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Kettner Edelmetalle
05.02.2026
09:54 Uhr

Wirtschaft stellt Merz-Regierung vernichtendes Zeugnis aus: Note 4,2 für die Große Koalition

Die Hoffnungen, die viele Unternehmer in die neue Bundesregierung unter Friedrich Merz gesetzt hatten, scheinen sich in Luft aufgelöst zu haben. Eine aktuelle Sonderumfrage des renommierten Ifo-Instituts offenbart, was in den Chefetagen der deutschen Wirtschaft längst brodelt: Die Große Koalition aus CDU/CSU und SPD erhält von den Unternehmern im Durchschnitt die Schulnote 4,2 – ein Zeugnis, das in jedem Klassenzimmer als "versetzungsgefährdet" gelten würde.

Durchgefallen auf ganzer Linie

Mehr als 6.300 Unternehmen haben an der Befragung teilgenommen, und das Ergebnis ist so eindeutig wie ernüchternd. In keinem einzigen Politikfeld konnte die Regierung Merz eine gute Note einfahren. Den größten Unmut löst dabei die Sozial- und Rentenpolitik aus, die mit einer katastrophalen Durchschnittsnote von 4,6 abgestraft wurde. Wer gedacht hatte, dass nach dem Chaos der Ampel-Jahre endlich Vernunft in die deutsche Wirtschaftspolitik einziehen würde, sieht sich bitter enttäuscht.

"Die Unternehmen sehen derzeit kaum Fortschritte bei den zentralen wirtschaftspolitischen Themen", konstatiert Ifo-Umfragechef Klaus Wohlrabe nüchtern. Das Urteil falle entsprechend negativ aus. Für die Arbeitsmarkt-, Industrie- sowie die Energie- und Klimapolitik vergaben die Befragten Noten zwischen 4,1 und 4,2. Selbst in Bereichen wie Finanz-, Infrastruktur- und Digitalisierungspolitik reichte es nur für eine glatte 4,0.

Bürokratie-Monster frisst deutsche Wirtschaft

Besonders aufschlussreich sind die freien Textantworten der Unternehmer zum dringendsten Handlungsbedarf. An erster Stelle steht mit überwältigenden 40,4 Prozent der Abbau von Bürokratie und Regulierung. Dicht gefolgt von Reformen bei Steuern und Abgaben mit 37,1 Prozent. Die Botschaft könnte kaum deutlicher sein: Die deutsche Wirtschaft erstickt unter einem Berg von Vorschriften, Formularen und Auflagen, während die Politik tatenlos zusieht – oder schlimmer noch, immer neue Regulierungen erfindet.

Dabei hatte Friedrich Merz im Wahlkampf vollmundig versprochen, keine neuen Schulden zu machen und die Wirtschaft zu entfesseln. Stattdessen plant seine Regierung nun ein 500 Milliarden Euro schweres Sondervermögen, das kommende Generationen mit Zinszahlungen belasten wird. Von der versprochenen Entbürokratisierung ist bislang wenig zu spüren.

Branchenübergreifende Frustration

Bemerkenswert ist, dass die Unzufriedenheit quer durch alle Wirtschaftszweige geht. Ob Industrie, Handel oder Dienstleistungssektor – die Kritik ist einhellig. Die Münchner Wirtschaftswissenschaftler veröffentlichten ihre Analyse unter dem vielsagenden Titel "Versetzungsgefährdet?" und treffen damit den Nerv der Zeit.

Was bleibt, ist die bittere Erkenntnis, dass auch der Regierungswechsel keine Wende zum Besseren gebracht hat. Die deutsche Wirtschaft, einst Motor Europas, kämpft weiter mit hausgemachten Problemen. Hohe Energiekosten, erdrückende Bürokratie und ein Steuersystem, das selbst Experten zur Verzweiflung treibt – all das lähmt die Unternehmen und treibt Investitionen ins Ausland.

Die Frage, die sich viele Unternehmer stellen dürften: Wenn selbst eine konservativ geführte Regierung nicht in der Lage ist, die dringend notwendigen Reformen anzupacken, wer dann? Die Antwort darauf bleibt die Politik schuldig – und die Wirtschaft zahlt die Zeche.

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