAIC, Nio oder Chery von deutlich günstigeren Rahmenbedingungen. Niedrigere Betriebskosten, umfangreiche staatliche Subventionen und erleichterter Zugang zu kritischen Rohstoffen ermöglichen es ihnen, mit einem deutlich besseren Preis-Leistungs-Verhältnis aufzutreten. Das Ergebnis: Chinesische Hersteller gewinnen weltweit Marktanteile – auch in Deutschland.

Gefangen in der grünen Zwangsjacke

Das Perfide an der Situation: Trotz der übermächtigen Konkurrenz aus Fernost haben deutsche Autobauer keine andere Wahl, als weiterhin auf Elektromobilität zu setzen. Die Klimaziele auf EU-Ebene mit ihren sich schrittweise verschärfenden Flottengrenzwerten zwingen die Hersteller dazu, den E-Auto-Anteil kontinuierlich zu erhöhen. Gleichzeitig muss der Verkauf von Verbrennern – jenem Segment, in dem deutsche Marken über Jahrzehnte hinweg den Ton angegeben haben – nach und nach zurückgefahren werden.

Die finanziellen Auswirkungen dieser erzwungenen Transformation sind verheerend. Im ersten Halbjahr 2025 verzeichnete Europas größter Autobauer einen Einbruch des Nachsteuergewinns um 38 Prozent. Bereits 2024 war der Nettogewinn um nahezu ein Drittel zurückgegangen. Unter dem Strich verdiente Volkswagen mit 12,4 Milliarden Euro rund 30,6 Prozent weniger als im Vorjahr.

Massenentlassungen und Werksschließungen

Die Konsequenzen sind brutal: Bis 2030 plant der Konzern den Abbau von 35.000 Stellen in Deutschland sowie die Schließung von drei Werken. Das Elektrowerk in Dresden wird bereits seine Fahrzeugproduktion einstellen und künftig als „Innovationscampus" genutzt werden – ein beschönigender Begriff für das, was in Wahrheit eine industrielle Kapitulation darstellt.

Was wir hier erleben, ist nichts weniger als die systematische Zerstörung einer deutschen Schlüsselindustrie auf dem Altar einer ideologisch motivierten Klimapolitik. Die Leidtragenden sind nicht die Politiker, die diese Entwicklung vorangetrieben haben, sondern die Arbeiter und ihre Familien, die nun um ihre Existenz bangen müssen.

Ein Lehrstück in politischem Versagen

Die Volkswagen-Krise ist ein Paradebeispiel dafür, was geschieht, wenn Politik Wirtschaft nach ideologischen Vorgaben zu steuern versucht. Statt auf die bewährten Stärken der deutschen Automobilindustrie zu setzen, wurde ein ganzer Industriezweig in eine Technologie gezwungen, für die weder die Infrastruktur noch die Nachfrage vorhanden ist.

Während in China pragmatisch und marktorientiert gehandelt wird, verharrt Deutschland in grünen Träumereien. Das Ergebnis: Arbeitsplätze verschwinden, Werke schließen, und ein einstiger Weltmarktführer kämpft ums Überleben. Die Frage ist nicht mehr, ob sich die deutsche Automobilindustrie erholen wird, sondern ob überhaupt noch etwas zu retten ist.

In Zeiten wirtschaftlicher Unsicherheit und politischer Fehlentscheidungen erweisen sich physische Edelmetalle wie Gold und Silber einmal mehr als verlässlicher Anker der Vermögenssicherung. Während Industrieaktien wie die von Volkswagen dramatisch an Wert verlieren können, bieten Edelmetalle einen bewährten Schutz gegen die Folgen politischer Experimente und wirtschaftlicher Verwerfungen.

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