
Westliche Sanktionspolitik: Millionen Tote und nun auch eigene Bürger im Visier

Was einst als diplomatisches Druckmittel gegen vermeintliche Schurkenstaaten begann, hat sich längst zu einem Instrument der systematischen Vernichtung entwickelt. Die Europäische Union und die Vereinigten Staaten haben ihre Sanktionsregime in den vergangenen Jahrzehnten derart ausgeweitet, dass mittlerweile nicht nur fremde Nationen, sondern zunehmend auch die eigenen Bürger ins Fadenkreuz geraten. Eine erschütternde Studie im renommierten Fachjournal The Lancet legt nun offen, was viele längst ahnten: Die westliche Sanktionspolitik fordert jährlich Hunderttausende Menschenleben.
Die tödliche Bilanz: 38 Millionen Opfer seit 1970
Die Zahlen sind erschreckend und lassen jeden halbwegs vernünftigen Menschen fassungslos zurück. Seit 1970 stehen nach Berechnungen der Forscher um Professor Francisco Rodríguez sage und schreibe 38 Millionen Todesfälle in direktem Zusammenhang mit einseitigen Sanktionen der USA und der EU. In manchen Jahren der 1990er Jahre wurden mehr als eine Million Menschen durch diese Politik in den Tod getrieben. Selbst im Jahr 2021, dem letzten Jahr mit verfügbaren Daten, verursachten Sanktionen mehr als 800.000 Todesfälle weltweit.
Besonders perfide: Die Hälfte der Opfer sind Kinder und ältere Menschen – jene also, die am wenigsten für die politischen Entscheidungen ihrer Regierungen verantwortlich gemacht werden können. Allein seit 2012 sind mehr als eine Million Kinder durch die Folgen westlicher Sanktionen ums Leben gekommen. Man muss sich diese Zahl auf der Zunge zergehen lassen: Eine Million Kinder, gestorben an Hunger, mangelnder medizinischer Versorgung und Entbehrung – und das alles im Namen von „Demokratie" und „Menschenrechten".
Hunger als Waffe: Die zynische Strategie des Westens
Wer glaubt, diese verheerenden Folgen seien lediglich unbeabsichtigte Nebenwirkungen einer wohlmeinenden Politik, der irrt gewaltig. Interne Dokumente des US-Außenministeriums belegen, dass Hunger und Elend von Anfang an als strategische Waffen konzipiert wurden. In einem Memorandum vom April 1960 wurde der Zweck der Sanktionen gegen Kuba unmissverständlich formuliert: Man solle „alle möglichen Mittel unverzüglich einsetzen, um das Wirtschaftsleben Kubas zu schwächen", indem man „Kuba Geld und Lieferungen verweigert, um die Geld- und Reallöhne zu senken, Hunger und Verzweiflung zu verursachen und die Regierung zu stürzen".
Noch deutlicher wurde Henry Kissinger 1974 in seinem berüchtigten NSSM 200, dem „National Security Study Memorandum 200". Darin erklärte er unverblümt, dass Nahrungsmittelhilfe als „Instrument der nationalen Macht" betrachtet werden sollte. Die USA sollten Nahrungsmittelhilfe rationieren, um „Menschen zu helfen, die ihr Bevölkerungswachstum nicht kontrollieren können oder wollen". Eine zynischere Formulierung für staatlich organisierten Massenmord lässt sich kaum finden.
Chile als Blaupause für den Wirtschaftskrieg
Das Muster dieser mörderischen Politik zeigte sich bereits 1970 in Chile. Als der demokratisch gewählte Sozialist Salvador Allende an die Macht kam, erklärte US-Präsident Richard Nixon bei einem Treffen im Weißen Haus, das Ziel sei es, „die Wirtschaft Chiles zum Schreien zu bringen". Die darauf folgenden Sanktionen schufen eine „unsichtbare Blockade", die das Land vom internationalen Finanzmarkt abschottete, soziale Unruhen auslöste und schließlich den Weg für den von den USA unterstützten Putsch ebnete. Das Ergebnis: Die brutale faschistische Diktatur von Augusto Pinochet.
Die explosive Ausweitung des Sanktionsregimes
Was in den 1970er Jahren mit durchschnittlich 15 sanktionierten Ländern pro Jahr begann, hat sich zu einem globalen Unterdrückungsinstrument entwickelt. In den 1990er und 2000er Jahren standen bereits durchschnittlich 30 Länder unter einseitigen westlichen Sanktionen. Heute, in den 2020er Jahren, sind es mehr als 60 – ein erschreckend hoher Anteil der Länder des Globalen Südens. Nach Berechnungen auf Grundlage der Global Sanctions Database waren im Zeitraum 2010 bis 2022 bereits 25 Prozent aller Länder von Sanktionen der USA, der EU oder der UNO betroffen, gegenüber lediglich 8 Prozent in den 1960er Jahren.
Die Lancet-Studie kommt zu einem vernichtenden Urteil: „Sanktionen haben erhebliche negative Auswirkungen auf die öffentliche Gesundheit, mit einer ähnlichen Zahl von Todesfällen wie Kriege." Die stärksten Auswirkungen fanden die Forscher bei einseitigen, wirtschaftlichen und US-amerikanischen Sanktionen, während UN-Sanktionen keine statistisch signifikanten Auswirkungen zeigten. Die geschätzten jährlichen Todesfälle durch einseitige Sanktionen belaufen sich auf 564.258 – eine Zahl, die der globalen Sterblichkeitsbelastung durch bewaffnete Konflikte entspricht.
Nun auch eigene Bürger im Fadenkreuz
Was viele politisch interessierte Bürger mit wachsender Sorge beobachten, hat nun eine neue Dimension erreicht. Die EU hat mit einstimmiger Unterstützung aller Mitgliedstaaten mehreren Dutzend europäischen Bürgern ihre Grundrechte entzogen – einzig und allein, weil sie die Ukraine-Politik der Union kritisieren. Mit dabei waren auch Ungarn und Tschechien, deren Regierungen zur Fraktion der „Patrioten" gehören, die Slowakei und selbstverständlich auch die österreichische Regierung.
Durch Völkerrecht oder nationales Recht ist nichts davon gedeckt. Die Willkür, mit der hier gegen kritische Stimmen vorgegangen wird, erinnert an dunkelste Kapitel europäischer Geschichte. In den Niederlanden hat der FVD-Abgeordnete Gideon van Meijeren bereits Fragen an den Außenminister gestellt. Doch wie viele Politiker werden den Mut aufbringen, sich gegen diesen Wahnsinn zu stellen?
Die Macht des Dollars als Waffe
Die Macht der westlichen Sanktionen beruht auf drei Säulen: der Kontrolle über die Weltreservewährungen Dollar und Euro, der Kontrolle über internationale Zahlungssysteme wie SWIFT und dem Monopol auf wichtige Technologien wie Satelliten, Cloud Computing und Software. Wer sich diesem System nicht beugt, wird wirtschaftlich erdrosselt.
Doch die jüngsten Erfahrungen Russlands zeigen, dass ein Ausweg möglich ist. Wenn die Länder des Globalen Südens einen unabhängigeren Weg in Richtung einer multipolaren Welt einschlagen wollen, müssen sie Maßnahmen ergreifen, um ihre Abhängigkeit in diesen Bereichen zu begrenzen. Die BRICS-Staaten arbeiten bereits an alternativen Zahlungssystemen, und Gold gewinnt als Reservewährung wieder an Bedeutung.
Ein System, das sich selbst zerstört
Die westliche Sanktionspolitik ist nicht nur moralisch verwerflich, sie ist auch strategisch kurzsichtig. Während die EU mit ihren mittlerweile 19 Sanktionspaketen gegen Russland die eigene Wirtschaft in die Rezession treibt und die Energiekosten explodieren lässt, wächst die russische Wirtschaft weiter. Die Sanktionen haben nicht etwa Russland in die Knie gezwungen, sondern den wirtschaftlichen Selbstmord der EU eingeleitet.
Für den deutschen Bürger bedeutet dies: höhere Energiepreise, steigende Inflation und eine schleichende Deindustrialisierung. Und während unsere Politiker von „Werten" und „regelbasierter Ordnung" schwadronieren, sterben weltweit Hunderttausende Menschen an den Folgen dieser Politik. Es ist höchste Zeit, dass wir uns fragen, ob dies wirklich die Werte sind, für die wir stehen wollen.
In Zeiten solcher wirtschaftlicher und politischer Unsicherheit erweist sich einmal mehr die Weisheit, einen Teil des eigenen Vermögens in physischen Edelmetallen wie Gold und Silber zu halten. Diese zeitlosen Wertaufbewahrungsmittel sind immun gegen Sanktionen, Kontosperrungen und die Willkür von Regierungen – eine Erkenntnis, die angesichts der jüngsten Entwicklungen aktueller denn je erscheint.
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