
Von der Leyens gelöschte SMS-Nachrichten: Ein Skandal, der das Vertrauen in die EU erschüttert
Die EU-Kommission hat sich selbst ein verheerendes Zeugnis ausgestellt. Wie jetzt bekannt wurde, löschte sie gezielt brisante SMS-Nachrichten zwischen Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen und Pfizer-Chef Albert Bourla. Diese Enthüllung wirft ein grelles Licht auf die Machenschaften in Brüssel und zeigt einmal mehr, wie wenig transparent die EU-Bürokratie agiert.
Der Skandal nimmt neue Dimensionen an
Was die New York Times nach jahrelangem juristischen Ringen ans Tageslicht beförderte, liest sich wie ein Lehrstück in Sachen Vertuschung. Die Textnachrichten, die während der entscheidenden Phase der Impfstoffverhandlungen Anfang 2021 ausgetauscht wurden, sind spurlos verschwunden. Von der Leyens Kabinettschef Björn Seibert habe die Nachrichten zwar noch im Sommer 2021 auf dem Handy seiner Chefin gelesen, entschied dann aber eigenmächtig, sie nicht ordnungsgemäß zu archivieren.
Die offizielle Begründung? Die SMS hätten lediglich der Terminvereinbarung gedient. Eine Behauptung, die angesichts des größten Impfstoffvertrags in der Geschichte der EU geradezu lächerlich anmutet. Wer soll glauben, dass bei Verhandlungen über Milliarden Euro und Millionen von Impfdosen nur über Termine geplaudert wurde?
Systematische Vernichtung von Beweismitteln
Besonders pikant: Von der Leyens Mobiltelefon sei "mehrfach ersetzt" worden - selbstverständlich ohne Datenübertragung. Die alten Geräte? Gelöscht und recycelt. Wie praktisch! So verschwinden unliebsame Beweise im digitalen Nirwana, während die EU-Bürger im Dunkeln tappen.
"Die Kommission müsse glaubhafte Erklärungen liefern, die es der Öffentlichkeit und dem Gericht ermöglichen, zu verstehen, warum diese Dokumente nicht auffindbar sind"
So urteilte der Europäische Gerichtshof im Mai 2025. Doch statt Transparenz zu schaffen, entwickelte die Kommission lieber neue juristische Winkelzüge, um die Herausgabe weiter zu blockieren.
Ein Muster der Intransparenz
Dieser Vorfall reiht sich nahtlos in das Bild ein, das von der Leyen seit Jahren abgibt. Schon als deutsche Verteidigungsministerin machte sie durch fragwürdige Beraterverträge und gelöschte Handydaten von sich reden. Nun wiederholt sich das Muster auf europäischer Ebene - nur mit weitaus gravierenderen Konsequenzen.
Die mangelnde Transparenz bei den Impfstoffverhandlungen wirft fundamentale Fragen auf: Welche Absprachen wurden getroffen? Zu welchen Konditionen wurden die Verträge abgeschlossen? Warum diese Geheimniskrämerei bei einem Geschäft, das jeden EU-Bürger betrifft?
Das Vertrauen ist verspielt
Die EU-Kommission hat mit diesem Verhalten jegliche Glaubwürdigkeit verspielt. Während sie von den Bürgern absolute Transparenz fordert und jeden digitalen Fußabdruck überwacht, löscht sie selbst munter Beweise, wenn es ihr in den Kram passt. Diese Doppelmoral ist unerträglich und zeigt, wie weit sich die Brüsseler Elite von demokratischen Grundprinzipien entfernt hat.
Es ist höchste Zeit, dass die neue Bundesregierung unter Friedrich Merz hier klare Kante zeigt. Deutschland darf nicht länger zusehen, wie in Brüssel nach Gutsherrenart regiert wird. Die Bürger haben ein Recht auf vollständige Aufklärung - gerade bei Entscheidungen von solcher Tragweite.
Der "Pfizergate"-Skandal ist mehr als nur eine weitere EU-Posse. Er offenbart ein System, das sich jeder demokratischen Kontrolle entzieht und nach eigenen Regeln spielt. Wenn selbst Gerichtsurteile ignoriert und Beweismittel vernichtet werden können, dann läuft etwas fundamental schief in der Europäischen Union.
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