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Kettner Edelmetalle
01.04.2026
18:46 Uhr

Zurück zum Mond: NASA wagt nach über 50 Jahren den bemannten Sprung ins All – und Deutschland fliegt mit

Es ist ein Moment, der an die goldenen Zeiten der Raumfahrt erinnert, als Amerika noch unangefochten die Sterne eroberte und der Westen mit Stolz und Ingenieurskunst Geschichte schrieb. In der Nacht zum Donnerstag soll es endlich so weit sein: Die NASA schickt mit der Artemis-2-Mission erstmals seit 1972 wieder Menschen in Richtung Mond. Mehr als ein halbes Jahrhundert nach den legendären Apollo-Missionen hebt die 98 Meter hohe Trägerrakete SLS vom Kennedy Space Center in Cape Canaveral ab – nur einen Steinwurf entfernt von jener historischen Startrampe, von der einst die letzten Mondfahrer der Menschheit aufbrachen.

Eine Crew, die mehr als nur fliegen soll

An Bord der Orion-Kapsel befinden sich vier Astronauten, deren Zusammensetzung offenkundig nicht dem Zufall überlassen wurde. Kommandant Reid Wiseman führt die Mission, Pilot Victor Glover sei der erste schwarze Mensch, der für einen Mondflug ausgewählt wurde. Christina Koch werde als erste Frau zum Mond fliegen, und der Kanadier Jeremy Hansen durchbricht als erster Nicht-US-Amerikaner die bisherige amerikanische Exklusivität bei Mondmissionen. Man mag darüber streiten, ob die Auswahl primär nach Kompetenz oder nach dem Zeitgeist der Diversitätsagenda erfolgte – fest steht, dass die Besatzung fliegerisch bestens ausgebildet ist und eine gewaltige Verantwortung auf ihren Schultern trägt.

Deutsche Ingenieurskunst im Weltraum

Was bei all dem identitätspolitischen Beiwerk leicht untergeht: Deutsche Technik spielt bei dieser Mission eine tragende Rolle. Das Europäische Servicemodul der Orion-Kapsel wurde in Bremen gefertigt und liefert Antrieb, Strom sowie sämtliche Versorgungssysteme für die Crew. Ohne dieses Herzstück europäischer Raumfahrttechnik würde die Kapsel schlicht nicht funktionieren. Es ist ein eindrucksvoller Beweis dafür, was deutsche Ingenieure zu leisten imstande sind – wenn man sie denn lässt.

Darüber hinaus hat das Berliner Start-up Neurospace einen Kleinsatelliten namens „Tacheles" an Bord gebracht. Dieser soll testen, wie empfindliche Elektronik den brutalen Bedingungen des Weltraums standhält – eine Schlüsseltechnologie für künftige Mond-Rover. Ergänzt wird das deutsche Engagement durch Strahlungsdetektoren des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt. Es sind solche Leistungen, die zeigen, dass Deutschland nach wie vor zu technologischen Spitzenleistungen fähig ist – trotz einer Wirtschaftspolitik, die hierzulande seit Jahren eher auf Deindustrialisierung als auf Innovation setzt.

Keine Landung, aber ein Rekord

Die Mission selbst dauert rund zehn Tage und sieht keine Mondlandung vor. Stattdessen wird die Crew den Erdtrabanten umrunden und dabei rund 6.400 Kilometer über dessen Oberfläche hinausfliegen. Damit würden sich die vier Astronauten weiter von der Erde entfernen als je ein Mensch zuvor – der bisherige Rekord wird seit 1970 von der legendären Apollo-13-Besatzung gehalten, jener Mission, die durch eine Beinahe-Katastrophe zur vielleicht berühmtesten Rettungsaktion der Raumfahrtgeschichte wurde.

Auf der Rückseite des Mondes wird der Funkkontakt zur Erde vorübergehend komplett abbrechen. Ein Moment absoluter Isolation, der selbst hartgesottenen Raumfahrern den Atem stocken lassen dürfte. Zudem soll die Besatzung den Südpol des Mondes beobachten – jene Region, in der die NASA bei späteren Missionen tatsächlich landen will.

Milliarden für den Mond – und kein Ende der Kostenexplosion

Man muss kein Zyniker sein, um bei den Kosten dieser Mission ins Grübeln zu kommen. Die SLS-Rakete gehört zu den teuersten Raumfahrtprojekten der Menschheitsgeschichte. Schätzungen zufolge verschlingt ein einziger Start mehrere Milliarden US-Dollar. Der Zeitplan wurde immer wieder verschoben – unter anderem wegen eines hartnäckigen Wasserstofflecks. Es ist ein Muster, das man auch von staatlichen Großprojekten diesseits des Atlantiks nur allzu gut kennt: Kosten explodieren, Zeitpläne werden zur Makulatur, und am Ende zahlt der Steuerzahler die Zeche.

Vor dem Start begann die NASA mit der Betankung von mehr als 2,6 Millionen Litern Treibstoff. Bis zum Mittwochvormittag seien keine neuen Probleme gemeldet worden – eine Nachricht, die angesichts der Vorgeschichte fast schon als Sensation gelten darf.

Der neue Wettlauf der Supermächte

Artemis 2 ist dabei nur ein Baustein eines weit größeren Programms. Das erklärte Ziel: Bis 2028 sollen wieder Menschen auf dem Mond landen. Langfristig plant die NASA sogar eine permanente Mondbasis. Doch im Hintergrund tobt längst ein geopolitischer Wettbewerb, der an die Zeiten des Kalten Krieges erinnert. China hat eine bemannte Mondlandung für etwa 2030 angekündigt und investiert massiv in sein Raumfahrtprogramm. Peking verfolgt dabei eine Strategie der leisen, aber beharrlichen Expansion – während der Westen sich in endlosen Debatten über Gendersternchen und Klimaneutralität verliert, baut China Raketen.

Es ist bezeichnend, dass ausgerechnet unter der Präsidentschaft Donald Trumps die amerikanische Raumfahrt wieder an Dynamik gewinnt. Die Rückkehr zum Mond ist nicht nur ein wissenschaftliches Unterfangen, sondern ein geopolitisches Statement: Der Westen lässt sich den Weltraum nicht kampflos von autoritären Regimen streitig machen.

Spannung am Cape – und Erinnerungen an große Zeiten

Rund um das Kennedy Space Center versammelten sich in den Stunden vor dem geplanten Start zahlreiche Zuschauer. Viele von ihnen verbinden den Moment mit Erinnerungen an die Apollo-Ära, als Raumfahrt noch das ganze Land vereinte und Kinder davon träumten, Astronauten zu werden – statt Influencer. „Es ist Zeit zu fliegen", schrieb Kommandant Wiseman vor dem Start. Ein Satz, der in seiner Schlichtheit mehr Pathos transportiert als tausend politische Sonntagsreden.

Ob der Start wie geplant erfolgen kann, hängt auch vom Wetter ab. Sollte es Probleme geben, stünden in den kommenden Tagen weitere Startfenster zur Verfügung. Die Welt hält den Atem an – und mit ihr jene deutschen Ingenieure in Bremen und Berlin, deren Technik an Bord dieser historischen Mission mitfliegt. Es wäre schön, wenn sich die deutsche Politik von diesem Pioniergeist inspirieren ließe, statt die eigene Industrie mit immer neuen Regulierungen und Abgaben zu erdrosseln. Denn eines zeigt Artemis 2 mit aller Deutlichkeit: Wer aufhört zu träumen und zu bauen, wird von der Geschichte überholt.

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