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21.04.2026
14:46 Uhr

Volkswagen in der Abwärtsspirale: Eine Million Autos weniger – und 50.000 Jobs auf dem Schleudersitz

Volkswagen in der Abwärtsspirale: Eine Million Autos weniger – und 50.000 Jobs auf dem Schleudersitz

Wenn der Vorstandschef des einstigen Vorzeigekonzerns der deutschen Industrie von einer „neuen Normalität" spricht, sollten bei jedem Bürger die Alarmglocken schrillen. Denn was Oliver Blume, Chef der Volkswagen AG, in einem Gespräch mit dem „Manager Magazin" verkündete, ist nichts weniger als das öffentliche Eingeständnis einer historischen Zäsur: Der größte Autobauer Europas zieht sich zurück, schrumpft, kapituliert vor den Realitäten, die eine fehlgeleitete Wirtschafts- und Klimapolitik geschaffen hat.

Eine Million Fahrzeuge weniger – das Ausmaß des Rückzugs

Die Zahlen, die Blume nannte, haben es in sich. In China habe man die Produktionskapazität bereits um eine Million Einheiten reduziert. In Europa, insbesondere bei den Kernmarken Volkswagen und Audi, solle bis 2028 ebenfalls eine Million Fahrzeuge weniger vom Band rollen. Damit schrumpft der Konzern von über zwölf Millionen investierten Kapazitäten auf „nachhaltig neun Millionen Fahrzeuge pro Jahr", wie es Blume formulierte. Früher plante man in Wolfsburg noch mit 14 Millionen Autos jährlich. Diese Zeiten, so scheint es, sind unwiederbringlich vorbei.

Blume verwies auf die sich rapide verändernde Weltlage: US-Zölle unter der neuen Trump-Administration, der erbitterte Preiskampf in China, ein europäischer Markt, der sich zusammengezogen habe wie ein nasses Handtuch in der Sonne. „Die Welt hat sich in den vergangenen drei Jahren massiv verändert", sagte er. Was er höflich verschweigt: Ein erheblicher Teil dieser Veränderung ist hausgemacht. Oder genauer gesagt: Made in Berlin und Brüssel.

Das Massaker am Arbeitsmarkt: 35.000 deutsche Jobs auf der Abschussliste

Die soziale Dimension dieses Konzernumbaus ist gewaltig. Bis 2030 sollen konzernweit rund 50.000 Arbeitsplätze wegfallen – davon allein rund 35.000 in Deutschland. Das sind 35.000 Familien, deren Lebensgrundlage zur Disposition steht. 35.000 Haushalte, in denen zukünftig weniger Geld im Portemonnaie landet. 35.000 Steuerzahler weniger, die dem ohnehin klammen deutschen Fiskus fehlen werden.

Blume versuchte, die bittere Pille mit Fortschrittsmeldungen zu versüßen: Bei Volkswagen, Audi, Porsche und der Softwaretochter Cariad hätten bereits rund 30.000 Beschäftigte Vereinbarungen für einen sozialverträglichen Abschied getroffen. Doch wer glaubt, dass „sozialverträglich" hier mehr bedeutet als ein höflicher Begriff für das Abwickeln industrieller Lebensläufe, der dürfte sich gewaltig irren.

Werksschließungen durch die Hintertür

Auf die naheliegende Frage nach Werksschließungen wich der VW-Chef geschickt aus. Es gebe „intelligentere Methoden", als Standorte einfach dichtzumachen. So könne beispielsweise das Werk in Osnabrück, wo die Automobilproduktion ohnehin ausläuft, künftig von Unternehmen aus der Rüstungsindustrie genutzt werden. Das ist bemerkenswert: Während Deutschland seine zivile Automobilproduktion abbaut, rüstet man die Hallen um für die Waffenproduktion. Ein Sinnbild für den Zustand des Landes, das sich früher einmal als Exportweltmeister zivilisierter Mobilität verstand.

Auch die Produktpalette wird radikal zusammengestrichen. Derzeit biete der Konzern weltweit rund 150 Modelle an. Der Zielkorridor liege bei unter 100 Modellen, kündigte Blume an. Synergien sollen konsequenter genutzt werden – etwa beim künftigen elektrischen Audi A4, der sich eine Plattform mit dem VW Passat teilen soll.

Die verheerende Bilanz: Rendite auf Sparflamme

Ein weiteres Detail, das aufhorchen lässt: Die operative Rendite des Konzerns lag 2025 bei mageren 2,8 Prozent. Zum Vergleich: Ein solides Industrieunternehmen sollte, um international wettbewerbsfähig zu sein, eher zweistellige Margen schreiben. Blume hält dennoch am ambitionierten Ziel fest, bis zum Ende des Jahrzehnts eine Rendite von acht bis zehn Prozent zu erreichen. Er selbst räumte ein: „In der Tat ist das Ziel ambitioniert." Ambitioniert dürfte in diesem Fall ein euphemistisches Synonym für „kaum realistisch" sein.

Die politische Mitschuld: CO₂-Ziele als Würgegriff

Bezeichnenderweise fordert Blume von der europäischen Politik „realistischere Vorgaben" bei den CO₂-Zielen. Volkswagen habe bereits rund eine halbe Milliarde Euro für mögliche Strafzahlungen zurückgestellt. Eine halbe Milliarde Euro – Geld, das eigentlich in Forschung, Entwicklung oder Arbeitsplätze fließen könnte. Stattdessen fließt es als Vorsorge für Strafen an eine Brüsseler Bürokratie, die offenbar jeden Bezug zur industriellen Realität verloren hat.

Hier zeigt sich in aller Deutlichkeit, was passiert, wenn ideologische Wunschbilder auf wirtschaftliche Realität treffen. Die europäische und insbesondere die deutsche Politik hat über Jahre hinweg der Automobilindustrie ein regulatorisches Korsett geschnürt, das nun nach und nach die Luft zum Atmen nimmt. Während chinesische Hersteller von staatlicher Unterstützung und günstigen Energiepreisen profitieren, kämpfen deutsche Konzerne mit Rekord-Strompreisen, verschärften Flottengrenzwerten und einem Regulierungswahn, der jeden Unternehmergeist im Keim erstickt.

Scout in den USA: Ein Prestigeprojekt unter Druck

Auch das amerikanische Prestigeprojekt Scout, eine neue Marke für elektrische Pick-ups und SUVs, steht unter Druck. Blume sprach offen von „Risikominimierung" und prüft Kooperationen. Denkbar sei, sich die Investitionen für das neue Werk in South Carolina mit Partnern zu teilen. Die Nachfrage nach Elektroautos in den USA sei zuletzt verhalten gewesen. Auch hier zeigt sich: Das Elektro-Märchen, das Politiker und Konzernlenker dem Publikum jahrelang erzählt haben, bricht unter dem Gewicht der Realität langsam in sich zusammen.

Was bedeutet das für den deutschen Wohlstand?

Die Automobilindustrie ist das Rückgrat der deutschen Volkswirtschaft. Wenn dieses Rückgrat bricht, bricht der Wohlstand einer ganzen Nation. Die Entscheidungen von Volkswagen sind nicht isoliert zu betrachten, sondern Symptome einer umfassenden Deindustrialisierung, die Deutschland im Zeitraffer erlebt. Während die Bundesregierung Hunderte Milliarden für Klima und Infrastruktur verplant und neue Schuldenberge anhäuft, werden die Steuereinnahmen, die diese Pläne finanzieren sollen, durch Werkschließungen und Stellenabbau systematisch untergraben.

Die Frage, die sich jeder Bürger stellen sollte: Wie lange kann sich Deutschland diesen politischen Kurs noch leisten? Wie lange, bis auch andere Industrieriesen dem Beispiel Volkswagens folgen? Die Antwort dürfte vielen nicht gefallen.

Sachwerte als Schutzschild gegen die wirtschaftliche Talfahrt

In einem Umfeld, in dem die industrielle Substanz eines Landes wegbröckelt, Schuldenberge sich türmen und die Inflation am Vermögen der Bürger nagt, gewinnt die altbewährte Weisheit wieder an Gewicht: Wer sein Vermögen langfristig sichern will, sollte auf Sachwerte setzen. Physische Edelmetalle wie Gold und Silber haben sich über Jahrhunderte als verlässliche Wertspeicher bewährt – gerade in Zeiten, in denen Papiervermögen und Unternehmensanteile unter die Räder zu geraten drohen. Als Beimischung eines breit gestreuten Portfolios bleiben sie ein Fels in der Brandung einer zunehmend unruhigen Finanzwelt.

Hinweis: Dieser Artikel stellt keine Anlageberatung dar. Die hier geäußerten Ansichten sind die Meinung unserer Redaktion auf Grundlage der uns vorliegenden Informationen. Jeder Anleger muss eigenständig recherchieren und ist für seine Investmententscheidungen selbst verantwortlich. Bei Bedarf sollte fachkundiger Rat bei einem unabhängigen Berater eingeholt werden.

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