
Wall Street unter Druck: Inflationsdaten lassen Anleger zweifeln – Gold und Silber auf Rekordhoch

Die amerikanischen Börsen präsentierten sich zum Wochenauftakt in trübem Licht. Während die großen Indizes ins Minus rutschten, feierten die Edelmetalle einen bemerkenswerten Triumph. Die jüngsten Inflationszahlen aus den Vereinigten Staaten haben einmal mehr verdeutlicht, was kritische Beobachter schon lange wissen: Die Teuerung bleibt ein hartnäckiger Begleiter der westlichen Volkswirtschaften.
Dow Jones verliert deutlich – Technologiewerte halten sich wacker
Der ehrwürdige Dow Jones Industrial Average musste einen Rückgang von 0,8 Prozent hinnehmen und schloss bei 49.192 Punkten. Der breit gefasste S&P 500 gab 0,2 Prozent ab und notierte bei 6.963 Zählern. Einzig der technologielastige Nasdaq konnte sich dem Abwärtssog weitgehend entziehen und verharrte nahezu unverändert bei 23.709 Punkten.
Die Ursache für die gedämpfte Stimmung liegt auf der Hand: Die US-Verbraucherpreise stiegen im Dezember erneut um 2,7 Prozent – exakt wie im Vormonat. Von einer Entspannung an der Inflationsfront kann also keine Rede sein. Die amerikanische Notenbank Federal Reserve dürfte sich nun gezwungen sehen, ihre Zinspolitik behutsamer zu gestalten als von manchem Optimisten erhofft.
Edelmetalle als strahlende Gewinner
Während die Aktienmärkte schwächelten, erlebten Gold und Silber einen regelrechten Höhenflug. Beide Edelmetalle erreichten neue Allzeithochs – ein deutliches Signal dafür, dass kluge Anleger in unsicheren Zeiten auf bewährte Werte setzen. Die Logik dahinter ist bestechend einfach: Bei anhaltend hoher Inflation und der Aussicht auf weiterhin erhöhte Zinsen suchen Investoren nach sicheren Häfen.
Gold und Silber zahlen zwar keine Zinsen, doch sie bewahren ihren Wert über Generationen hinweg – eine Eigenschaft, die in Zeiten galoppierender Staatsschulden und fragwürdiger geldpolitischer Experimente nicht hoch genug eingeschätzt werden kann.
JPMorgan unter Druck – Trumps Kreditkarten-Deckel verunsichert
Die Aktien der größten amerikanischen Bank JPMorgan Chase verloren rund vier Prozent, obwohl das Geldhaus im Handelsgeschäft die Analystenerwartungen übertraf. Eine milliardenschwere Sonderbelastung durch die Übernahme des Apple-Kreditkartengeschäfts von Goldman Sachs drückte den Gewinn auf 13 Milliarden Dollar – nach 14 Milliarden im Vorjahr.
Zusätzliche Nervosität verbreitete der Vorschlag von US-Präsident Donald Trump, die Kreditkartenzinsen für ein Jahr auf zehn Prozent zu deckeln. Die Papiere von Visa und Mastercard stürzten daraufhin um 4,5 beziehungsweise 3,8 Prozent ab. Tim Ghriskey von Ingalls & Snyder brachte es auf den Punkt:
„Die Finanzbranche wird von Trumps Kreditkartenvorschlag hart getroffen."
Luftfahrtbranche im Sinkflug – Boeing als Lichtblick
Auch die amerikanischen Fluggesellschaften erlebten turbulente Stunden. Delta Air Lines büßte nach einer enttäuschenden Prognose mehr als zwei Prozent ein und riss die Konkurrenz mit in die Tiefe. American Airlines, United Airlines und Alaska Air verloren zwischen 0,8 und vier Prozent.
Einen Lichtblick bot hingegen Boeing: Der krisengeplagte Flugzeugbauer konnte im vergangenen Jahr 600 Maschinen ausliefern – ein Plus von 72 Prozent und der höchste Wert seit sieben Jahren. Dennoch hinkt der amerikanische Konzern dem europäischen Rivalen Airbus weiterhin hinterher, der 793 Flugzeuge an seine Kunden übergab.
Physische Edelmetalle als Fels in der Brandung
Die aktuellen Entwicklungen an den Finanzmärkten unterstreichen einmal mehr die Bedeutung einer soliden Vermögensabsicherung. Während Aktien und andere Papierwerte den Launen der Märkte und politischen Entscheidungen ausgeliefert sind, bieten physische Edelmetalle wie Gold und Silber einen bewährten Schutz gegen Inflation und wirtschaftliche Unsicherheiten. Als Beimischung zu einem breit gestreuten Anlageportfolio können sie einen wertvollen Beitrag zur langfristigen Vermögenssicherung leisten.
Hinweis: Dieser Artikel stellt keine Anlageberatung dar. Jeder Anleger ist selbst für seine Investitionsentscheidungen verantwortlich und sollte vor einer Anlageentscheidung eigene Recherchen durchführen oder einen qualifizierten Finanzberater konsultieren.
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